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Ärger mit Schlüsseldiensten

Verbraucherzentrale sammelt Beschwerden

Wer sich aus der eigenen Wohnung oder dem Haus ausgesperrt hat, ist schnell auf einen Schlüsselnotdienst angewiesen. Doch hinterher ist der Ärger oft groß: Nicht selten nutzen Anbieter die Notlage der Betroffenen aus und verlangen extrem hohe Preise. Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg kämpft gegen die Abzocke und sammelt Erfahrungen Betroffener.

Regelmäßig melden sich Verbraucher bei der Verbraucherzentrale und beschweren sich über unseriöse Geschäftspraktiken von Schlüsseldiensten. Mit zum Teil völlig überhöhten Preisen nutzen Schlüsseldienste die Notlage der Betroffenen aus, um das schnelle Geld zu machen. „So eine Türöffnung dauert oft nicht länger als 15 bis 30 Sekunden, verlangt werden dann zum Teil über 300 Euro“, weiß Werner Klein von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg. „Die verlangten Preise liegen oft nur knapp unter der Wuchergrenze“. Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg kämpft gegen überhöhte Preise und unzulässige Vertragsbedingungen. Dazu sammelt sie die Erfahrungen Betroffener: Wer sich über eine Wucherrechnung geärgert hat oder andere schlechte Erfahrungen mit Schlüsseldiensten gemacht hat, kann seine Unterlagen (Rechnung, Allgemeine Geschäftsbedungen) in einer Beratungsstelle der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg abgeben oder per Post oder E-Mail senden an: Verbraucherzentrale Baden-Württemberg, Stichwort „Schlüsseldienste“, Paulinenstraße 47, 70178 Stuttgart, E-Mail: bwe @ vz-bw.de.

Wer aktuell an einen unseriösen Anbieter geraten ist, bekommt Rat bei der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg. „Wir unterstützen Verbraucher und beraten zum weiteren Vorgehen“, so Klein weiter. Tipps zum Umgang mit Schlüsseldiensten gibt es auch im Internet unter http://www.vz-bawue.de/notdienste.

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