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energie

Energiegipfel

Jugendliche fordern Klimaschutz & coole Jobs statt Kohle & No Future

Einen Cocktail "Energiemix der Zukunft" bieten Donnerstag Abend Jugendliche von Greenpeace den Teilnehmern des zweiten Energiegipfels im Bundeskanzleramt an. Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD), Wirtschaftsminister Wolfgang Clement (SPD) und Umweltminister Jürgen Trittin (Grüne) treffen sich mit den Chefs der vier großen deutschen Stromkonzerne. Die 16 Greenpeace-Jugendlichen werden um 18.30 Uhr in Blaumännern und Arbeitshelmen mit Symbolen für Wind-, Wasserkraft und Sonnenenergie vor dem Eingang zum Kanzleramt antreten. Sie fordern von der Regierung den massiven Ausbau der erneuerbaren Energien, da diese mehr Arbeitsplätze schaffen als die klimaschädliche Kohleverstromung.

"Raus aus der Kohle!"

Wirtschaftsminister soll beim Berliner Gipfel in Erneuerbare Energien einsteigen

Einen Tag vor dem zweiten Energiegipfel zwischen Bundesregierung und Stromkonzernen protestierten Mittwoch Vormittag 25 Greenpeace-Aktivisten an der Hauptzentrale des größten deutschen Kohle-Stromkonzerns RWE in Essen. Die Umweltschützer schütteten einen großen Kohlehaufen vor die Eingangshalle des Konzerns. Kletterer befestigen an der Fassade ein sechs mal neun Meter großes Banner: "RWE und Clement: Raus aus der Kohle! Energiewende jetzt!

Atomstrom

Betreiberpläne des AKW Cattenom für mehr Radioakrivität in der Mosel kritisiert

Der Naturschutzbund NABU hat den Antrag der Betreiber des französischen Atomkraftwerks Cattenom auf veränderte Einleitungsgrenzwerte radioaktiver Abwässer in die Mosel scharf kritisiert. "Mit der scheinbaren Absenkung von Einleitungen betreibt die französische Atomindustrie reine Augenwischerei", sagte Ulrich Heintz, Landesvorsitzender des NABU Saarland. Im Zuge einer Genehmigung für den Einsatz neuer Brennelemente sei für Cattenom zwar die Absenkung der Einleitungsgrenzwerte einiger radioaktiver Elemente beantragt worden, für Tritium solle der Wert jedoch um 25 Prozent angehoben werden.

Energiewirtschaft

Clement verschweigt 35 Milliarden Subventionen für konventionellen Strom

Vehement weist die Ökostrombranche Subventionsvorwürfe von Wirtschaftsminister Clement von sich. Johannes Lackmann, Präsident des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE): "Die Vergütung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz zahlen die deutschen Stromkunden, die den Strom auch verbrauchen. Der Staat zahlt dazu keinen Pfennig. Wenn der deutsche Wirtschaftsminister weiterhin von Subventionen spricht, ist das eher peinlich." Demgegenüber würden die deutsche Steinkohle, aber auch Braunkohle, Gas und Kernenergie aus Steuergeldern weit höher subventioniert als allgemein bekannt.

Energiepolitik

Hitzewelle mahnt zu Ausstieg aus Atomstrom und Einstieg in Sonnennutzung

Das FORUM "Gemeinsam gegen das Zwischenlager und für eine verantwortbare Energiepolitik e.V." hat gegen den Bau des beabsichtigten größten deutschen Atommüll-Lagers 76.000 Einwendungen in Deutschland und 22.000 in Österreich gesammelt. Neben dem NEIN zur gefährlichen und unsere Nachkommen unverantwortlich belastenden Atomenergie steht ein JA zur verantwortbaren Energiepolitik.

Energieversorgung

Modernisierung der Kraftwerke ist Chance für nachhaltige Energienutzung

Der Kraftwerksbestand in Deutschland muss in den nächsten Jahren grundlegend erneuert werden, denn viele Kraftwerke sind zu alt, berichtet das Umweltbundesamt (UBA). Damit biete sich die Chance, die Stromversorgung so umzugestalten, dass sie nachhaltig, also dauerhaft umweltgerecht wird. Möglichkeiten dafür zeigt eine neue Veröffentlichung des UBA. Vorrangige Aufgabe dabei ist, den bisher noch steigenden Strombedarf zu senken.

Erneuerbare-Energie-Gesetz

Novellierung des EEG bringt Licht an den trüben Klimahorizont

Der vorgelegte Entwurf zur Novellierung des Erneuerbare Energien Gesetzes (EEG) stößt bei den Umweltorganisationen BUND, Forum Umwelt und Entwicklung, Germanwatch, Greenpeace, NABU und WWF auf Zustimmung. Das EEG habe sich als erfolgreiches Instrument zur Förderung der erneuerbaren Energien erwiesen und sei zu einem essenziellen Standbein der deutschen Klimaschutzpolitik geworden. Nach Einschätzung der Verbände gehe von dem Gesetzentwurf ein wichtiges Signal für eine nachhaltige Energieversorgung aus. Deutschland könne seine Klimaschutzziele nur erfüllen, wenn der Ausbau der erneuerbaren Energien konsequent vorangetrieben werde.

