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umwelt

Dramatische Beschleunigung der Klimakatastrophe – erstmals CO2-Konzentration auf 400 ppm

Hawaii Klimakatastrophe – erstmals CO2-Konzentration auf 400 ppm

Hawaii KlimakatastropheErstmals wurden in Mauna Loa letzte Woche auf Hawaii eine CO2 Konzentration von über 400 parts per million (ppm) gemessen. Ein Rekordhoch, welches letztmals vor etwa drei Millionen Jahren im Pliozän vorkam. Damals waren Grönland und die Arktis eisfrei, in Kanada gab es tropische Wälder und der Meeresspiegel war etwa 40 Meter höher als heute. Da die Erdtemperatur zeitverzögert dem Anstieg des CO2-Gehaltes folgt, kann man nur ahnen wohin die Mutter Erde steuert.

Startschuss für bundesweiten Radwettbewerb in Herzogenaurach gefallen

STADTRADELN 2013: Millionen Fahrrad-Kilometer für den Klimaschutz

STADTRADELN 2013Das Klima-Bündnis, ENERGIE INNOVATIV, die Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Kommunen in Bayern (AGFK Bayern) und die Stadt Herzogenaurach gaben am 4. Mai 2013 den Startschuss für die deutschlandweite Kampagne STADTRADELN. Bereits am Vormittag sammelten zahlreiche BürgerInnen und Politprominenz klimafreundliche Kilometer für den Wettbewerb. Sie radelten in einer Sternfahrt zum Schlosshof nach Herzogenaurach, wo sie eingebunden in die jährlich stattfinde Herzogenauracher Fahrradmesse ein vielfältiges Programm rund ums Radfahren erwartete.

BUND fordert

„Fracking“ verbieten – Bergrecht reformieren!

BUND fordert generelles Verbot von Fracking. Die geplante Regelung über das Landeswassergesetz reicht nicht aus. Landesregierung soll auch Initiativen für Reform des undemokratischen Bergrechtes unternehmen. Die von der rheinland-pfälzischen Umweltministerin Ulrike Höfken angekündigte Regelung der Schiefergasförderung durch hydraulische Fraktionierung, sog. „Fracking“, über das Landeswassergesetz reicht dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) Landesverband Rheinland-Pfalz nicht aus. "Fracking ist eine Risikotechnologie, die wir nicht brauchen und auch nicht wollen", stellt der BUND Landesvorsitzende Harry Neumann fest. "Deshalb muss sie verboten werden, so wie bereits auch schon in `Frankreich `_ oder Bulgarien.“ Außerdem unterlaufe sie ein notwendiges Umdenken in unserem Ressourcen- und Konsumverhalten.

Urgewald *** FIAN *** Dachverband der Kritischen AktionärInnen

E.ONs Klimasorgen scheinheilig

Anlässlich der morgigen Hauptversammlung von E.ON kritisieren urgewald, FIAN und der Dachverband der Kritischen Aktionäre, dass E.ONs öffentlich zur Schau getragene Klimasorgen scheinheilig und aufgesetzt sind. „Während Johannes Teyssen in Interviews das Versagen der EU-Klimapolitik kritisiert, setzt E.ON auf neue Märkte in Brasilien, Russland und der Türkei, wo es um den Ausbau der Kohleverstromung geht. Dabei ist Kohle der klimaschädlichste Energieträger“, sagt Heffa Schücking, Geschäftsführerin der Umweltorganisation urgewald.

