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Sind IGeL-Angebote sinnvoll oder Abzocke?

Das gewisse Extra beim Arzt

Laserbehandlung bei Krampfadern, professionelle Zahnreinigung oder Hautkrebsfrüherkennung – soll ich beim Arzt wirklich etwas extra zahlen? Patientinnen und Patienten fühlen sich in Praxen oft überrumpelt, wenn ihnen sogenannte IGeL-Angebote gemacht werden. Die Abkürzung steht für „Individuelle Gesundheitsleistungen“, die von den gesetzlichen Krankenkassen nicht erstattet werden. Schätzungsweise werden in Deutschland im Jahr 18 Millionen solcher Dienste abgerechnet. Genaue Zahlen oder Qualitätskontrollen gibt es nicht. Der Ratgeber der Verbraucherzentrale NRW „IGeL-Angebote beim Arzt. Was Sie über private Zusatzleistungen wissen müssen“ bietet eine Orientierung auf dem unübersichtlichen Markt.

Das Buch informiert über Kosten, Nutzen und Risiken der Selbstzahlerleistungen und gibt Tipps für das Gespräch mit dem Arzt. Außerdem erklärt es, warum die Kassen nur die Kosten für Untersuchungs- und Behandlungsmethoden übernehmen, die medizinisch wirklich notwendig sind. Für alle, die darüber hinausgehen wollen, stellt der Ratgeber die 24 häufigsten IGeL-Angebote vor – von der Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs bis zum Thrombose-Check. So sind die Leserinnen und Leser beim nächsten Arztbesuch bestens vorbereitet, wenn ihnen mal wieder eine private Mehrleistung, Vorsorge Plus oder Servicemedizin angeboten wird.

Der Ratgeber hat 200 Seiten und kostet 12,90 Euro, als E-Book 9,99 Euro.

Bestellmöglichkeiten: Im Online-Shop unter www.ratgeber-verbraucherzentrale.de oder unter 0211 / 38 09-555. Der Ratgeber ist auch in den Beratungsstellen der Verbraucherzentralen und im Buchhandel erhältlich.

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