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gesundheit

Gesundheit

Zappelphilipp-Syndrom durch Rauchen in der Schwangerschaft

Rauchende Mütter können ihre Kinder in der Schwangerschaft auch psychisch schädigen. Ihre Kinder entwickeln viermal so häufig das Zappelphilipp-Syndrom wie die von nichtrauchenden Frauen. Zu diesem Ergebnis kommt eine vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Studie, die am Mittwoch in Berlin bekannt wurde. Sie wurde erstellt vom Suchtforschungsverbund Baden Württemberg, den das BMBF mit drei Millionen Euro fördert.

Gesundheitsreform

Weit gefasste Regelungen für chronisch Kranke gefordert

"Auch Pflegebedürftige der Pflegestufe 1 müssen im Sinne des Gesundheitsmodernisierungsgesetzes als chronisch krank eingestuft werden", verlangte Rainer Brückers, Geschäftsführer des AWO-Bundesverbandes, am Dienstag in Bonn. Nach Ansicht der Arbeiterwohlfahrt muss der Bundesausschuss der Ärzte und Krankenkassen in dieser Woche die Definition von chronisch Kranken im Sinne der Betroffenen weit fassen. Die bisher bekannt gewordenen Überlegungen reichen nicht aus.

Gesundheit

Vitamin B lindert Depressionen

Vitamin-B-Gaben können beim Behandlungserfolg von Depressionen eine entscheidende Rolle spielen. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie des finnischen Kuopio University Hospital. Erstmals wurde nachgewiesen, dass depressive Patienten mit hohen Vitamin-B12-Werten besser auf eine Behandlung reagieren. Die Ergebnisse der Studie wurden in BMC Psychiatry veröffentlicht. Das Team beobachtete bei der Studie 115 ambulante Patienten mit Depressionen über einen Zeitraum von sechs Monaten.

Welt-Aids-Tag

Hunger und Aids müssen gemeinsam bekämpft werden

Anlässlich des Welt-Aids-Tages am 1. Dezember fordert die Deutsche Welthungerhilfe, Hunger und Aids stärker gemeinsam zu bekämpfen. Neue UN-Studien hätten die dramatische Wechselwirkung der beiden Hauptgründe für den weltweiten Tod von Millionen Menschen deutlich gezeigt. Aids verschärfe in vielen Entwicklungsländern und vor allem im südlichen Afrika die Hungerkrise. Von den weltweit 42 Millionen mit Aids infizierten Menschen seien mehr als 38 Millionen zwischen 15 und 49 Jahre alt und somit im wirtschaftlich produktivsten Alter. Ihre Arbeitskraft fehle vor allem in der Landwirtschaft. Bereits jetzt müssten in besonders betroffenen Gebieten mehr als die Hälfte aller Haushalte von Waisen und alleinstehenden Frauen oder Großeltern versorgt werden.

Welt-Aids-Tag

Vereinfachung der Aids-Behandlung scheitert an Pharma-Konzernen

Millionen von Menschen, die an Aids erkrankt sind, könnten überleben, wenn sie mit antiretroviralen Medikamenten behandelt würden. Dies ist nach Ansicht der internationalen Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen jedoch nur möglich, wenn die Therapie an die Alltagswirklichkeit in ärmeren Ländern angepasst wird. Hierbei spielen Kombinationspräparate, in denen mehrere Wirkstoffe in einer Tablette vereint sind, eine wichtige Rolle. Allerdings müssten die Pharmakonzerne dafür Patentmonopole fallen lassen.

Mehr Aids und ungewollte Schwangerschaften

Restriktive US-Abtreibungspolitik gefährdet Frauen in Afrika

Eine entwicklungspolitische Richtlinie der USA bewirkt, dass Tausende Menschen in Entwicklungsländern keinen Zugang zu Familienplanung und Gesundheitsversorgung mehr haben. Vor allem arme Frauen sind von den Auswirkungen der so genannten "Global Gag Rule" der US-Regierung unter George W. Bush betroffen, die den Einsatz der staatlichen Mittel der US-Entwicklungshilfe regelt. Dies geht aus einem neuen Bericht von Population Action International hervor, auf den die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung am Dienstag hinwies. Die "Global Gag Rule" legt fest, dass Familienplanungsorganisationen keine Unterstützung aus Mitteln der US-Entwicklungshilfe erhalten dürfen, wenn sie Abtreibungen durchführen oder zu dem Thema beraten. Diese Regelung trifft jedoch insbesondere Familienplanungsorganisationen in Entwicklungsländern, die bislang mit den Mitteln der US-Regierung die Versorgung der Bevölkerung mit Familienplanung und andere Gesundheitsleistungen finanziert haben.

Gesundheitsreform

Chronisch kranke und behinderte Menschen einseitig belastet

Chronisch kranke und behinderte Menschen werden nach Auffassung der Bundesarbeitsgemeinschaft Hilfe für Behinderte e.V. (BAGH) und des FORUMS chronisch kranker und behinderter Menschen im PARITÄTISCHEN (FORUM) durch das GKV-Modernisierungsgesetz einseitig und unzumutbar belastet. Das am 22.09.03 im Bundestag beratene GKV-Modernisierungsgesetz bedeutet den Einstieg in den Ausstieg aus der solidarischen Krankenversicherung und wird daher von den Selbsthilfeorganisationen chronisch kranker und behinderter Menschen abgelehnt.