Hans-Josef Fell MdB - Infobrief 10/13

Rot-Grün kämpft weiter gegen Fracking

FrackingIm Februar haben Wirtschaftsminister Rösler und Umweltminister Altmaier einen Gesetzesentwurf vorgelegt um Fracking in Deutschland zu erlauben. Lediglich in Wasserschutzgebieten sollte die Erschließung von unkonventionellem Gas verboten werden. Die rot-grüne Landesregierung von `Schleswig-Holstein `_ will diese gefährliche und höchst umstrittene Förderform aber erst einmal ganz verbieten lassen und hat deshalb eine Bundesratsinitiative gestartet. Diese zielt darauf ab, Fracking auszuschließen, wenn dabei Chemikalien verwendet werden, die für Umwelt, Wasser oder Menschen giftig sind. Damit erhöht Rot-Grün den Druck auf die schwarz-gelbe Regierung. Denn selbst innerhalb der Fraktionen von Union und FDP gibt es kritische Stimmen. Die Kabinettsabstimmung musste deshalb verschoben werden. Auch deshalb hat sich nun Kanzleramtschef Pofalla eingeschaltet und die eigenen Fraktionen angemahnt schnell zu einer Einigung zu kommen. Sollte keine schnelle Einigung möglich sein, will das Kanzleramt den Prozess ganz stoppen. Vor der Wahl will die Koalition und vor allem Kanzlerin Merkel keinen offen Streit darüber.

Gemeinsame Pressemitteilung gegen Fracking

Fracking: Vorstoß zurückgewiesen - Bürger sollen ihr Trinkwasser freikaufen!

Vertreter von Bürgerinitiativen weisen den Vorstoß des CDU-Wirtschaftsrats, doch noch eiligst eine Regelung zum Fracking zu etablieren, als verfehlt zurück. Die von Altmaier und Rösler vorgelegten Entwürfe greifen die mit der unkonventionellen Gasförderung verbundenen Risiken nur unzureichend auf. Ein Ausschluss des Frackings erfolgt lediglich in Wasserschutzgebieten, während eine Vielzahl von Eigenversorgern vom Gartenbesitzer bis hin zu Molkereien und Brauereien um ihr Wasser fürchten muss. Sollte eine Wasserbehörde weitergehende Beschränkungen außerhalb von Schutzgebieten erlassen, so sieht der Entwurf Schadenersatz durch den begünstigten Brunnenbetreiber vor. Der Bürger muss sich letztlich über die Wasserrechnung sein Lebenselixier vom Gaskonzern freikaufen!

Hans-Josef Fell MdB

Ein schwarzer Tag für den Europäischen Klimaschutz

KlimaschutzDas Europäische Parlament hat heute mit den Stimmen der konservativen und liberalen Abgeordneten einen ersten Reformschritt des Emissionshandels abgelehnt. Der bestehende Überschuss von Emissionszertifikaten und der damit entstandene Preisverfall (Preis für ein Zertifikat heute: 4,67 Euro) sollte durch eine Verschiebung von Zertifikatsversteigerungen (Backloading) als erster Schritt für eine Entspannung sorgen, damit mittelfristig eine Reform des Emissionshandels erfolgen kann. Diesen Vorschlag der EU-Kommission hat das Europäische Parlament heute abgelehnt und den Antrag in die zuständigen Ausschüsse zurücküberwiesen. Die liberale und konservative Fraktionen begründeten ihre Ablehnungen damit, dass sie die europäische Industrie nicht weiter belasten wollen.

Forderungskatalog zum europäischen „Jahr der Luft“ an Bundesumweltminister Peter Altmaier

Umweltverbände fordern stärkeres Engagement der Bundesregierung für saubere Luft

Am heutigen Freitag überreichten Vertreter der vier Umweltverbände Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Deutsche Umwelthilfe (DUH), Naturschutzbund (NABU) sowie des ökologischen Verkehrsclubs Deutschland (VCD) Forderungen zur Verbesserung der Luftqualität an Bundesumweltminister Peter Altmaier. Die Verbände kritisierten die bislang unzureichenden Maßnahmen auf nationaler und europäischer Ebene, Luftschadstoffemissionen auf ein für Gesundheit, Ökosysteme und Klima unbedenkliches Maß zu senken. Sie forderten den Minister auf, sich beim informellen Treffen der europäischen Umweltminister am 22. April in Dublin für eine ambitionierte europäische Luftreinhaltepolitik einzusetzen.

