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energie

Erneurbare Energien

Forscher entwickeln Solarzellen zum Aufpinseln

Am Fraunhofer-Institut in Freiburg entwickeln Forscher eine neue Generation von Solarzellen, die nicht nur billiger, sondern auch flexibler einsetzbar sein sollen. Ein Beispiel sei die funktionale Kleidung: "Es wäre auf diese Weise möglich, ein kleines tragbares Radio zu betreiben", sagt Fraunhofer-Projektleiter Andreas Hinsch. Die Solarzellen der Zukunft, an denen weltweit intensiv geforscht werde, seien so dünn und biegsam, dass sie sich etwa als Abziehfolie auch auf unebene Flächen schmiegten - oder sogar einmal wie eine Art Farbe aufgepinselt werden könnten.

Regenerative Energien

Windkraft im Aufschwung

Im laufenden Jahr kann die Stromerzeugung aus Windenergie in Deutschland auf 21 bis 24 Milliarden Kilowattstunden klettern. Davon geht das Internationale Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR) in Münster in einer am Montag veröffentlichten Prognose aus. Im vergangenen Jahr seien bundesweit 16,5 Milliarden Kilowattstunden Strom aus Wind erzeugt worden. Schon 2002 habe die Branche weltweit ein Rekordwachstum verbucht. Insgesamt könnten im laufenden Jahr erstmals mehr als 50 Milliarden Kilowattstunden aus regenerativen Energiequellen erzeugt werden, was einem Anteil von neun Prozent am Stromverbrauch entspreche, schätzte das IWR.

BIP und Energie

Stromverbrauch und Wirtschaftswachstum steigen parallel

Stromverbrauch und Wirtschaftswachstum in Deutschland bewegten sich im vergangenen Jahr im Gleichschritt. Sowohl das Bruttoinlandsprodukt als auch der Stromverbrauch legten im Vorjahresvergleich jeweils um 0,2 Prozent zu. Das teilte der Verband der Elektrizitätswirtschaft (VDEW) am mit. Dagegen sei der Primärenergieverbrauch 2002 um 1,9 Prozent gesunken. Damit setzte sich ein seit Jahren bundesweit andauernde Trend fort, so der Verband. Demnach laufe die Entwicklung von Wirtschaftswachstum und Energieeinsatz gekoppelt ab.

Erneuerbare Energien

Mehr Solarzellen für Baden-Württemberg

Baden-Württemberg will mit einer neuen Initiative die mittelständische Solarzellenindustrie fördern. Das Bundesland habe mit den dort ansässigen Forschungseinrichtungen die weltweit höchste F&E- Konzentration in der kristallinen Silizium-Solartechnologie, so das Fraunhofer Institut für solare Energiesysteme (ISE). Das Know-how solle in der Forschungsallianz Kristalline Silizium- Solarzellentechnologie" (FAKT) gebündelt werden. Strom von der Sonne werde gerade für kommende Generationen eine wichtige Rolle im Energiemix spielen.

Alternative Energien

Neue Technik soll Solarzellen konkurrenzfähig machen

Da Solarzellen aus äußerst reinem und damit in der Produktion teurem Silizium bestehen, kann Solarstrom bisher wirtschaftlich noch nicht mit konventionellen Energiearten konkurrieren. Wissenschaftler der University of California/Santa Barbara haben jetzt eine laut eigenen Angaben kostengünstige Alternative zu herkömmlichen Solarzellen entwickelt. Der Trick: Die Aufgaben des Siliziums in der Solarzelle wurden auf ein mehrschichtiges Material verteilt. Bislang betrage die Effizienz, mit der das vielschichtige Material Sonnenlicht in elektrischen Strom umwandele, allerdings weniger als ein Prozent. Im Vergleich dazu erreichen Silizium-Solarzellen rund 15 Prozent. Die Forscher rechnen jedoch damit, dass durch eine Vergrößerung der Oberfläche die Effizienz gesteigert werden kann.

Energieerzeugung und Klima

Germanwatch: Mit Braunkohle kein langfristiger Klimaschutz möglich

Die CO2-Emissionen sind in Deutschland im Jahr 2002 um etwa zwei Prozent gegenüber 2001 gesunken. Dies hat Germanwatch auf der Grundlage der von der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen vorgelegten vorläufigen Zahlen zum Primärenergieverbrauch in Deutschland errechnet. "Dieser geringe Rückgang ist enttäuschend", so Dr. Manfred Treber, Klimareferent bei Germanwatch. "Aufgrund verschiedener Faktoren haben wir mit einem weitaus stärkeren Rückgang an CO2-Emissionen gerechnet".

