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Reha für Kinder und Jugendliche

Schulen der KJF Rehakliniken leisten tolle Arbeit

Schulen der KJF Rehakliniken leisten tolle Arbeit. Kinder sind so in der Reha gut untergebracht!Soll ich wirklich jetzt, zu Beginn des neuen Schuljahrs, eine Reha beantragen? Wegen seiner Erkrankung fehlt mein Kind doch sowieso schon so oft in der Schule. Verpasst es dann nicht ganz den Anschluss? – Fragen, die sich Eltern chronisch kranker Kinder stellen. Verständlich, dass solche Überlegungen bei der Entscheidung einen Rehaantrag für ein Kind, das zum Beispiel an Asthma, Übergewicht, Diabetes oder psychosomatischen Erkrankungen leidet, zu stellen.

Doch Dr. Bernhard Hoch, Medizinischer Direktor der KJF Augsburg, kann Eltern diese Sorgen nehmen: „Gerade wenn ein krankes Kind in der Heimatschule nicht mehr mitkommt, kann der spezielle Unterricht in der Klinikschule neue Erfolgserlebnisse schaffen“, so Dr. Hoch. Denn an allen drei KJF Rehakliniken in Bayern gibt es eigene Klinikschulen, die dafür sorgen, dass der Schulstoff der Heimatklasse nicht verpasst wird. Dass diese staatlich anerkannten Schulen das richtig gut machen, zeigt zum Beispiel die Sophie-Scholl-Schule an der Alpenklinik Santa Maria: Sie wurde bereits als „beste Schule Deutschlands“ ausgezeichnet, und ihre Schulleiterin bekam von Bundeskanzlerin Angela Merkel den Deutschen Schulpreis überreicht.

„An allen unseren Klinikschulen stellen die sehr engagierten Lehrkräfte eine Balance zwischen der Vermittlung von Lerninhalten, pädagogischem Anspruch und vor allem der individuellen Lernfähigkeiten der Kinder und Jugendlichen her“, erklärt Dr. Hoch. Konkret bedeutet das: Für jeden einzelnen Schüler machen sich die Lehrkräfte der Klinikschule Gedanken und erstellen in enger Absprache mit der Heimatschule einen persönlichen Lernplan. Der Unterricht in der Klinikschule soll die Motivation und die Freude am Lernen bei den Kindern und Jugendlichen wieder wecken. Auch für diejenigen, die unter Schulängsten leiden, wurde ein eigenes Konzept entwickelt. Meist kehren die Kinder und Jugendlichen nicht nur gesünder, sondern auch mit mehr Selbstvertrauen, Leistungsfreude und Verantwortungsbewusstsein zurück in ihre Schule.

Die Klinikschulen an den KJF-Rehakliniken für Kinder und Jugendliche sind ein Therapiebaustein, der eingebettet ist in ein ganzheitliches Behandlungs- und Betreuungskonzept. Während des Aufenthalts gibt es einen engen Austausch mit den unterschiedlichen Fachbereichen der Klinik wie Medizin, Psychologie, Therapie und Pädagogik. Rehakliniken für Kinder und Jugendliche sind dafür da, den Umgang mit chronischen Krankheiten und Einschränkungen so zu lernen, dass ihnen ihr Leben auch mit ihrer Krankheit Spaß macht und gelingt. So erfahren zum Beispiel Asthmatiker, Körpersignale zu deuten und ihr Spray rechtzeitig zu nehmen. Allergiker lernen, wie man auch ohne Tomaten eine leckere Nudelsoße kocht. Und wer massives Übergewicht hat merkt, dass er überflüssige Pfunde nachhaltig verlieren kann.

Infos zu den KJF Rehakliniken:

Der Verbund der KJF ist der größte private Anbieter für die medizinische Rehabilitation für Kinder und Jugendliche in Deutschland. Mit der Alpenklinik Santa Maria in Bad Hindelang-Oberjoch, der Fachklinik Prinzregent Luitpold in Scheidegg und der Klinik Hochried in Murnau bieten die KJF Rehakliniken bei nahezu alle Krankheiten des Kindes- und Jugendalters eine qualifizierte Behandlung.

Wenn eine Reha aus medizinischen Gründen dringend erforderlich ist und der Arzt bescheinigt, dass alle ambulanten Möglichkeiten ausgeschöpft sind, wird die Behandlung in einer Rehaklinik für Kinder und Jugendliche in der Regel von Krankenkasse oder Rentenversicherung bezahlt. Bei der Antragstellung gibt es Unterstützung von den KJF-Rehaberatungsstellen per E-Mail an beratung@kjf-rehakliniken.de. Weitere Informationen gibt es unter www.kjf-rehakliniken.de oder per Telefon: in München unter 089 74647-215 und Augsburg unter 0821 2412-622.

Katholische Jugendfürsorge der Diözese Augsburg e.V. (KJF)

Die Katholische Jugendfürsorge der Diözese Augsburg e.V. (KJF) wurde 1911 gegründet. Sie ist ein Gesundheits- und Sozialdienstleister mit rund 80 Einrichtungen und Diensten im Gebiet zwischen Lindau, Neu-Ulm, Nördlingen, Aichach und Murnau. Dazu gehören unter anderem Angebote der Medizin mit mehreren Kliniken, der Berufsbildung für behinderte und nicht behinderte Jugendliche und Erwachsene mit Berufsbildungswerken und Vermittlungsdiensten, der Kinder- und Jugendhilfe mit Wohngruppen, Tagesstätten, Beratungsstellen und mobilen Diensten sowie mehrere Schulen. Die rund 4.000 Beschäftigten des Verbandes helfen im Jahr 80.000 Kindern, Jugendlichen und Familien bei Schwierigkeiten und Fragen. Vorstandsvorsitzender der KJF ist Markus Mayer, Vorsitzender des Aufsichtsrates ist Domkapitular Armin Zürn.

Weitere Informationen zur KJF finden Sie unter www.kjf-augsburg.de.

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