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Unser Tag beim Frankfurt-Marathon

Dr. Andrè Albrecht und das Marathon-Projekt

Dr. Andrè Albrecht und das Marathon-Projekt. In Frankfurt wurde der Marathon zum ErfolgserlebnisMit den Teilnehmern unseres Marathon-Projekts sind wir beim Frankfurt-Marathon gestartet. Wie jedes Jahr fahren wir zum Saisonabschluss gemeinsam zu einem größeren Stadt-Marathon wie z.B. auch nach Köln, Dresden oder Amsterdam. Mit dem Frankfurt-Marathon verbindet mich persönlich sehr viel: hier bin ich meinen ersten Marathon gelaufen, hier bin ich meine Bestzeit gelaufen, bin bei einer weiteren Verbesserung der Bestzeit gescheitert und habe zudem einmal einen meiner besten Freunde die ganze Strecke begleitet. Da sich in unserer Marathon-Gruppe jedes Jahr Neulinge auf die Marathon-Strecke wagen, ist es hilfreich, durch einen organisatorischen Rahmen das Marathon-Wochenende zu strukturieren und so die aufkommende Nervosität zu lenken. Dafür ist es sinnvoll, bereits zwei Tage vor dem Marathon anzureisen. Der Anreisestress am Freitag bleibt dadurch begrenzt, denn am Samstag können noch alle wichtigen Dinge in Ruhe erledigt werden. Der Freitag klingt mit einem gemeinsamen Essen in einem italienischen Restaurant bei Nudeln aus. Es ist erfahrungsgemäß notwendig, für größere Gruppen Plätze zu reservieren.

Der Samstag beginnt mit einem gemeinsamen Frühstück. Das sollte nicht zu früh geschehen, denn die vorletzte Nacht vor einem Marathon ist die wichtigste! Zu langes Schlafen ist aber auch nicht hilfreich, weil sonst der Parasympathikus des vegetativen Nervensystems Oberhand gewinnt und der Körper nicht mehr richtig wach wird. Eine gute Frühstückszeit ist 9 Uhr.

Nach dem Frühstück geht es auf die Marathon-Messe: die Startunterlagen abholen, die Atmosphäre genießen, Wettkampf-Feeling aufnehmen und die Ausrüstung vervollständigen, z.B. den Gel-Vorrat auffüllen.

Bei den Herbstmarathons ist es zudem möglich, durch den Saisonschlussverkauf hochwertige Produkte zu günstigen Konditionen zu erwerben. Aber aufgepasst: Niemals (!) sollten neue Ausrüstungsgegenstände wie Schuhe, Socken, Hosen oder Trikots im Marathon getragen werden! Die Folge können Blasen oder wundgescheuerte Stellen sein, die aus 42 Kilometern gefühlte 84 Kilometer machen können...

Mittags wird wieder eine kohlenhydratreiche Mahlzeit eingenommen. Der Nachmittag steht im Zeichen der Ruhe: Ausruhen, lesen, fernsehen oder auch ein Nickerchen dienen der Entspannung. Wer es nicht aushält, darf noch einmal 20 Minuten locker joggen – nicht mehr!

Abends folgt dann die klassische Nudelparty beim Italiener unseres Vertrauens – wir wissen ja vom Vortag, was schmeckt und wie groß die Portionen sind.

Nur noch eine Nacht...

Ich empfehle, 3 bis 4 Stunden vor dem Start aufzustehen. Der Körper braucht seine Zeit um wach zu werden. Das Frühstück sollte bei empfindlichen Personen ballaststoffarm sein, um Toilettenbesuche während des Marathons zu vermeiden. Läufer mit regelmäßigem morgendlichen Toilettengang sollten auch am Marathontag diesen Vorgang möglichst vor dem Start erledigen.

Und dann erfolgt der Aufbruch zum Start!

Bei der Zeitplanung für die Anreise ist abzuwägen, wie weit es zum Start und wie die Witterung ist - im Zweifelsfall lieber 5 Minuten eher aufbrechen. Wir haben nach kurzem Anmarsch zur Haltestelle sowohl für Hin- und Rückweg einen Shuttle-Bus genutzt.

Alle Starterinnen und Starter unserer Marathongruppe haben gefinisht. Es war für alle ein unvergessliches Erlebnis – Frankfurt hat sich gelohnt!

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