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energie

Erneuerbare Energien

170 Millionen Kilowattstunden umweltfreundlich erzeugter Strom für NRW

Mit dem Jahreswechsel werden über 430 Gemeinden in Baden-Württemberg ihren Strombedarf über den bundesweit tätigen Anbieter LichtBlick - die Zukunft der Energie GmbH beziehen. LichtBlick wird damit zwei Jahre lang nicht nur Kindergärten, Schulen, Verwaltungsgebäude, Rathäuser und Festhallen versorgen, sondern auch den Energiebedarf der örtlichen Straßenbeleuchtung decken. Der Stromverbrauch dieser insgesamt 20.000 öffentlichen Abnahmestellen in Höhe von rund 170 Millionen Kilowattstunden pro Jahr entspricht dem von über 60.000 Haushalten. LichtBlick konnte sich in einer öffentlichen Ausschreibung des Gemeindetages Baden-Württemberg gegen die örtliche Konkurrenz - insbesondere EnBW und Energiedienst - durchsetzen.

EUROSOLAR-Aufruf

"Erneuerbare Energien statt Atomenergie"

unterstützt von IPPNW, der Internationalen Ärtztevereinigung zur Verhütung des Atomkrieges, und IALANA, der Internationalen Anwaltsvereinigung gegen Atomwaffen veröffentlicht Eurosolar den folgenden Aufruf. "Die Mehrkosten für Erneuerbare Energien von heute sind vermiedene Umweltschäden und niedrige Energiekosten von morgen" (Hermann Scheer, Träger des Alternativen Nobelpreises)

Atomenergie

Ministerforderung zur Laufzeitverlängerung von Biblis A zurückgewiesen

Der Naturschutzbund NABU hat die Ankündigung von Umweltminister Wilhelm Dietzel zum 30jährigen Betriebsjubiläum des Atomkraftwerks Biblis scharf zurückgewiesen, im Falle eines Regierungswechsels in Berlin über eine Laufzeitverlängerung von Biblis A zu sprechen. Der NABU bezeichnete es als "absurd", den Ausstieg aus der Atomenergie als eine "Fehlentwicklung" zu bezeichnen.

Atomenergie

Harmlosigkeit des Generatorschadens im AKW Gundremmingen bezweifelt

Seit wenigen Tagen teilen die Betreiber des AKW Gundremmingen mit, dass der Block C des AKW Gundremmingen seit dem 05.08.04 stillstehe. Ein Schaden am Generator erfordere einen Austausch des Bauteils. Eine Gefahr für Personal und für die Bevölkerung habe zu keinem Zeitpunkt bestanden, so die Pressesprecherin des AKW, Frau Simone Rusch. Die Ulmer Ärzteinitiative bezweifelt diese Darstellung. Ein defekter Generator könne nach ihrer Meinung die Turbine zerstören und damit zum Austreten riesiger Mengen radioaktiven Dampfes führen.

Erneuerbare Energie

Größtes Solardach Griechenlands geht in Athen in Betrieb

Rechtzeitig zu den olympischen Spielen ging in Athen die mit 33 Kilowatt (kW) größte Aufdach-Solarstromanlage Griechenlands in Betrieb. Sie wurde gemeinsam mit mit griechischen und deutschen Partnern von RWE SCHOTT Solar erbaut. "Mit der Anlage auf dem Dach der Deutschen Schule in Athen wollen wir die griechische Regierung dabei unterstützen, ein Marktanreizprogramm nach dem Vorbild des deutschen Energie Einspeise Gesetzes (EEG) einzuführen", meint Dr. Winfried Hoffmann, Sprecher der Geschäftsführung bei RWE SCHOTT Solar und derzeitiger Präsident der European Photovoltaic Industry Association (EPIA).

Atomenergie

Klare Abschaltkriterien für Schweizer Atomkraftwerk Beznau-2 gefordert

Beznau-2 soll eine unbefristete Betriebsbewilligung erhalten, obwohl es bereits heute zu den ältesten Atomkraftwerken der Welt gehört. Damit der AKW-Betrieb nicht zum totalen Blindflug verkommt, fordert Greenpeace für Beznau-2 klare technische und werkspezifische Abschaltkriterien, die für Betreiber und Behörde verbindlich sind. Seit es 1971 in Betrieb genommen worden war, erhielt das Atomkraftwerk Beznau-2 jeweils nur befristete Betriebsbewilligungen, weil die Kernnotkühlung und der Schutz gegen Flugzeugabsturz und andere Einwirkungen von aussen grosse Defizite in der Sicherheitsauslegung aufwiesen.

3,1 Prozent der Primärenergie

Erneuerbare Energien in 12 Jahren vervierfacht

Der Anteil der erneuerbaren Energieträger am Verbrauch von Primärenergie in Deutschland hat sich nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes von 1991 bis 2003 von 0,8 Prozent auf 3,1 Prozent erhöht.

