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unabhängige Autoren mit eigener Meinung

energie

Auch Reflektorlampen müssen gekennzeichnet sein

LED: Label für Energiesparlampen

Seit 1. September 2013 gibt es ein neues EU-Energielabel für alle Lampentypen. Bisher waren Lampen mit gebündeltem Licht, so genannte Reflektoren oder Spots, von der Kennzeichnungspflicht ausgenommen. Auch das Verbot von ineffizienten Lampen wie Glühbirnen galt bisher nur für Lampen mit ungebündeltem Licht. Dagegen waren stromfressende 100-Watt-Spots bislang noch in vielen Geschäften erhältlich. Die Aufmachung des neuen Lampen-Labels hat sich seitdem verändert. „Während besonders effiziente Lampen wie Energiesparlampen oder Leuchtdioden (LED) bisher die Klasse A erreichten, können sie in Zukunft bis zur Klasse A++ eingestuft werden“, erklärt Juliane Dorn, Leiterin der Energieberatung der Verbraucherzentrale Sachsen.

Hans-Josef Fell MdB

Strompreis: Das Märchen der Industrie

Wohin gehen die Strompreise? Bleibt Strom bezahlbar? Seit Wochen und Monaten laufen Peter Terium und Johannes Teyssen, die Chefs von RWE und E.On durchs Land und verkünden, sie werden Kraftwerke abschalten, wenn die Regierung nicht ein paar neue Subventionen für fossile Kraftwerke springen lässt. Während konservative Medien panisch vor dem Blackout warnen, ist die viel wichtigere Frage, wann machen Terium und Teyssen ihre Drohungen endlich wahr. Bei RWE scheint es jetzt soweit zu sein. Terium kündigte an 3100 Megawatt fossile Kraftwerksleistung in Deutschland und den Niederlanden abzuschalten. Die Begründung ist besonders erhellend: Kohle- und Gaskraftwerke und selbst abgeschriebene Atomkraftwerke sind gegenüber den Erneuerbaren Energien nicht mehr wirtschaftlich. Kraftwerke mit weiteren 6000 Megawatt Leistung stünden unter kritischer Beobachtung. Auch bei E.On werden Stilllegungen von insgesamt 11000 Megawatt diskutiert.

Hans-Josef Fell MdB

Süddeutsche: Brüssel will Bau von Atomkraftwerken erleichtern

Süddeutsche Zeitung über AtomkraftEs ist gut, dass die Süddeutsche Zeitung das Thema Beihilfe (Subventionen aus Steuergeldern) für Atomreaktoren heute in den Mittelgrund rückt. Seit Jahren versuchen die Lobbyisten aus der britischen, französischen und osteuropäischen Atomwirtschaft die Atomkraft nach EU-Recht beihilfefähig zu machen.

MetropolSolar Rhein-Neckar e.V.

Es geht ums Ganze: Sonne statt Kohle!

Heute meldet die Süddeutsche Zeitung “Energie-Konzerne wollen Kraftwerke stilllegen“. Sie drohen mit einer Gefährdung der Versorgungssicherheit. Und Rösler und Brüderle fordern, die “Energiewende neu zu starten” (siehe auch “Wer sind die Chefbremser der Energiewende ?“). Was heisst das? Wenn kein Druck für 100% Erneuerbare aufgebaut wird, müssen wir damit rechnen, dass das Erneuerbare Energien-Gesetz und damit ein zentraler Baustein der Energiewende nach den Wahlen nicht sinnvoll modifiziert, sondern insgesamt platt gemacht wird. Es geht ums Ganze! Sonne statt Kohle! Erneuerbare Zukunft statt fossile Vergangenheit. Klimaschutz statt Klimakiller. Millionen dezentrale Anlagen statt wenige zentrale Großkraftwerke. Moderne, flexible Systeme statt schwerfällige Dinosaurier. Arbeitsintensive regionale Wertschöpfung statt Arbeitsplatzabbau für Kapitalrendite-Denken. Heimische Erneuerbare statt Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörung weltweit. Energie-BürgerInnen statt Energie-Konzerne.

