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Achtung Handykosten - Satellitengestützte Mobilfunknetze können teuer werden

Vorsicht beim Telefonieren auf Schiffen und Fähren

Mobilfunknetze sind heutzutage fast überall verfügbar. Auch auf einer Kreuzfahrt oder Überfahrt mit der Fähre müssen Urlauber nicht auf das gewohnte Smartphone verzichten. Gewährleistet wird dies durch Mobilfunknetze an Bord, die mithilfe von Satellitentechnik funktionieren. Sich ins Schiffsnetz einzuwählen, kann jedoch erhebliche Kosten verursachen. Die Preise liegen deutlich über den herkömmlichen gedeckelten EU-Roaming-Tarifen. „Selbst im Hafenbereich sollte man vorsichtig sein“, so Esther Jontofsohn-Birnbaum, Rechtsexpertin bei der Verbraucherzentrale Bayern. „Ist das Smartphone nicht ausgeschaltet, wählt es sich in das Mobilfunknetz des Schiffes ein. Es erfolgt meist keine Informations-SMS an den Nutzer, wie dies in der EU-Roaming-Verordnung für die Länder der EU vorgeschrieben ist“, betont die Verbraucherschützerin. „Die Anbieter berufen sich darauf, dass die Verordnung für die EU-Länder, nicht jedoch für Schiffe gilt“, so Jontofsohn-Birnbaum weiter.

Wer an Bord ist, hat nur die Alternative, das Handy auszuschalten oder über eine WLAN-Verbindung Apps mit Telefonie-Funktion zu nutzen. Eine der bekanntesten ist zum Beispiel Skype. Die Minutenpreise für das Internet sind meist deutlich günstiger als die Telefon-Roaming-Tarife der Schiffsnetze. „Die Bandbreite reicht allerdings nicht immer für störungsfreie Verbindungen aus“, so die Verbraucherzentrale Bayern.

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