Gesundheitsreform

Zahnersatz-Pläne in der Kritik

Der Präsident des Sozialverbandes VdK Deutschland, Walter Hirrlinger, hat Bundesregierung und Union aufgefordert, ihr Konzept für die Gesundheitsreform vor allem in Hinsicht auf den Zahnersatz zu überarbeiten und nachzubessern. "Es ist ganz eindeutig, dass diejenigen, die wenig im Geldbeutel haben, beim Zahnersatz besonders zur Kasse gebeten werden", sagte Hirrlinger. Auch der Sozialexperte Bert Rürup kritisierte die Zahnersatz-Pläne.

Gesundheit für die Dritte Welt

WORLD VISION fordert mehr Geld für den Global Fund von Deutschland

In einem Brief an Bundeskanzler Schröder, Finanzminister Eichel und Entwicklungshilfeministerin Wieczorek-Zeul fordert WORLD VISION die Bundesregierung auf, noch in diesem Jahr mindestens 100 Millionen Euro in den Globalen Fonds zur Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria einzuzahlen. Damit unterstützt WORLD VISION die Forderung des "Aktionsbündnis gegen Aids", den deutschen Beitrag zum Weltgesundheitsfonds bis zur internationalen Geberkonferenz am 16. Juli in Paris massiv zu erhöhen.

Gesundheitswesen

Koalition nimmt von Patienten höhere Zuzahlungen für Medikamente

Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) hat sich mit den Koalitionsfraktionen auf die künftige Höhe der Zuzahlungen für Medikamente geeinigt. Demnach sollen Patienten mit Inkrafttreten der Gesundheitsreform zu Beginn nächsten Jahres für eine kleine Packung vier, für eine mittlere sechs und für eine große Packung acht Euro aus eigener Tasche bezahlen, sagte Schmidt am Freitag in Berlin. Versicherte, die in spezielle Hausarztprogramme oder Programme für chronisch Kranke eingeschrieben sind, zahlen jedoch nur zwei, drei oder vier Euro. Sozialhilfeempfänger sollen generell nur einen Euro zuzahlen. Derzeit müssen die Versicherten je nach Packungsgröße zwischen vier und fünf Euro zuzahlen.

Gesundheit

Psychisch bedingte Krankenstände steigen

In Deutschland nimmt bei Krankschreibungen die Bedeutung psychischer Erkrankungen deutlich zu. Im Jahr 2002 betrug ihr Anteil an den Krankheitstagen 7,5 Prozent. Im Vergleich dazu belief sich ihr Anteil 1980 auf 2,5 Prozent, 1990 auf 3,7 Prozent. Zu einem deutlichen Anstieg kam es im Jahr 2000. Der Anteil psychischer Störungen an den Krankheitstagen betrug 6,9 Prozent, wie aus der Arbeitsunfähigkeitsstatistik des BKK Bundesverband hervorgeht.

HIV/Aids

Buch "Todestanz - Sex und Aids in Afrika" erklärt Hintergründe der Ausbreitung

Die Frage, weshalb sich diese Seuche auf dem schwarzen Kontinent - anders als in Europa - so ungehindert verbreitet und zum Ausbluten Afrikas führt, ist hochbrisant und lädt zu mancherlei Spekulationen ein. Das Buch "Todestanz - Sex und Aids in Afrika"geht dieser Frage nach und scheut sich nicht, afrikanische Sexualpraktiken zu schildern, welche die Verbreitung von HIV/Aids beschleunigen. Verantwortlich sei vor allem das Sexualverhalten der Männer, sagen die Autoren. Häufig wechselnde Partnerinnen sind für viele selbstverständlich. Männer, die zu Prostituierten gehen, bestehen meist auf ungeschütztem Sex, selbst dann, wenn die Frau HIV-positiv ist und es dem Freier ausdrücklich sagt.

Porto Alegre

NGO fordern: Recht auf Gesundheit und Zugang zu Medikamenten verankern

Der Evangelische Entwicklungsdienst (EED) und Brot für die Welt setzen beim Weltsozialforum einen Schwerpunkt auf das Menschenrecht auf Gesundheit, das die medizinische Behandlung aller Menschen einschließt. Unter dem Titel "HIV/AIDS und das Menschenrecht auf Gesundheit und Leben? Ging es bei dem internationalen Workshop in Porto Allgre mit Vertretern aus Indien, Argentinien, Südafrika, Brasilien und Deutschland um die Frage, wie die Ausnahmebestimmungen der WTO zu lebensverlängernden Aidsmedikamenten umgesetzt werden können und wie die Situation von Aidskranken weltweit verbessert werden kann.

