headerquote

Seite 1 bei Google kann so einfach sein.

unabhängige Autoren mit eigener Meinung

Transrapid

Bewährungsprobe für Magnetschnellbahn

Die Volksrepublik China will die deutsche Magnetschnellbahn Transrapid auch zwischen Peking und Schanghai einsetzen, wenn sich die 33 Kilometer lange Strecke zum Flughafen in Schanghai bewährt. Dies erklärte Chinas Ministerpräsident Zhu Rongji am Donnerstag gegenüber Bundesverkehrsminister Kurt Bodewig in Peking. Die Magnetbahnstrecke zwischen Peking und Schanghai würde 1.250 Kilometer lang sein und Regierungsangaben zufolge rund 50 Milliarden Mark kosten.

Kultur

György Konrad erhält Aachener Karlspreis

Der ungarische Schriftsteller und Soziologe György Konrad ist am Donnerstag mit dem Internationalen Karlspreis der Stadt Aachen ausgezeichnet worden. Mit der international renommierten Auszeichnung wurde Konrad für sein schriftstellerisches, kulturpolitisches und essayistisches Eintreten für das Zusammenwachsen Europas und für die Errichtung von offenen Gesellschaften geehrt.

Bob Dylan ist 60

Don´t think twice, it´s all right...

Eigentlich heisst er Robert Allen Zimmerman, und er wurde am Donnerstag 60: Bob Dylan. Der US-amerikanische Sänger und Komponist schuf in den 60er Jahren aus den Einflüssen von Blues und Country eine neue Form des Folk-Rocks. Sein grosses Vorbild war Woody Guthrie.

Arbeitgeber

Hundt will Kündigungsschutz für ältere Arbeitnehmer lockern

Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt fordert eine Lockerung des Kündigungsschutzes für ältere Arbeitnehmer. Nur so könnten die Einstellungschancen für arbeitslose Arbeitnehmer über 55 Jahre verbessert werden, sagte Hundt dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Freitagausgabe).

Menschenrechte

Erstes Ostsee-NGO Forum

Mehr als 140 in- und ausländische Nichtregierungsorganisationen (NGOs) aus allen Ostseeratsstaaten werden sich am 28. und 29. Mai in Lübeck zu einem NGO-Forum treffen. Themenschwerpunkte sind neben menschenrechtlichen Fragen der Umweltschutz, die Jugendzusammenarbeit, mehr Zugang zu Informationen, freiwillige Dienste sowie das Verhältnis von Nichtregierungsorganisationen und Regierungen.

IPPNW-Kongreß

Mediziner diskutieren ethische Grenzfälle

Am Ende der Woche des deutschen Ärztetages und im Vorfeld der Debatte zur Biomedizin im Deutschen Bundestag startete am Donnerstag der Kongress der atomkritischen Ärzteorgansiation IPPNW unter dem Motto "Medizin und Gewissen – wenn Würde ein Wert würde". Wenn wichtige gesellschaftspolitische Fragen zur Biotechnologie und Gesundheitspolitik im Blickpunkt der Öffentlichkeit stehen, versammeln sich in Erlangen drei Tage lang die wichtigsten Experten zum bundesweit größten Medizinethik-Kongress.

Sparautos

SPD-Fraktionsvize droht mit gesetzlichen Maßnahmen

SPD-Fraktionsvize Michael Müller fordert angesichts der hohen Benzinpreise die Automobilindustrie auf, den Spritverbrauch der deutschen Kraftfahrzeuge auf breiter Front zu senken. Müller betonte in der "Berliner Zeitung", die Automobilkonzerne müssten jetzt klarmachen, wie sie die Einsparungen umsetzen wollten." Er mahnte: "Wenn sie nichts auf den Tisch legen, muss man gesetzlich handeln." Bislang verkauften die Unternehmen "Sparautos nur als Alibi". Der Verband der Automobilindustrie (VDA) verwies in einer Stellungnahme auf die abgegebene Selbstverpflichtung zu Verbrauchssenkungen und darauf, dass sich der Anteil von Fahrzeugen mit geringen Verbräuchen erhöht hat.

Gentechnik

Gentechnik: Eine gründliche gesellschaftliche Debatte erscheint notwendig

Die Position der SPD zu der medizinischen Nutzung der Gentechnik ist nach Aussage von SPD-Fraktionschef Peter Struck im Deutschlandfunk offen. Derzeit gebe es allerdings keine Notwendigkeit für Gesetzesänderungen. Wenn diese anstünden, dann müsse jeder Parlamentarier allein nach seinem Gewissen entscheiden dürfen.