Erneuerbare Energien

Ausschreibung für die Nationalen und Europäischen Solarpreise 2004

Mit der Verleihung für das Jahr 2004 soll - wie schon in den vorigen Jahren - das Thema Erneuerbare Energien in die breite Öffentlichkeit getragen werden. Es werden herausragende innovative Projekte und Initiativen von Anwendungen Erneuerbarer Energien in verschiedenen Preiskategorien ausgezeichnet. Die Europäischen Solarpreise werden durch die jeweiligen nationalen EUROSOLAR-Sektionen zugleich in mehreren europäischen Ländern ausgeschrieben und von EUROSOLAR in Zusammenarbeit mit der KfW vergeben. Aus den Bewerbern für die jeweiligen nationalen Solarpreise werden dann die einzelnen Preisträger für die Europäischen Solarpreise ermittelt.

Evangelische Kirchen

Erneuerbare Energien müssen den Armen und dem Klimaschutz dienen

Anläßlich der Konferenz für Erneuerbare Energien fand am 3. Juni ab 10 Uhr eine "fröhliche Strandnahme für Erneuerbare Energien, Klimaschutz und nachhaltige Entwicklung" statt. Direkt am Rheinufer in Bonn am Restaurant Rheinpavillon (Rathenauufer) schlugen die Bewohner der Fiji- und Kiribati-Inseln Alarm. Denn ihre Inseln sind massiv vom Untergang durch die Folgen des Klimawandels bedroht. Bei der Strandnahme am Rheinufer wird auch mit praktischen Beispielen gezeigt, was jeder Einzelne für den Klimaschutz tun kann.

Windenergie

Mehr Windkraft in Entwicklungsländern nutzen

Für den weiteren natur- und sozialverträglichen Ausbau der Windenergie in Deutschland ist die Akzeptanz durch die Bevölkerung eine wichtige Voraussetzung, betonte der Präsident des DNR Hubert Weinzierl bei einer Pressekonferenz auf der Internationalen Konferenz für erneuerbare Energien in Bonn. Angesichts des großen Energiebedarfs in den Schwellenländern wie China und Indien müsse die Windkraft bei der Entwicklungszusammenarbeit zukünftig eine größere Rolle spielen. Sie eigne sich vor allem für die Substituierung von Dieselaggregaten für soziale Einrichtungen wie Krankenhäuser, das dezentrale Kleinnetz im dörflichen oder kleinstädtischen Bereich und die Trinkwassergewinnung durch Meerwasserentsalzung.

Energiewende statt Klimawandel

Jugendliche übergeben Forderungskatalog des Youth Energy Summit

Erneuerbare Energien stärken, mehr für Energieeffizienz tun und Investitionen in fossile Energieträger stoppen, das forderten die TeilnehmerInnen des YES2004, zu der 150 Jugendliche aus 16 Nationen an den Pfingsttagen in Bonn zusammengekommen waren. Eine solch radikale Umstrukturierung für eine zukunftsfähige Energiepolitik ist nach Ansicht der Jugendlichen notwendig, um die Energiewende zu schaffen. Außerdem soll es künftig eine echte Beteiligung Jugendlicher in Form eines Jugendkomitees geben, das die Jugend der Welt auf allen Energiekonferenzen vertritt.

Energiekonferenz

Experten warnen vor negativen Folgen des Klimawandels

Anlässlich der internationalen Konferenz für Erneuerbare Energien hat der Naturschutzbund NABU vor den negativen Folgen des Klimawandels gewarnt. Ungebremste klimatische Veränderungen hätten nicht nur direkte Konsequenzen für das Leben der Menschen weltweit, sondern auch erhebliche Verschiebungen des ökologischen Gleichgewichts zur Folge. Der Klimaforscher Prof. Hartmut Graßl, Mitglied des NABU-Kuratoriums, und NABU-Präsident Olaf Tschimpke forderten daher entschlossene Schritte zum weltweiten Ausbau der Erneuerbaren Energien. "Ohne die Erneuerbaren Energien als dritte Säule neben Energieeinsparung und Steigerung der Energieeffizienz haben wir keine Chance, der Klimakatastrophe zu entkommen", sagte Tschimpke.

Erneuerbare Energien

Protestaktion auf Schaufelradbagger gegen Klimakiller Braunkohle

Für den Ausstieg aus der Braunkohle und den Ausbau Erneuerbarer Energien protestieren seit heute früh 50 Greenpeace-Aktivisten in der Tagebaugrube Hambach bei Morschenich (Kreis Düren, Nordrhein-Westfalen). 25 Umweltschützer sind auf einen 96 Meter hohen Schaufelradbagger geklettert und haben dort ein Transparent befestigt: "Coal kills the climate!" (Kohle zerstört das Klima).