Erneuerbare Energien

Greenpeace: Ökostrom-Gesetz ausweiten, nicht aufweichen

Im aktuellen Streit um die geplante Novelle des "Erneuerbaren Energien Gesetzes" (EEG) fordert Greenpeace, der Industrie nicht die Zahlungen für den Ökostrom zu erlassen. Greenpeace erwartet von Umweltminister Jürgen Trittin (Bündnis 90/ Grüne), dem entsprechenden Ansinnen von Wirtschafts- und Arbeitsminister Wolfgang Clement (SPD) eine deutliche Absage zu erteilen. Dieser möchte die Aluminium- und Chlorchemie, die besonders viel Energie verbraucht, von der durch das EEG geregelten Ökostrom-Umlage befreien. Eine Stellungnahme Trittins zur Novellierung wird für Anfang kommender Woche erwartet. Greenpeace legt heute einen eigenen Vorschlag für den neuen Gesetzestext vor.

Erneuerbare Energien

Einspeisungsverordnung für Erneuerbare Energien auch in Österreich

In der vergangenen Woche hat der Wirtschaftsminister Österreichs die neue österreichische Einspeisungsverordnung erlassen. Diese Verordnung legt fest, dass Strom, der aus Erneuerbaren Energien gewonnen wird, zu einem Fixpreis von den großen Stromanbieter gekauft und in das allgemeine Netz eingespeist werden muss. Die großen Stromanbieter legen die Kosten auf alle Kunden um. Dieses Prinzip wurde von der rot-grünen Regierung in der letzten Legislaturperiode erfolgreich in Deutschland eingeführt und hat zu einem unvergleichbaren Aufschwung des Marktes für Erneuerbare Energien geführt. Rund 150.000 Arbeitsplätze sind nach Branchenangaben in Deutschland entstanden.

Alternative Energien

Leistungsfähige Solarzellen sind nur Millimeter dünn

"PowerFilm" nennt sich eine neue Art von Solarzellen, die am 12. Januar bei der International Consumer Electronics Show in Las Vegas vorgestellt wird. Nach Angaben der Herstellerfirma Iowa Thin Film Technologies (ITFT) sollen die papierdünnen Stromerzeuger gerollt und verbogen werden könne. Auch freier Fall oder das Betereten der Flächen, wie auch die Durchlöcherung mit Kugeln solle die prinzipielle Funktionsfähigkeit nicht beeinträchtigen.

Solarenergie

Weltgrößter Solarpark geht in Bayern ans Netz

Der größte Solarpark der Welt ist in Hemau bei Regensburg ans Netz gegangen. 32 740 Module in 40 Photovoltaik-Anlagen sollen für E.ON Bayern jährlich knapp vier Millionen Kilowattstunden Strom liefern, wie der Bauherr, die Hamburger voltwerk AG, am Montag mitteilte. Die Spitzenleistung liege bei 4,0 Megawatt und damit deutlich höher als beim bisher weltgrößten Solarprojekt im italienischen Serre mit 3,3 Megawatt. Die Investitionskosten möchte voltwerk vollständig durch Beteiligungen privater und institutioneller Anleger refinanzieren.

Energieverschwendung

Deutsche für nächtliches Energiesparen

Fast alle Deutschen sind dafür, dass nachts massiv Energie gespart wird. 84 Prozent meinen, dass nachts viel weniger elektrisches Licht brennen sollte, und 92 Prozent sind der Ansicht, dass in Bürogebäuden nachts alle Lichter gelöscht sein sollten, wenn nicht gearbeitet wird. Das hat eine repräsentative Umfrage des Wissensmagazins P.M. ergeben, durchgeführt vom Meinungsforschungsinstitut TNS Emnid mit 1.000 Befragten. 43 Prozent glauben, "dass die Menschen generell besser schlafen würden, wenn die Nächte nicht so hell wären". Der Umfrage zufolge haben 33 Prozent aller Deutschen und 44 Prozent der unter 30-Jährigen noch nie die Milchstraße gesehen.

Solarenergie

In Wankdorf entsteht die grösste Solaranlage der Schweiz auf Stadiondach

Solarenergie in der SchweizAuf dem Dach des Nationalstadions Wankdorf in Bern wird die BKW FMB Energie AG die grösste Fotovoltaikanlage der Schweiz errichten. Diese Anlage soll entsprechend der Nachfrage etappenweise aufgebaut werden, in Zusammenarbeit mit den interessierten Gemeinden und Elektrizitätsunternehmen, vorab der Region Bern. Als Energiepartnerin der Wankdorf Nationalstadion AG wird die BKW FMB Energie AG für den gesamten Sport-, Kultur- und Geschäftskomplex auch das Energiemanagement besorgen.

Solarpreis

Vier von elf Europäischen Solarpreisen gehen nach Deutschland

Bundespräsident Rau zeichnet am Mittwoch die Energieagentur Nordrhein-Westfalen für ihre "Öffentlichkeitsarbeit im Bereich erneuerbare Energien" aus. Vier von elf der Europäischen Solarpreise des Jahres 2002 gehen in diesem Jahr nach Deutschland. Der Europäische Solarpreis wird jedes Jahr von der in Bonn ansässigen Europäischen Vereinigung Regenerative Energien, Eurosolar, ausgelobt, und gilt als der "Oscar" unter den Auszeichnungen in diesem Bereich.

