headerquote

Seite 1 bei Google kann so einfach sein.

unabhängige Autoren mit eigener Meinung

Besonderheiten und Anforderungen an die Sanierung

Wohnen im denkmalgeschützten Gebäude

In vielen sächsischen Städten dominieren Baudenkmäler aus der Gründerzeit, die auch nach über 100 Jahren heute überwiegend als Wohngebäude genutzt werden. Die meisten dieser historisch wertvollen Gebäude wurden seit 1990 inzwischen saniert. „Als Mieter in einem solchen meist eindrucksvollen Gebäude sollte man einiges wissen, um bauphysikalisch bedingten Bauschäden vorzubeugen und ein angenehmes Wohnklima aufrecht zu erhalten. Aber auch die Energiekosten können unter Umständen davonlaufen, wenn wesentliche Außenbauteile keine energetische Sanierung erhalten haben“, weiß Juliane Dorn von der Verbraucherzentrale Sachsen.

Wenn bereits bei der Sanierung einige Grundregeln beachtet wurden, muss es Probleme wie hohe Energiekosten oder auch Feuchteschäden bis hin zu Schimmel nicht geben. Die optimale Beachtung energetischer und bauphysikalischer Aspekte bei der Sanierung im Denkmalschutz ist immer eine Herausforderung, für die die richtigen Fachleute herangezogen werden müssen. „In der Vergangenheit ist das nicht immer geschehen. Deshalb bestehen in vielen Fällen heute erneut Sanierungsanforderungen an diese Gebäude“, so Dorn weiter. Nicht alle erfordern dabei hohe Investitionen. So kann die nachträgliche innenseitige Dämmung von Laibung und Fenstersturz nach bereits auch länger zurückliegendem Fensteraustausch helfen, um die kritischsten Wärmebrücken in diesem Bereich auszuschalten. Viele Wohnungen haben dort vor allem in der kalten Jahreszeit wiederkehrende Schimmelprobleme, die weder für die Bausubstanz noch für die Gesundheit der Bewohner akzeptabel sind.

Abhängig von der Einbausituation der Fenster können die Energieberater der Verbraucherzentrale Sachsen detaillierte Hinweise und weitere Informationen für Eigentümer und Vermieter von denkmalgeschützten Gebäuden geben. Nach Eingrenzung der Problemlage im Beratungsgespräch ist weiterführend auch eine Begehung vor Ort im Rahmen eines Energiechecks möglich.

Auch bei weiteren Fragen zu Energieeffizienz und -einsparung hilft die Energieberatung der Verbraucherzentrale Mietern und Eigentümern von Wohngebäuden online, telefonisch oder mit einem persönlichen Beratungsgespräch an 50 sächsischen Standorten. Für einkommensschwache Haushalte mit entsprechendem Nachweis sind die vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderten Beratungsangebote kostenfrei. Mehr Informationen gibt es auf www.verbraucherzentrale-energieberatung.de.

Zeige Deinen Kontakten bei Google und Facebook, dass Dir dieser Beitrag gefällt!