Energieversorgung

Klimaschutz braucht mehr erneuerbare Energien, keine neuen Kohlekraftwerke

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) sieht in dem am Donnerstag stattfindenden Gespräch von Bundeskanzler Schröder mit den Vorstandsvorsitzenden der vier größten deutschen Stromkonzerne ein "Kungeln auf Kosten des Klimaschutzes". Es dürfe nicht dabei bleiben, dass jene Unternehmen, die seit langem eine Energiewende behinderten, weiter die Rahmenbedingungen der Energiepolitik bestimmten, sagte Professor Klaus Traube, energiepolitischer Sprecher des BUND.

Erneuerbare Energien

Eckpunkte des neuen Energiegesetzes laut Nabu zukunftsweisend

Der Naturschutzbund NABU hat die Eckpunkte des Referentenentwurfs zur Novelle des Erneuerbare Energien Gesetzes (EEG) als zukunftsweisend begrüßt. "Der Entwurf bringt neuen Schwung für den Ausbau der erneuerbaren Energien", sagte NABU-Vizepräsident Christian Unselt. Dies gelte insbesondere für die Sparten Biomasse und Geothermie, wo die Vergütungen teilweise angehoben werden sollen.

Erneuerbare Energie

Trittin: Ökostrom-Quote soll auf 12,5 Prozent steigen

Der Anteil von Ökostrom am gesamten Stromverbrauch in Deutschland soll nach dem Willen von Bundesumweltminister Jürgen Trittin bis 2010 von derzeit acht auf 12,5 Prozent steigen. Dieses Vorhaben solle per Gesetz festgeschrieben werden, bestätigt Trittin gegenüber der "ZEIT". Um die Quote zu erreichen, will der Umweltminister Windparks auf dem Meer, Solaranlagen auf Freiflächen und große Wasserkraftwerke besonders fördern. Bis 2020 solle Ökostrom voll konkurrenzfähig werden, sagt Trittin.

Energieversorgung

Hitzeperiode führt zur Drosselung der Stromerzeugung

Die seit Wochen andauernde Hitzeperiode in Deutschland wirkt sich zunehmend auch auf die Stromerzeugung aus. Insbesondere der niedrige Wasserstand in zahlreichen Flüssen Baden-Württembergs und die witterungsbedingt deutlich höheren Gewässertemperaturen führen zu Einschränkungen bei der Stromproduktion. Gleichzeitig ist der derzeitige Stromverbrauch ebenfalls witterungsbedingt überdurchschnittlich hoch. Um die angespannte Erzeugersituation zu entlasten, die sich in Folge des momentanen extremen Klimas auch für das Stromnetz in Baden-Württemberg ergibt, ruft die EnBW Energie Baden-Württemberg AG die Bevölkerung im Land auf, sorgsam und sparsam mit Strom umzugehen.

Erneuerbare Energien

Deutsche wollen radikales Umlenken im Energiesektor

Um Energie zu sparen, sollten nach Meinung der meisten Deutschen radikale Maßnahmen ergriffen werden. 58 Prozent der Frauen und 44 Prozent der Männer sind dafür, einen autofreien Tag pro Woche einzuführen. Das hat eine repräsentative Umfrage des Wissensmagazins P.M. ergeben (Meinungsforschungsinstitut TNS Emnid, 1.000 Befragte). Zwei Drittel aller Deutschen (65 Prozent) glauben, dass generell nicht genügend nach neuen Energiequellen geforscht wird. 62 Prozent sind davon überzeugt, dass sie selbst viel Energie sparen könnten, ohne sich dabei einschränken zu müssen.

Initiative EnergieEffizienz

Bundesweiter Design-Wettbewerb für energieeffiziente Beleuchtung gestartet

Sie ist sparsam, vielseitig verwendbar und es gibt sie in vielen verschiedenen Farben und Formen: Trotzdem besitzen viele Deutsche keine Energiesparlampe. Aus diesem Anlass startet die Initiative EnergieEffizienz jetzt einen bundesweiten Design-Wettbewerb für energieeffiziente Beleuchtung. Studierende der Fachrichtung Produktgestaltung und Industriedesign sind aufgefordert, im Rahmen eines Seminars innovative Design-Ideen für Leuchten mit Energiesparlampen zu entwickeln.

100.000 Dächer-Programm zu Ende

Deutschland setzt weiter auf Solar-Energie

Das deutsche Umweltministerium will auch nach dem Auslaufen des 100.000-Dächer-Programms weiter auf Solarenergie setzen. Der Umweltbundesminister Jürgen Trittin hat am Montag, die bisher größte Photovoltaikanlage Berlins am Lehrter Bahnhof eröffnet, berichtet das Umweltbundesamt. Trittin forderte die Optimierung der Technologie und eine Steigerung der Qualität und Wirkungsgrade der Anlagen. Die von der Deutschen Bahn AG mit finanzieller Unterstützung der EU und der E.ON AG errichtete Photovoltaikanlage am Lehrter Bahnhof wurde auf einer Fläche von rund 1.870 Quadratmetern auf dem Glasdach über den Gleisen integriert und ist auf die Erzeugung von rund 160.000 kWh Strom pro Jahr ausgelegt.