Zu Wasser und an Land: Saisonstart im Naturpark Uckermärkische Seen

Radtour in der Uckermark

Lychen - Gleich zwei Mal starten der Naturpark Uckermärkische Seen und seine touristischen Partner in diesem Jahr in die Saison: Am 6. April 2013 (Samstag) wird in Lychen und Templin angeradelt. Eine Woche später, am 13. April, geht es zum Anpaddeln auf den Küstriner Bach. Die Radtour am 6. April startet als Sternfahrt jeweils um 13 Uhr auf den Marktplätzen von Templin und Lychen und führt über ausgebaute Radwege zum Kirchlein im Grünen - ein beinah verwunschenes Plätzchen mitten im Naturpark Uckermärkische Seen. Beim Imbiss der Landfrauen lauscht man dem lebendigen Konzert und entdeckt das Kirchlein bei einer Führung mit Naturparkleiter Roland Resch. Gegen 17 Uhr geht es zurück. Für das Anpaddeln auf den am 13. April hoffentlich endlich eisfreien Seen des Naturparks gibt es ein Programm mit dem Naturtourismus-UnternehmenTreibholz. Parallel zur Kanutour auf dem Küstriner Bach führt eine Wanderung mit Roland Resch am Ufer des Baches entlang. Bei dieser Tour auf den Spuren von Biber, Eisvogel und Co. gibt es unter anderem Antwort auf die Frage, warum dieser Bach so ein besonderes Fließgewässer ist.

Zahlreiche Schlupflöcher verfälschen die Verbrauchsangaben

Neuwagen verbrauchen deutlich mehr Sprit als Herstellerangaben versprechen

Eine heute in Brüssel veröffentlichte Studie zeigt, dass in der EU der reale Spritverbrauch von Neuwagen im Schnitt um rund ein Viertel höher ist als die Herstellerangaben versprechen. Seit dem Jahr 2007 geht die Schere zwischen Normverbrauch und tatsächlichem Verbrauch zum Schaden der Autofahrer und der Umwelt immer weiter auseinander. Der VCÖ kritisiert, dass der Testzyklus völlig veraltet ist. Autohersteller nutzen laut Studie rund 20 Schlupflöcher, um den Spritverbrauch künstlich zu verringern. Seit dem Jahr 2007 ist der Spritverbrauch der Neuwagenflotte in der EU um rund einen Liter pro 100 Kilometer gesunken. "Doch leider nur auf dem Papier. Fast die Hälfte des Rückgangs kommt nicht den Autofahrern und der Umwelt zugute, sondern ist auf kreative Tricks der Autohersteller beim völlig veralteten Fahrtestzyklus zurückzuführen", weist VCÖ-Expertin Ulla Rasmussen auf die Ergebnisse der heute veröffentlichten Studie des europäischen Dachverbandes des VCÖ, "Transport & Environment", zusammen.

BUND zeigt am Fukushima-Jahrestag Film „Leben mit der Energiewende“

Vom Atomausstieg zur Energiewende

Am heutigen 2. Jahrestag des Erdbebens und des daraus folgenden Atomunglücks in Fukushima kämpft der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) Landesverband Rheinland-Pfalz e.V. nicht nur gegen die Atomkraft, sondern auch für die Energiewende. So wird am Montag, 11.03.2013 in vielen Innenstädten (z.B. Mainz, Koblenz, Trier) ab 17:30 Uhr mit Mahnwachen dem Atomunglück in Japan gedacht. Ab 19:00 Uhr läuft dann der Film „Leben mit der Energiewende“ in Kinos in Mainz und Koblenz.

380 km lange Demo rund um AKW Grohnde

Grohnde: Atomkraftgegner simulieren Super-GAU

Protest Grohnde Atomkraftgegner Ein denkbarer Super-GAU im AKW Grohnde an der Weser bei Hameln und der 2. Jahrestag von Fukushima bilden den Hintergrund für die Großaktionen der deutschen Atomkraftgegner am Samstag, 9. März 2013. Eine 380 km lange Menschen- und Aktionskette soll die 40-km-Sperrzone simulieren, die bei einer Kernschmelze rund um Grohnde gezogen werden müsste. Mit dabei sind viele Gruppen und Einzelpersonen aus Braunschweig, Salzgitter, Wolfenbüttel und Umland. Sie mobilisieren für Aktionen in Hildesheim, Sarstedt, Bad Salzdetfurth, Lamspringe, Egenstedt und Groß Düngen.