Atomenergie

BUND: Atomkraftwerk Unterweser ist Beispiel für mangelndes Sicherheitsdenken

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) begrüßt die Entscheidung des niedersächsischen Umweltministers Wolfgang Jüttner wegen der Mängel an Zwischenkühlern im EON-Atomkraftwerk Unterweser die Staatsanwaltschaft einzuschalten. Helmut Hirsch, Atomexperte und Mitglied der BUND-Strahlenkommission: "Der Fall offenbart erhebliche Lücken bei jenen Systemen, die für die Sicherheit von Atomkraftwerken wichtig sind. Wenn Schweißnähte von der Dokumentation abweichen und der Hersteller sogar insgeheim Reparaturen durchführt, bedeutet dies, dass eine ausreichende Kontrolle der Sicherheit nicht mehr möglich ist. Offenbar bestehen bei der Qualitätskontrolle von Siemens-Framatome und seinen Zulieferern schwere Defizite. Entweder mangelt es den Verantwortlichen an Kompetenz oder man arbeitet nach dem falschen Prinzip: Wirtschaftlichkeit geht vor Sicherheit."

Solarenergie

Eine Milliarde Euro Kredite für Solarstromanlagen seit 1999 vergeben

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) hat im Rahmen ihres 100.000 Dächer-Solarstrom-Programms das Fördervolumen von einer Milliarde Euro erreicht. Es wurden Solarstromanlagen mit einer Nennleistung von rund 190 Megawatt gefördert. Durch diese neu installierte Photovoltaik-Leistung könne der Kohlendioxidausstoß jährlich um 100.000 Tonnen verringert werden, teilte die KfW mit. Mit dem produzierten Strom könnten 50.000 Privathaushalte ihren Strombedarf decken. Deutschland habe mit der erfolgreichen Förderung der Photovoltaik eine führende Rolle innerhalb der EU eingenommen.

Atomausstieg hintertrieben

Uran-Anreicherung stoppen, nicht erweitern

Vor dem Hintergrund des Genehmigungsverfahrens zum Ausbau der bundesweit einzigen Urananreicherungsanlage (UAA) im westfälischen Gronau hat jetzt der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) e. V. an die zuständige Genehmigungsbehörde (Wirtschaftsministerium NRW) geschrieben. In dem Brief an das Ministerium wird beantragt, "daß Sie sofort das Genehmigungsverfahren für die Kapazitätserhöhung und zum Bau des Uranoxidlagers abbrechen und die bisher erteilten Betriebsgenehmigungen aufheben. Weiterhin beantragen wir, daß Sie sich für das sofortige Verbot aller Urantransporte einsetzen." Begründet wird der Antrag des BBU u. a. damit, dass "der Betrieb von Atomkraftwerken und Uranfabriken von Grund auf unbeherrschbar ist."

Windenergie-Konferenz 2002

Offshore-Vorträge in Wilhemshaven

Neue technische Entwicklungen und Forschungsergebnisse werden heute und morgen auf der 6. Deutschen Windenergie-Konferenz "DEWEK 2002" in der Wilhelmshavener Stadthalle präsentiert. Zu der im zweijährigen Rhythmus stattfindenden Tagung erwartet das veranstaltende Deutsche Windenergie-Institut (DEWI) rund 500 Experten von vier Kontinenten erwartet. Insgesamt 63 Vorträge drehen sich um die Windräder. Breiten Raum nimmt die Offshore-Anwendung der Windenergie inmitten der Meere ein.

Atomausstieg

BUND: Aufruf zur Versammlung am 20. Oktober in Straßburg

Am Sonntag, den 20. Oktober findet um 13 Uhr in Straßburg vor dem Europapalast (avenue de l'europe) eine europäische Versammlung für den Atomausstieg statt, zu der u. a. auch der BUND aufruft. Gerade der aktuelle Fall Obrigheim zeige, wie demokratiefeindlich die EnBW den viel zu langsamen Atomausstieg in der Hoffnung auf einen irgendwann möglichen Regierungswechsel aussitzen wollte. Gut, sei es laut BUND, dass verärgerte Kunden den Stromanbieter wechseln können.

Windenergie

20 Prozent mehr Windgeneratoren in Deutschland

Die Zahl der Windräder in Deutschland hat in diesem Jahr im Vergleich zum Vorjahr um 20 Prozent zugenommen. Damit befinden sich jetzt 12 800 Windkraftanlagen auf deutschem Boden, wie der Bundesverband Windenergie am Freitag in Osnabrück mitteilte. Damit lassen sich vier Prozent des deutschen Stromverbrauchs decken.

Europäisches Symposium in Wien

Rund um die solare Stadt

Das europäische Symposium "Solare Stadterneuerung, eine soziale und ökologische Aufgabe" findet zwischen 17. und 21. September in der Wiener Wirtschaftsuniversität (WU) statt. Begleitet wird das Symposium von einer Ausstellung für soziale Architektur und solares Bauen. Veranstalter sind das Institut für Technologie und Warenwirtschaftslehre der WU und Eurosolar Austria. Ziel ist es, das Wissen um Möglichkeiten, Praxis und das Potenzial der erneuerbaren Energien öffentlich zu machen.