Gesundheitsreform

Paritätische Finanzierung der Krankenversicherung bleibt erhalten

Die Bundesregierung hat den Bericht des Nachrichten-Magazins "Stern" dementiert, wonach Bundeskanzler Gerhard Schröder einen Systemwechsel in der gesetzlichen Krankenversicherung plane. Die Bundesregierung hat nicht die Absicht, die paritätische Finanzierung durch Arbeitnehmer und Arbeitgeber aufzugeben und die lohnbezogenen Kassenbeiträge durch Kopfprämien abzulösen.

Gesundheitsreform

Krankenversicherten-Verband gegen neue Sparvorschläge der Rürup-Komission

Der Präsident des Verbandes der Krankenversicherten Deutschlands, Heinz Windisch, lehnt die jüngsten Überlegungen zur Reform der Krankenversicherung ab. Wenn Arbeitnehmer unter 35 Jahren künftig private Vorsorge für die Zahlung von Krankengeld treffen müssten, bestehe die Gefahr, dass sie ganz in die privaten Krankenversicherungen gehen, sagte Windisch am Dienstag im ZDF-"Morgenmagazin". Sie würden jedoch in den gesetzlichen Krankenversicherungen gebraucht.

Gesundheitsvorsorge

Doppelt so viele Tote durch Hepatitis B wie durch AIDS in Deutschland

Hepatitis B spiele im Bewusstsein der Öffentlichkeit keine Rolle. Dabei ist die Lebererkrankung hundertmal ansteckender als AIDS. Im Gegensatz zu AIDS aber gibt es gegen Hepatitis B eine vorbeugende Schutzimpfung. "Auf das Konto der Hepatitis B gehen in Deutschland jedes Jahr 1.500 Tote, doppelt so viele wie an AIDS sterben", so Claus Niederau, Professor für Gastroenterologie am St. Josef-Hospital in Oberhausen.

Gesundheitsreform

VKVD fordert Zusatzangebote der gesetzlichen Versicherungen

In der Diskussion über eine Reform des Gesundheitswesens spricht sich der Verband der Krankenversicherten Deutschlands (VKVD) für die Einführung von Zusatzangeboten innerhalb der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) aus. Zusatzversicherungen müssten ein "Element des Wettbewerbs zwischen den Krankenkassen werden", forderte Verbandspräsident Heinz Windisch am Montag in Berlin.. Im Gespräch sind Zusatzangebote der GKV in Kooperation mit privaten Kassen unter anderem für einen Auslandskrankenschutz, ein Zwei-Bett-Zimmer im Krankenhaus oder alternative Heilmethoden.

Nullrunde im Gesundheitswesen

Kassenärztliche Bundesvereinigung droht mit Ärger

Eine Nullrunde bei Ärzten und Krankenhäusern im kommenden Jahr birgt nach Ansicht des Klinikärzteverbandes Marburger Bund massiven "sozialen Sprengstoff". Ein Einfrieren von Honoraren und Ausgaben würde die medizinische Versorgung verschlechtern und letztlich die Patienten bestrafen, warnte Verbandspräsident Frank Ulrich Montgomery am Mittwoch in Köln. Er verwies darauf, dass die niedergelassenen Ärzte wie auch die Krankenhäuser aufgrund der restriktiven Budgetierung bereits erhebliche Probleme bei der Versorgung der Bevölkerung hätten. Laut Zeitungsberichten will Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) durch eine Nullrunde bei Ärzten, Zahnärzten und Krankenhäusern im kommenden Jahr 1,1 Milliarden Euro einsparen.

Forderungen der Grünen zur Gesundheitsreform

Mehr Wettbewerb, geringere Kosten

Die Grünen wollen mit mehr Wettbewerb im Gesundheitswesen die Kosten deutlich senken. Die Grünen Sozialexpertin Katrin Göring-Eckardt sagte am Freitag im Deutschlandfunk, die Koalitionspartner seien sich einig, dass die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) reformiert werden müsse. Geplant sei überdies, die Versicherungspflichtgrenze für Berufsanfänger von 3375 auf 4500 Euro monatlich heraufzusetzen und auf diese Weise mehr Menschen in die solidarische Krankenversicherung einzubeziehen. Am Freitag beraten SPD und Grüne bei ihren Koalitionsverhandlungen in Berlin über die Grundzüge einer Gesundheitsreform.

HIV und Aids in Russland

Tausende Kinder werden ausgestossen und vernachlässigt

In Russland wachsen immer mehr Neugeborene isoliert und ohne jede Förderung in Krankenhäusern auf. Das betonte Dr. Evgeny E. Voronin, leitender Arzt einer staatlichen Kinderklinik in St. Petersburg, gegenüber Christina Rau. Die Frau des Bundespräsidenten hatte sich kürzlich über Projekte für Kinder in St. Petersburg informiert. Sie engagiert sich im Stiftungsrat der Kindernothilfe. Die steigende Anzahl von verwahrlosten Kindern ist auf die rapide anwachsende HIV-Infektionsrate bei Schwangeren zurückzuführen; Russland hat nach Angaben von UNAIDS die höchsten HIV-Zuwachsraten weltweit.