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Ibrahim Yetim: Ein Zeichen gegen Rassismus und für Toleranz setzen

SPD Köln

Kölner Kulturfest Birlikte fordert auf zum ZusammenstehenAuf den Tag genau vor zehn Jahren explodierte in der Kölner Keupstraße eine Nagelbombe. Seit drei Tagen gedenken die Kölner mit dem Kulturfest "Birlikte - Zusammenstehen" des Anschlags. Dort wurden damals 22 Menschen, drei davon lebensgefährlich verletzt. Die Tat geht vermutlich auf das Konto der rechtsextremen Vereinigung Nationalsozialistischer Untergrund (NSU). Mit durchaus gemischten Gefühlen feiern die Kölner zusammen und setzen so ein Zeichen gegen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit. "Dieses Fest ist eine wunderbare Idee: Zusammenzutreffen, um zusammenzustehen", erklärt Ibrahim Yetim, integrationspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im nordrhein-westfälischen Landtag.

"Dieser Tag ist natürlich auch ein Tag der Trauer, aber wir unterstützen die Initiative gerade heute zusammenzustehen und gemeinsam tolerant zu sein, unabhängig woher jemand kommt. Deshalb haben wir uns auch als Politiker des nordrhein-westfälischen Landtags angeschlossen und fördern das Kölner Gedenken mit dem fraktionsübergreifenden Antrag 'Birlikte - Zusammenstehen'. Elf Uhr treffen wir uns heute in Köln in der Nähe der Keupstraße zu einer auswärtigen Sitzung des Integrationsausschusses.

Wir wollen das Zusammentreffen unterschiedlicher gesellschaftlicher und politischer Akteure nutzen, um uns mit den Folgen des Anschlags auseinanderzusetzen. Teilnehmen werden an der Sitzung ebenfalls Innenminister Ralf Jäger, Integrationsminister Guntram Schneider, der Kölner Polizeipräsidenten Wolfgang Albers und Hans-Peter Killguss vom NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln sowie Meral Sahin und Ali Demir von der Interessengemeinschaft Keupstraße. Während des Ausschusses werden wir nochmals auf eine Aufarbeitung der damaligen Ermittlungspannen drängen, da fälschlicherweise anfangs ein fremdenfeindlicher Hintergrund von den Behörden lange ausgeschlossen wurde."

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