Klimaschutz

Erneuerbare Energiengesetz soll Debakel beim Emissionshandel ausbügeln

Die am kommenden Freitag im Bundestag zur Verabschiedung anstehende Novelle des Erneuerbare Energiengesetzes bietet nach Ansicht des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) durchaus Möglichkeiten, den verpatzten Einstieg in den Emissionshandel wenigstens teilweise auszubügeln. Insbesondere die Förderung der Energieeffizienz bei der Biomasse-Verstromung und die Begrenzung des EEG-Beitrags der Bahn durch die Anwendung einer "Härtefallregelung" seien wichtige Bausteine für eine zukunftsfähige Energie- und Verkehrspolitik.

Preisausschreiben

Effektivste städtische Solaranlage Deutschlands gesucht

Effektivste städtische Solaranlage Deutschlands gesuchtIn welcher Großstadt Deutschlands arbeitete im letzten Jahr die ertragsreichste Photo-Voltaik-Anlage, die PV-Sonnenkönigin? Besitzer von Photovoltaikanlagen in Großstädten ab 500.000 Einwohnern können sich bis zum 14. Mai 2004 bewerben. Aus den Einsendungen wird von der DGS und der GRÜNEN LIGA Berlin, unter Berücksichtigung der jeweiligen Strahlungsverhältnisse am Ort, die effizienteste Anlage ausgewählt. Als Preise winken ein Strahlungsmessgerät, ein solarer Milchaufschäumer und Solarschmuck.

Vor Konferenz für Erneuerbare Energien

Experten fordern zehnmal mehr Geld für erneuerbare Energien

Umweltexperten fordern eine Verzehnfachung der Ausgaben für die Forschung an erneuerbaren Energien in den kommenden zehn Jahren. Es sei entscheidend, "eine proaktive Rolle beim Umbau des Energiesystems" zu spielen, sagte der Sprecher des Wissenschaftlichen Beirates der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU), Hartmut Graßl.

Für erneuerbare Energien

3600 Kilometer Klimastaffel zur Klimakonferenz

Während die Wirtschaft noch heftig um Emissionsrechte feilscht, wird in vielen deutschen Städten und Gemeinden bereits aktiv an der Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen gearbeitet. Um auf die Bedeutung erneuerbarer Energien für den Schutz des Weltklimas aufmerksam zu machen, hat das Klima-Bündnis der europäischen Städte die "Klimastaffel 2004" initiiert. Tausende Aktive werden sich ab Mitte Mai umweltfreundlich durch alle Bundesländer bewegen. Ihr Ziel: die Internationale Konferenz für Erneuerbare Energien in Bonn.

Deutschland erreicht sein Ziel

EU verfehlt Ziele für erneuerbare Energien

Unter den momentanen Rahmenbedingungen wird die EU den Zeitplan zur Umstellung auf erneuerbare Energien nicht schaffen. Dies berichtet das Fraunhofer-Institut für Systemtechnik und Innovationsforschung (ISI). Geplant war den Anteil erneuerbarer Energien zur Stromerzeugung bis 2010 auf 22 Prozent zu steigern, der Anteils am Primärenergieverbrauch sollte gar auf 12 Prozent erhöht werden. Deutschland werde allerdings unter den derzeitigen Bedingungen sein Ziel erreichen12,5 Prozent seines Stromverbrauches bis 2010 mit erneuerbaren Energien zu decken.

Online-Datenbank

Stromverbrauch von Haushaltsgeräten jetzt im Internet prüfen

Um dauerhaft Geld zu sparen, sollten Verbraucher beim Neukauf von Haushaltsgeräten auf energieeffiziente Produkte achten. Dafür bietet die Website der Initiative EnergieEffizienz ab sofort einen neuen Service: Eine Datenbank vergleicht das Einsparpotenzial von Haushaltsgeräten verschiedener markengängiger Modelle. Wer beim Kauf neuer Haushaltsgeräte auf energieeffiziente Produkte setzt, kann sich über eine deutlich niedrigere Stromrechnung freuen.

Erneuerbare Energien

Abwasser der Kanalisation als Energiequelle

Nach einer Studie der Bremer Energie-Konsens GmbH ist die Nutzung von Abwasser-Wärme aus der öffentlichen Kanalisation wirtschaftlich und ökologisch sinnvoll. Die Abwasser-Wärme eigne sich demnach zur Warmwasserbereitung und Beheizung von Gebäuden. Die Energie-Konsens GmbH hatte für die Studie der bisher noch wenig genutzten Energiequelle aus technischer, wirtschaftlicher und ökologischer Sicht das Beispiel der Seestadt Bremerhaven untersucht. Während die Wärmerückgewinnung bei Abwasser im industriellen Bereich bereits zum Einsatz komme, sei das Abwasser der öffentlichen Kanalisation eine bisher ungenutzte Wärmequelle. In der Schweiz gebe es schon seit einigen Jahren Wärmepumpen zur Abwasserwärme-Nutzung, bei der die Wärme zumeist gereinigtem Abwasser entzogen werde.