Evangelische Mission in Solidarität erinnert an die Betroffenen in Fukushima

Fukushima - Mehrfachkatastrophe in Japan jährt sich zum zweiten Mal

Zum Jahrestag kehren die Bilder und Berichte von den Schrecken des 11. März 2011 in die Medien zurück. Für die Menschen in der Katastrophenregion sind die Folgen von Tsunami, Erdbeben und nuklearer Katastrophe jedoch Alltag. Ihrer will die internationale EMS-Gemeinschaft gedenken und ruft dazu auf, die Menschen von Fukushima nicht zu vergessen. „Die Kinder sind besonders von der erhöhten Radioaktivität bedroht“, erklärt Lutz Drescher, Ostasien-Verbindungsreferent der EMS. „Die Eltern fragen sich täglich, wo sie mit ihren Kindern hingehen, was sie ihnen zu essen geben und wie sie sie schützen können.“ Daher bieten verschiedene Organisationen Reisen für Mütter und Kinder an, um für eine Weile der Katastrophenregion zu entfliehen. „Wir sind so froh, an einen Ort zu kommen, an dem unsere Kinder gefahrlos draußen spielen können, ohne, dass wir uns ständig Sorgen machen müssen“, erzählt eine Mutter. Doch nicht nur diese Auszeit, sondern auch die medizinische Betreuung der Kinder ist besonders wichtig. Daher hat sich die EMS entschieden, Schilddrüsenkrebs-Vorsorgeuntersuchungen für Kinder im Radio Proof Center in Iwaki, 50 Kilometer von dem beschädigten Atomkraftwerk entfernt, finanziell zu unterstützen.

geplante MDI-Anlage in Brunsbüttel

BAYER: Kritik an hohem Wasserverbrauch

BAYER Kritik an hohem WasserverbrauchUmweltschützer kritisieren den hohen Wasserverbrauch des BAYER-Werks Brunsbüttel. Dieser führt in der Region schon jetzt zu großen Umweltschäden. Durch den geplanten Bau einer neuen MDI-Anlage würde sich das Problem weiter verschärfen. Im Ort Wacken gibt es seit 30 Jahren Proteste gegen die massive Wasserentnahme. Der BAYER-Konzern plant in Brunsbüttel den Bau einer neuen Kunststoff-Produktionsanlage. Die Coordination gegen BAYER-Gefahren hat wegen der großen Menge an Gefahrstoffen, die in der Fabrik zum Einsatz kommen sollen, eine Reihe von Einwendungen eingereicht. Die Kritikpunkte werden im Erörterungstermin am 18. März in Brunsbüttel diskutiert. Kritik wird nun auch am hohen Wasserverbrauch der Anlage laut; dieser beträgt jährlich rund 270.000 Kubikmeter. In der von der BAYER AG beim TÜV Süd in Auftrag gegebenen Umweltverträglichkeitsuntersuchung (UVU) heißt es hierzu lediglich: „Die Wasserversorgung erfolgt über die zentrale Versorgung des Bayer Industrieparks“. Es wird jedoch nicht dargelegt, woher das zusätzlich benötigte Wasser stammt.

Kritik an Katastrophenschutz wegen Atomanlagen zeigt Wirkung

Cattenom stilllegen: Es gibt nur diesen Schutz

Anti-Atom-Netz fordert nach Reaktion der Wirtschaftsministerin: Frau Lemke, setzen Sie sich Fakten schaffend ein für die Stilllegung von Cattenom! Bei einem atomaren Unfall größeren Ausmaßes ist Katastrophenschutz eine Illusion, es gilt die faktischen Grenzen des Schutzes zu kommunizieren. Schutz vorzugaukeln dient dem Weiterbetrieb der Hochrisikotechnologie.

Hans-Josef Fell MdB

Niedersachsen: „Lex Asse“ im Umweltausschuss beschlossen

Niedersachsen - Lex Asse EndlagerHeute hat der Umweltausschuss das interfraktionelle Gesetz zur Beschleunigung der Rückholung radioaktiver Abfälle und der Stilllegung der Schachtanlage Asse II mit den Stimmen von CDU/CSU, FDP, SPD und Bündnis 90/Die Grünen beschlossen. Lediglich die LINKE stimmte gegen das Gesetz, was in diesem Fall besonders bedauerlich ist. Gerade weil die Sorgen um die Veränderung des Deckgebirges in der Asse II besonders hoch sind, mit der Befürchtung unkontrollierter radioaktiven Verseuchungen, ist dieses Gesetz aus Umwelt- und Sicherheitsgründen absolut notwendig, um eine beschleunigte Rückholung des Atommülles zu ermöglichen. Eine Zustimmung aller fünf im Bundestag vertretenden Parteien wäre ein wichtiges Zeichen gewesen, um verloren gegangenes Vertrauen in der Bevölkerung zur Verhinderung einer radioaktiven Katastrophe wiederzugewinnen. Allerdings hatte die LINKE sich auch schon dem gemeinsamen Atomausstieg verschlossen.