Hans-Josef Fell MdB

Stromkonzerne müssen endlich die Strompreise senken

Im Juni ist der durchschnittliche Börsenstrompreis auf unter drei Cent pro Kilowattstunde gesunken. Im Vergleich dazu lag der Börsenstrompreis im Jahr 2008 noch zwischen sechs und neun Cent pro Kilowattstunden. Was für Konzerne, die ihren Strom an der Börse kaufen können von Vorteil ist, kommt bei den normalen Verbrauchern nicht an. Gesunkener Börsenstrompreis, gesunkener CO2-Preis und zusätzlich die Ausnahmen für die energieintensive Industrie haben aber auch noch eine andere Folge: Laut einer heute von Greenpeace und dem Öko-Institut veröffentlichten Studie wird die EEG-Umlage im nächsten Jahr auf 6,1 Cent pro Kilowattstunde steigen. Dabei sind die gesunkenen Börsenstrompreise laut der Studie der größte Treiber für den Anstieg und eben nicht der Ausbau der Erneuerbaren Energien.

Hans-Josef Fell MdB

Weniger Geld für Energiewende und Klimaschutz, mehr Geld für die Industrie

 Geld für Energiewende und KlimaschutzWeniger Geld für die Energiewende und den Klimaschutz, dafür aber mehr Subventionen für die energieintensive Industrie, das hat das Bundeskabinett am Mittwoch mit dem Entwurf für den Bundeshaushalt 2014 beschlossen. Nachdem schon in den letzten Jahren die Mittel für den Klimaschutz und die Energiewende zusammengestrichen wurden, sollen auch im nächsten Jahr die Mittel noch einmal kräftig gekürzt werden. Hintergrund sind die fehlenden Einnahmen aus dem Verkauf von CO2-Zertifikaten des Emissionshandels, die in den Energie- und Klimafonds (EKF) fließen, einer Art Nebenhaushalt, aus dem Klimaschutz- und Energiewendeprojekte finanziert werden sollen. Für dieses Jahr ist die Bundesregierung davon ausgegangen, dass die Verkäufe der CO2-Zertifikate zwei Milliarden Euro einbringen werden. Stattdessen werden nun lediglich 800 Millionen Euro erwartet. Die fehlenden Einnahmen sollen zu einem kleineren Teil durch Steuermittel und durch die KfW kompensiert werden, der größere Teil einfach wegfallen. Damit nächstes Jahr der EKF nicht wieder unter zu niedrigen Einnahmen leidet, will die Bundesregierung 650 Millionen Euro aus dem normalen Haushalt dazu schießen – bei weitem nicht genug.

Infobrief 17/13

AKW Hinkley Point C wird immer teurer

Die Kosten des AKW Hinkley Point C explodierenSeit Monaten laufen die Verhandlungen zwischen dem französischen Energieversorger EDF und der Britischen Regierung über den Einspeisepreis für das britische Atomkraftwerk Hinkley Point C. EDF fordert von der britischen Regierung einen festen Abnahmepreis für den Strom aus dem AKW von 9,5 bis 9,9 Pence pro Kilowattstunde, was etwa 11 Eurocent entsprechen würde und das alles über einen Zeitraum von 35 Jahren. Zwar haben sich die Briten und die Franzosen noch nicht auf die Höhe des sogenannten Strike Price geeinigt, aber nun gab es eine Vereinbarung, einen beschlossenen Strike Price an die Inflation zu koppeln. Eine Koppelung an die Inflation führt aber zu massiven Mehrkosten. Bei einem Strike Price von 11 Cent pro Kilowattstunde würden die beiden Blöcke etwa 100 Milliarden Euro über die 35 Jahre bekommen. Bei einer durchschnittlichen Inflation von 2 Prozent pro Jahr wären das aber schon 167 Milliarden Euro.

Infobrief 16/13

CSU will in Bayern die Energiewende beenden

Energiewende in Bayern vor dem AusDie Bayerische Staatsregierung plant nach Presseberichten neue Vollzugshinweise zum Ausbau der Windenergie. Danach sollen die Abstände der Windenergieanlagen zur Wohnbebauung auf das zehnfache der Gesamthöhe eines Windrades ausgeweitet werden. Da in Bayern nur hohe Windräder wirtschaftlich sind, würde das für moderne Anlagen etwa 2.000 Meter Abstand bedeuten. Das wäre in Bayern faktisch das Ende des Windkraftausbaus. Mit den derzeit geltenden 800 Meter Abstand von Wohnbebauung beträgt die planbare Fläche für Windkraft immerhin noch gut 5 Prozent des Staatsgebiets in Bayern. Mit der Erhöhung auf 2.000 Meter Abstand würde sich die planbare Fläche auf unter ein Hundertstel reduzieren, d.h. auf 0,05 Prozent des Staatsgebiets, wenn man die anderen bestehenden Restriktionen nicht einsetzt. Schon bei einem pauschalen Abstand von 1.000 Meter blieb kaum noch Platz für neue Windkraftanlagen.