Neuer Dienstleistungssektor

Umweltfreundlichere Anlage zur Reinigung von Altöl entwickelt

Bochumer Forschern ist es gelungen eine kompakte Anlage zur Reinigung von Altöl zu entwickeln. In der Anlage werden Schmutz und der Wertstoff unter Hochdruck mit Hilfe von Propangas voneinander getrennt. Das neu entstandene Produkt diene wieder als Schmiermittel. Das Verfahren sei umweltfreundlicher und wirtschaftlicher als herkömmliche Aufbereitungsmethoden, berichtet die Ruhr-Universität Bochum (RUB). Bei dem Prozess werde das vom Wasser befreite Altöl in einen beheizbaren Behälter gefüllt. Als Lösungsmittel diene Propan, in dem sich die rückzugewinnenden Ölkomponenten lösten, die Verschmutzungen und festen Partikel jedoch nicht.

Erneuerbare Energien

Klimaschutz nicht in Frage stellen

In einem Schreiben an die Vorsitzenden der Fraktionen des Bundestags hat der Präsident des Deutschen Naturschutzrings (DNR), Hubert Weinzierl, davor gewarnt, die weitere Förderung der erneuerbaren Energien und damit den Klimaschutz in Frage zu stellen. "Ganz offensichtlich", kritisierte Weinzierl, "gibt es interessierte Kreise, die die Diskussion um den Abbau von steuerlichen Subventionen dazu missbrauchen wollen, um schon erzielte klima- und energiepolitische Fortschritte auf kaltem Wege wieder zu kappen."

Alternative zu Windparks

Großbritannien setzt mit Gezeiten-Kraftwerk vermehrt auf erneuerbare Energien

Eineinhalb Kilometer vor der Küste von Lynmouth/ Devon entsteht das erste Offshore-Gezeiten-Kraftwerk der Welt, berichtet BBC-Online am Montag. Insgesamt wird der elf Meter lange Rotor 300 Kilowatt elektrischen Strom herstellen und vor allem als Pilotprojekt zur Erforschung weiterer solcher Anlagen dienen. Nächstes Jahr soll, wenn das Projekt erfolgreich läuft, ein weiterer Propeller dazu kommen. Insgesamt hat die Errichtung der Turbine 4,2 Mio. Euro gekostet. Projektträger sind die beiden britischen Unternehmen Marine Current Turbines und Seacore. Ende August soll die Turbine ans Netz gehen. Martin Wright von Marine Current Turbines schätzt, dass die Kapazität solcher Anlagen in Großbritannien bei etwa zehn Gigawatt liegt. "Das entspricht ungefähr der Hälfte der Kapazität aller Atomkraftwerke Großbritanniens", so Wright.

Solarenergie

Einweihung der weltgrößten Photovoltaikanlage im bayerischen Hemau

Auf einer ehemaligen Militärfläche wird die neue Solarenergieanlage eingeweiht. "Mit Solaranlagen, wie der bislang weltgrößten in Hemau, werden die Erfolge des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) immer offensichtlicher", so Hans-Josef Fell, MdB von Bündnis90/Die Grünen. Das Wachstum der Photovoltaik werde immer stärker. Allein im ersten Quartal 2003 wurden im Rahmen des Hunderttausend-Dächer-Programms Kredite für 3200 Anlagen beantragt. Das ist der höchste Wert seit Einführung der jetzt geltenden Förderinstrumente.

Alternative Energien

Mehr Sonnenstrom in Marokko

In Marokko wird am heutigen Dienstag mit der 100. Photovoltaik-Anlage eines der größten Projekte dieser Art weltweit eingeweiht. Das Gesamtvorhaben, das von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) mit rund fünf Millionen Euro unterstützt wird, sehe die Ausstattung von 16000 Familien in ländlichen Regionen mit photovoltaischen Haushaltssystemen vor. Diese Familien hätten bisher keinerlei Zugang zu Strom, so die KfW. Die Bedeutung von photovoltaischen Anlagen in ländlichen Regionen Marokkos sei enorm, da nur 40 % der ländlichen Bevölkerung bisher Zugang zu Elektrizität hätten.

Erneuerbare Energien

Jugendzeitung informiert über ökologischen Stromwechsel

Ökostrom von LichtBlick ist in vielen Orten, darunter Berlin, Rostock, Jena, Forst und Frankfurt/Main billiger als der Strom ungeklärter Herkunft, der unter der Marke Yello vertrieben wird. Darauf weist Juckreiz - Die Jugendumweltzeitung aus Berlin hin. Die Jugendlichen bieten auf ihrer Internetseite Informationen zum Thema Strom und Stromwechsel an. Darunter finde sich auch ein Angebot, bei dem Kunden durch den Wechsel zu LichtBlick umweltfreundlichen Strom beziehen und darüber hinaus die ersten 100 Kilowattstunden kostenlos als Startguthaben bekommen könnten.