Lufthansa-Streit

Genscher als Schlichter benannt

Im Tarifkonflikt der Deutschen Lufthansa und der Vereinigung Cockpit wurde heute eine Schlichtungsvereinbarung geschlossen und eine Verständigung erzielt, den langjährigen Bundesminister Hans-Dietrich Genscher als Schlichter zu benennen. Hans-Dietrich Genscher genieße vor dem Hintergrund seiner internationalen sowie seiner tarifpolitischen Erfahrungen für diese schwierige Aufgabe bei allen Beteiligten ein besonders großes Vertrauen, heißt es in einer Erklärung der Pilotenvereinigung Cockpit (VC). beide Seiten haben dem Schlichter versichert, die Schlichtungsgespräche zügig und erfolgsorientiert zu führen.

Zwangsarbeiterentschädigung

Betroffenenverbände erleichtert über Entschädigungszusage

Die Entscheidung der Stiftungsinitiative der deutschen Wirtschaft zur Rechtssicherheit für die Entschädigungszahlungen ist von den Betroffenenverbänden mit großer Erleichterung aufgenommen worden. Der Präsident des Jüdischen Weltkongresses, Israel Singer, sagte am Mittwoch, "es wäre ein Unglück gewesen, wenn es noch zwei Jahre länger gedauert hätte". Jedes Jahr stürben 15 Prozent der NS-Zwangsarbeiter, ohne eine Entschädigung erhalten zu haben. Jetzt müsse schnell das Geld ausgezahlt werden, betonte Singer im Inforadio Berlin-Brandenburg.

Ärztetag in Ludwigshafen

Sterbehilfe und Forschung an Stammzellen abgelehnt

Der Deutsche Ärztetag erteilt der Forschung mit embryonalen Stammzellen eine klare Absage. Bei ihrem viertägigen Kongress in Ludwigshafen wandten sich am Mittwoch die 250 Delegierten der insgesamt knapp 370.000 Mediziner in Deutschland gegen eine Öffnung des Embryonenschutzgesetzes. Auch der Import embryonaler Stammzellen aus dem Ausland sei "ethisch nicht akzeptabel", heißt es in einer mit großer Mehrheit verabschiedeten Entschließung.

Vermisst

Vermisst: Keine neue Spur der vermißten Peggy

Von der seit mehr als zwei Wochen vermissten neunjährigen Peggy Knobloch aus Lichtenberg fehlt weiterhin jede Spur. Zwar seien inzwischen mehr als 800 Hinweise eingegangen, ein konkreter Anhaltspunkt sei jedoch nicht darunter, sagte ein Polizeisprecher am Mittwoch auf ddp-Anfrage. Die Beamten der Sonderkommission überprüften derzeit die bislang geführten Vernehmungen und gingen möglichen Widersprüchen nach.

Bruttoinlandsprodukt

Im 1. Quartal nur 1,6 Prozent Wirtschaftswachstum

Das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im ersten Quartal 2001 schwächer gestiegen als erwartet. Die Summe aller im Inland produzierten Waren und Dienstleistungen wuchs nach Angaben des Statistischen Bundesamtes vom Mittwoch gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 1,6 Prozent. Dies war das niedrigste Wachstum im Jahresvergleich seit dem dritten Quartal 1999. Gegenüber dem Vorquartal legte das BIP saison- und kalenderbereinigt um 0,4 Prozent zu, wie das Bundesamt weiter mitteilte. Analysten hatten hier mit 0,5 Prozent gerechnet. Gleichwohl liegt dieser Wert höher als im Vorquartal, als eine Steigerung um 0,2 Prozent registriert wurde.

Sozialagentur

Bekämpfung von Armut oder Bekämpfung der Armen?

Das Vorhaben der nordrhein-westfälischen Landesregierung mit sogenannten "Sozialagenturen" die Sozialhilfeausgaben zu senken, indem bis zu 200.000 arbeitslose Sozialhilfebeziehende "in Arbeit" gebracht werden, stößt beim Sozialverband Deutschland auf massive Kritik. Weder seien die benötigten "regulären Arbeitsplätze" vorhanden, noch berücksichtige das Konzept Vermittlungshemmnisse wie Überschuldung, gesundheitliche Beeinträchtigungen oder fehlende Kinderbetreuung. Wie auch der Paritätische Wohlfahrtsverband fordert der Sozialverband eine deutliche Erhöhung der Sozialhilfe, da die Leistungen seit vielen Jahren nicht mehr ausreichten, um den Hilfeberechtigten "ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen".