pv magazine Deutschland gibt erste Print- und Tablet-Ausgabe heraus

Neue Marktübersicht zu Batteriespeichersystemen für Solarstrom veröffentlicht

Die Solarpraxis AG veröffentlicht in der ersten Print- und Tablet-Ausgabe des „pv magazine Deutschland“ eine umfassende Marktübersicht zu Batteriespeichersystemen für Solarstrom. Die Marktübersicht stellt 176 Systeme von 38 Anbietern detailliert vor. Erstmals werden auch die Preise des gespeicherten Stroms in Cent pro Kilowattstunde für die einzelnen Systeme miteinander verglichen. Ein Fokus liegt auf den Themen Wirtschaftlichkeit und Sicherheit der Speichersysteme sowie technischen Fragestellungen. Die Print-Ausgabe des „pv magazine Deutschland“ erscheint Mitte Juni zur Intersolar Europe in München.

Raumklimageräte verbrauchen viel Strom und schaffen oft kaum Abkühlung

Strom sparen - Hohe Kosten – geringe Wirkung

Mit Beginn des kalendarischen Sommeranfangs am 21. Juni steigen in der Regel auch die Temperaturen. Diese können in den eigenen vier Wänden jedoch schnell zur Belastungsprobe werden. Bei intensiver Sonneneinstrahlung kann die Innentemperatur auf über 35 Grad steigen. Spätestens dann locken viele Bau- und Elektromärkte mit Raumklimageräten zu niedrigen Preisen. „Wer sich für den Kauf eines Raumklimagerätes entscheidet, sollte genau hinsehen. Einige Geräte halten nicht das, was die Werbung verspricht und treiben mit ihrem hohen Verbrauch die Stromkosten in die Höhe“, informiert Juliane Dorn, Leiterin der Energieberatung der Verbraucherzentrale Sachsen. Im laufenden Betrieb zählen Klimageräte zu den größten Stromfressern im Haushalt. „Für ein typisches Gerät mit einer Leistungsaufnahme von 1.000 Watt kostet jede Betriebsstunde im Durchschnitt in Sachsen 28 Cent bei meist bescheidenem Kühleffekt.“ Im Laufe eines Sommers können so ca. 200 Euro zusätzliche Stromkosten zusammenkommen.

Hans-Josef Fell MdB

EU Energie Gipfel auf energiepolitischen Irrwegen

EU Energie GipfelDie europäische Energiepolitik unter Kommissar Oettinger (CDU) leidet unter schweren Fehlanalyse. Energiepreise und Energiesicherheit stehen zwar im Mittelpunkt , aber die entscheidende Ursache der Energiepreissteigerung - die Verknappung der Verfügbarkeit fossiler Rohstoffe – hat die EU Kommission immer noch nicht erkannt. Der gestrige EU-Gipfel war ursprünglich ausschließlich für Energiefragen vorgesehen. Nachdem aber das Thema der Steuerhinterziehung zusätzlich aufgenommen wurden, interessierten sich die Medien nicht mehr für die Energiebeschlüsse, obwohl es im Vorfeld in den konservativen Medien Berichte gab und insbesondere EU-Kommissar Oettinger breiten Raum bekam für seine Sicht der Energiepolitik. Aktuell wirbt er dafür, mit Hilfe von Schiefergasfracking das klimaschädliche fossile Energiesystem weiter aufrecht zu halten.

Verbrauch und Effizienz entscheidend

Mercedes Benz Actros ist „Green Truck 2013“

Actros ist „Green Truck 2013“ Der Mercedes-Benz Actros 1851 GigaSpace ist das umweltfreundlichste Nutzfahrzeug 2013. Der Euro VI-konforme Lkw überzeugte dabei in seinem ersten Jahr auf der Straße direkt mit seinem geringen Kraftstoffverbrauch, den er bei den unabhängigen Fahrzeugtests im vergangenen Jahr unter Beweis gestellt hat. Dr. Jörg Zürn, Leiter Fahrzeugentwicklung Mercedes-Benz Trucks, anlässlich der Verleihung: „Mit der Auszeichnung des Mercedes-Benz Actros 1851 GigaSpace zum ,Green Truck 2013‘ wurde das Ergebnis unserer Entwicklungs­arbeit mit dem Ziel eines neuen, umweltfreundlichen Lkw bei Erfüllung der Abgasnorm Euro VI von unabhängiger Seite voll und ganz bestätigt. Das zeigt auch, dass der Actros auch noch in zwei weiteren Varianten zu den Top 10 im Umweltranking gehört.“

