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Fleischwirtschaft: Zoll stoppt Schwarzarbeit

Bundesweite Schwerpunktprüfung in der Fleischwirtschaft

930 Betriebe der Fleischwirtschaft nahmen 1.800 Bedienstete der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Zolls am 2. und 3. Dezember bei einer bundesweiten Schwerpunktprüfung näher unter die Lupe. Bei den umfangreichen Kontrollen überprüften die Beamtinnen und Beamten fast 15.700 Beschäftigte und führten 625 Geschäftsunterlagenprüfungen durch. Die eingesetzten Zöllnerinnen und Zöllner prüften, ob die sozialversicherungs- und die aufenthaltsrechtlichen Vorschriften eingehalten wurden. Bereits vor Ort leiteten sie sechs Straf- und 75 Ordnungswidrigkeitenverfahren ein.

Außerdem stand die Prüfung des Mindestlohnes in der Fleischwirtschaft von 7,75 Euro (1. Stufe vom 1. August bis 30. November 2014) im Fokus der Aktion. Hier sind in nahezu 300 Fällen nachgehende Prüfungen erforderlich; in weiteren 110 Fällen überprüft der Zoll, ob die Sozialversicherungsbeiträge ordnungsgemäß entrichtet wurden, davon besteht bei 20 Beschäftigten der Verdacht für das Vorliegen einer Scheinselbstständigkeit.

Schließlich werden

  • 27 Fälle auf unerlaubte Arbeitnehmerüberlassung
  • 26 Unterschreitungen der Lohnuntergrenze nach dem Arbeitnehmerüberlassungsgesetz
  • 27 Prüfungen wegen illegaler Ausländerbeschäftigung
  • 91 Hinweise zum unrechtmäßigem Bezug von Arbeitslosengeld
  • sowie zahlreiche Verstöße gegen Sofortmelde-, Mitführungs- und Vorlagepflichten

noch näher untersucht.

Weitere Informationen finden Sie unter www.zoll.de.

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