Erzeugerpreise steigen

Ölpreise lassen Produktionskosten wachsen

Die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte haben im April stärker als erwartet zugelegt und ihren nahezu stetigen Anstieg der zurückliegenden Monate fortgesetzt. Im April lagen sie nach Angaben des Statistischen Bundesamtes vom Mittwoch um 5,0 Prozent höher als vor einem Jahr. Dies war zugleich die höchste Steigerungsrate des Preisindex im Jahresvergleich in den vergangenen zwölf Monaten.

BASF-Unfall

Noch immer keine Erklärung gefunden

Die Ursache der Explosion im Ludwigshafener Chemieunternehmen BASF ist auch nach knapp zwei Tagen noch nicht ermittelt. Eine Expertenkommission untersuche den Unfall noch, teilte eine Unternehmenssprecherin am Mittwoch mit. Dem Team gehörten BASF-Spezialisten, Behördenvertreter und externe Gutachter an. Wann mit einem Ergebnis zu rechnen sei, stehe noch nicht fest. Auch zur Schadenshöhe könnten noch keine genauen Angaben gemacht werden. Sie betrage aber "deutlich über eine Million Mark".

Mordfall Sebastian O.

Beweisstück erhärtet Tatverdacht

Die Polizei hat das gesuchte Beweisstück im Mordfall Sebastian O. gefunden. Eine Frau aus der Gemeinde Weyarn habe den entscheidenden Tipp auf den Verbleib eines Plastikeinsatzes aus dem Kofferraum des gestohlenen BMW gegeben, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Das Teil lag rund einen Kilometer von der Autobahnausfahrt Weyarn entfernt und wird derzeit von Kriminalbeamten spurentechnisch untersucht. Zudem sucht die Polizei die nähere Umgebung des Fundortes nach weiteren möglichen Beweismitteln ab. Der mutmaßliche 23-jährige Mörder Sebastians hatte bei seiner Vernehmung erklärt, dass er die blutverschmierte Kunststoffabdeckung des im Kofferraum untergebrachten Reserve-Rades nach der Tat weggeworfen hatte.

Zuwanderungsgesetz

Bundestagsdebatte im September? - SPD will lieber allein regieren

Der Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Peter Struck, sieht gute Chancen, ein Gesetz über die Zuwanderung von Ausländern noch im September in den Bundestag einzubringen. Er zähle dabei auch "auf die vielen Gemeinsamkeiten mit der CDU/CSU", sagte Struck am Mittwoch nach einer Konferenz der SPD-Fraktionsvorsitzenden von Bund und Ländern in Hannover. Der Bundesrat könne die Neuregelung noch in diesem Jahr beschließen, damit "die Zuwanderung nicht als Thema für die Wahl bleibt". Ziel sei eine Regelung, die alle Bereiche des Ausländerrechts sowie das bestehende Asyl- und Flüchtlingsrecht umfasse, sagte Struck.

Stellungnahme zum Projekt

"Sozialagenturen - Hilfe aus einer Hand"

Am 14.03.2001 stellte der Minister für Arbeit, Soziales, Qualifikation und Technologie des Landes Nordrhein-Westfalen, Harald Schartau, das Projekt "Sozialagenturen - Hilfe aus einer Hand" vor. Wir dokumentieren die Stellungnahme des Sozialverbands auszugsweise.

Radtour gegen Fremdenfeindlichkeit

Studenten gehen auf Weltreise

Magdeburgs Oberbürgermeister Willi Polte (SPD)hat am Mittwoch zwei Studenten aus der Elbestadt offiziell zu einer Weltreise verabschiedet. Katja Krüger und Heiko Hadasch wollen Ende Mai ihre "Radtour gegen Fremdenfeindlichkeit" starten. Die 21-Jährige und der 20-Jährige haben sich vorgenommen, mindestens 20.000 Kilometer in eineinhalb Jahren zu absolvieren. Nach dem Auftakt der Tour im kanadischen Anchorage planen sie unter anderem die USA, Chile, Argentinien, Feuerland, Australien, Neuseeland und Indien zu besuchen.