Weniger Geld für warmes Wasser

Kosten und Energieverbrauch bei der Warmwasserbereitung

Fließendes Warmwasser wird heutzutage als selbstverständlich angesehen. Häufig wird es nur als ein Nebenprodukt der Heizung angesehen. Doch der Energiebedarf für die Warmwasserbereitung hat einen Anteil von bis zu 30 Prozent des gesamten Wärmebedarfs und ist nach der Heizung meistens der größte Energieverbrauchsposten in Privathaushalten. „Wer Energie sparen will, sollte sparsam mit warmem Wasser umgehen“, rät daher Gerd Wappler, Energieberater der Verbraucherzentrale Sachsen.

Hans-Josef Fell MdB

Heizkosten: Energetische Gebäudesanierung lohnt sich doch

Heizkosten - so können sie sie senkenIm Auftrag der KfW-Förderbank hat das Institut Prognos das Kosten-Nutzen-Verhältnis der energetischen Gebäudesanierung in Deutschland für das Jahr 2050 prognostiziert. Prognos kommt dabei zu dem Ergebnis, dass den Kosten von 838-953 Milliarden Euro nur ein Nutzen von 370-453 Milliarden gegenüberstehen würden. Fazit sei also, dass sich die energetische Gebäudesanierung nicht rechnen würde. Basis der Berechnung von Prognos ist jedoch ein durchschnittlicher Heizkostenanstieg in 38 Jahren von weniger als 50 Prozent (1,1 Prozent pro Jahr). Aber alleine in den letzten zehn Jahren haben sich die Heizölpreise in Deutschland um über 150 Prozent erhöht. Prognos setzt die zukünftigen Heizkosten also viel zu niedrig an, obwohl jüngste Studien, wie die der Energy Watch Group, eine dramatische Verknappung der fossilen Rohstoffe und damit eine weitere deutliche Steigerung der Heizkosten aus Erdöl, Erdgas und Kohle erwarten lassen. Anders als die Prognosstudie kommt eine kürzlich veröffentlichte Studie für die grüne Bundesfraktion mit sehr konservativen Annahmen sogar schon bis 2030zu einer Verdopplung der Heizölpreise. Wenn man also die richtigen Grundannahmen setzt, heißt das Fazit: Energetische Gebäudesanierung lohnt sich doch.

Ihr Hans-Josef Fell MdB

Energieverbrauch: Fossile Rohstoffversorgung wird gewaltig überschätzt

Tipps für den Fossile Energieverbrauch In ihrer neuesten wissenschaftlichen Studie präsentiert die Energy Watch Group ein weltweites Versorgungsszenario mit fossilen und nuklearen Brennstoffen bis 2030. Neben Erdöl wurde auch die Verfügbarkeit von Erdgas, Kohle sowie die Situation der Kernenergie und Uranversorgung akribisch und sehr detailliert untersucht. Ergebnis der Studie ist, dass der globale Energieverbrauch zukünftig nicht mehr ausreichend durch fossile und atomare Ressourcen gedeckt werden kann. Und weiter, dass die Ressourcenlage viel dramatischer ist als in der Öffentlichkeit diskutiert und wahrgenommen wird. Ein Beispiel ist der gerade zwischen Russland und China geschlossene Vertrag über 38 Milliarden Kubikmeter Gas pro Jahr. Während die europäische Gasförderung immer stärker zurückgeht und gleichzeitig der Gasbedarf steigt, stagniert die Förderung in Russland. Nun will Russland aber noch bis zu zehn Prozent seiner Gasförderung nach China verkaufen. Die Folge werden Gasengpässe und enorme Preissteigerungen sein. Auch Schiefergas wird diese Entwicklung nicht auffangen können.

Und es geht doch:

Solarmodulhersteller Innotech Solar fährt Produktion hoch

Solarmodule verpackt in HalleWährend zahlreiche Unternehmen wie Bosch oder Siemens sich aus dem Solargeschäft zurückziehen, hat sich die Wettbewerbssituation des deutsch-skandinavischen Solarmodulherstellers Innotech Solar (ITS) weiter verbessert. Das Unternehmen fährt seine Produktion an den Standorten Halle an der Saale und im schwedischen Glava hoch. Damit macht Innotech Solar den nächsten Schritt zur vollen Auslastung seiner Produktionskapazität von insgesamt 100 Megawatt (MW). Mittelfristig könnte die Kapazität auf 170 MW erhöht werden.