Verkehr und Straßenbau

Noch mehr Autobahnen? BUND präsentiert das "dusselige Dutzend"

AutobahnkreutzEin "dusseliges Dutzend" überflüssiger Autobahn- und Bundesstraßen-Projekte hat der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) präsentiert. Von der Küstenautobahn 20 bis zur Nordtangente Passau - die kritischen Verkehrsplaner legen zu jedem Projekt preiswertere und umweltschonende Alternativen vor und fordern Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer auf, die aus Sicht des Verbandes umweltschädlichen und verkehrstechnisch sinnlosen Straßenbauprojekte aufzugeben.

Atomkraftwerke abschalten

AKW-Gegner wollen Menschenkette um das AKW Grohnde bilden

Atomkraftgegner simulieren am Fukushima-Tag einen GAU im AKW Grohnde und markieren mit einer Menschenkette den 40-km-Katastrophen-Umkreis. Am 11. März 2011 geschah die Kernschmelze in Fukushima. Aus diesem Anlass wollen die in der Regionalkonferenz Grohnde zusammengeschlossenen Bürgerinitiativen und Umweltverbände am Samstag, dem 9. März 2013, anschaulich zeigen, welches Ausmaß eine ähnliche Katastrophe in Deutschland haben könnte. Sie fordern die Stilllegung aller noch laufenden Atomanlagen, darunter die des Atomkraftwerks Grohnde an der Weser bei Hameln. (Foto: Jens J. Korff, 2011)

Hans-Josef Fell MdB

Fracking in Deutschland: Altmaier und Rösler wollen es erlauben

Fracking DeutschlandNachdem die Minister Altmaier und Rösler vor zwei Wochen einen verheerenden Vorschlag zu einer Ausbaubremse für Erneuerbare Energien vorgelegt haben, einigten sich die Minister nun auf einen Gesetzentwurf zur Unterstützung von klimaschädlichem Erdgas. Das aus Sicht des Gewässerschutzes hoch umstrittene Fracking von Erdgas soll nun fast flächendeckend erlaubt werden. Beim Fracking wird ein Gemisch aus Wasser, Sand und Chemikalien unter hohem Druck in den Boden gepresst, um Erdgas, welches bisher aus wirtschaftlichen Gründen nicht gefördert werden konnte, aus dem Boden zu holen. Die Gefahr, dass mit Fracking das Grundwasser mit Chemikalien kontaminiert wird ist dabei hoch.

Sarah Wiener kürt Gewinner auf BioFach in Nürnberg

Bester Bio-Laden 2013 kommt aus Berlin

Bio-Laden 2013Mehr als 60.000 Bio-Kunden haben entschieden: Bei der Preisverleihung der zehnten Schrot&Korn Leserwahl überreichte Starköchin Sarah Wiener dem Berliner Naturkostladen Hofladen im Kiez die Goldmedaille. Die zwei Inhaber, Daniel Dally und Florian Eistert, betreiben ihren 220 qm großen Bio-Laden in Berlin-Schmargendorf. Die beiden wissen, was sie tun: Der studierte Betriebswirt Dally schrieb seine Diplomarbeit über die Einführung des Bio-Siegels, Eistert studierte Landwirtschaft und bewirtschaftet einen Bioland-Gemüsebetrieb im Oberhavelland. Von dort stammt auch ein Teil der Ware, die im Hofladen vermarktet wird – So punkten sie bei ihren Kunden mit Transparenz und Regionalität. „Reich werden wir gerade nicht damit“, sagen beide. Aber sie haben viel Spaß an ihrer Arbeit.