DEW21 Thema im Stadtrat

Dortmund: Zukunftsgutachten und Energiesperren

Energiesperren in dortmund Gleich zweimal ist die DEW21 am Donnerstag Thema im Rat der Stadt Dortmund. Einerseits werden die Bewertungskriterien für das technische Gutachten zur Zukunft der DEW21 vom Rat festgelegt. Andererseits thematisiert DIE LINKE in einer Ratsanfrage die Zahl der Absperrungen von Strom, Gas und Wasser aufgrund von Zahlungsversäumnissen. Unlängst hatte die Verbraucherzentrale der DEW21 vorgeworfen die Verbraucher über den Strompreis abzuzocken. „Zum 31.12.2014 scheidet die RWE als derzeit 47%iger Anteilseigner aus der Gesellschaft DEW21 aus, falls der Rat nichts Anderes beschließt. Zur Entscheidungsfindung sind vom Rat zwei Gutachten in Auftrag gegeben worden, die sich mit den Zukunftsoptionen für DEW21 befassen. Kartellrechtlich wäre ein Verbleib von RWE in der DEW21 wie eine Neugründung der DEW21 zu behandeln – so steht es im Gesellschaftsvertrag“, erläutert Utz Kowalewski, Fraktionsvorsitzender der LINKEN.

Energieberatung der Verbraucherzentrale empfiehlt frühzeitige Umstellung des Heizsystems

Strom sparen: Nachtspeicherheizung – ein Auslaufmodell

Nachtspeicherheizungen galten lange als modernes und kostensparendes Heizsystem. Heute sprechen Experten von einem „Auslaufmodell“, da sich diese Heizform als unwirtschaftlich und umweltschädigend herausgestellt hat. Schätzungen von Landesbausparkasse (LBS) Research zufolge werden noch rund 1,4 Millionen deutsche Haushalte mit elektrischen Nachtspeicherheizungen beheizt. Dabei übertrifft diese Form der Elektroheizung nicht nur den Ausstoß an schädlichen CO2-Emissionen im Vergleich zu Gas-, Öl- oder Holzheizung, sondern wird zudem stetig teurer. Kostete das Heizen mit Nachtstrom in den 90er Jahren noch 4 Cent pro Kilowattstunde, hat sich der Preis heute auf bis zu 17 ct/kWh erhöht.

Zwei Jahre nach Fukushima:

Deutsche Bank und HypoVereinsbank weiterhin auf Atomkurs

Atomkurs der BankenZum zweiten Jahrestag des Atomunfalls in Fukushima präsentiert die Umweltorganisation urgewald ein aktuelles Briefing zum Thema: Was haben deutsche Banken aus Fukushima gelernt? In einer Fragebogenaktion baten wir die acht größten Finanzinstitute um Antwort, welche Konsequenzen sie aus der Atomkatastrophe gezogen haben und welche Rolle Atomfinanzierungen heute in ihrem Portfolio spielen. Überprüft wurden diese Aussagen durch einen Praxischeck, in dem stichprobenartig die finanzielle Unterstützung deutscher Banken für hochumstrittene Konzerne wie Areva und die Uranfirmen Rio Tinto und BHP Billiton zwischen März 2011 und Januar 2013 untersucht wurden.

Energiespeicherung und Netzintegration von Strom aus Erneuerbaren

Power2Gas: Experten nehmen Stellung

Welche politische Unterstützung ist notwendig, um den Einsatz von Energiespeichern und die Netzintegration der Erneuerbaren voranzutreiben? Welche Speicher braucht die Energiewende? Wie sehen Geschäftsmodelle aus? Komprimierte Expertenmeinungen zur Energiespeicherung und Netzintegration bietet die Konferenzmesse „Energy Storage - International Summit for the Storage of Renewable Energies“ in Düsseldorf. Die Veranstaltung informiert über Status Quo und Zukunftsaussichten der Technologien Power2Gas, thermale Energiespeicherung und Batterien, über Speicherlösungen für Haushalte und internationale Best Practice-Beispiele. Politische Rahmenbedingungen stehen ebenso zur Diskussion wie die Frage nach Wirtschaftlichkeit, Finanzierung und Integration der wichtigsten Speichertechnologien.