Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre
Allianz München: Allianz-Geschäfte unter die Lupe
Anlässlich der morgigen Allianz-Hauptversammlung in München fordern internationale Umweltschützer mehr Verantwortung in der Allianz-Anlagestrategie. Denn obwohl die Allianz seit Jahren vorm Klimawandel warnt und sich als verantwortungs-bewusstes Unternehmen darstellt, investiert sie massiv in Unternehmen des Kohlebergbaus und in Kohlekraftwerksbetreiber. Zudem ist sie die deutsche Nummer eins bei Beteiligungen an Herstellern von Atomwaffen und ihren Komponenten. Calvin Quek von Greenpeace East Asia ist extra zur Allianz-Hauptversammlung angereist, denn die Allianz ist mit 160 Millionen Euro ein wichtiger Finanzierer des expandierenden chinesischen Kohlesektors. Die größte Kohlefirma, in die die Allianz in China investiert hat, baute vorletztes Jahr 350 Millionen Tonnen Kohle ab. Wenn diese verbrannt werden, führen sie zu CO2-Emissionen, die die gesamten deutschen Kohlendioxidemissionen bei weitem überschreiten, erklärt Quek.
Immer noch eine starke Marke:
„Made in Germany“ wird 125 Jahre alt | Trigema, Leica, WMF, Glashütte
Vor 125 Jahren haben die Briten deutsche Firmen gezwungen, ihre Exportwaren mit dem Label „Made in Germany“ zu versehen. Die Stahlindustrie in Sheffield und Manchester hatte das im britischen Parlament durchgedrückt, weil sie sich vor der vermeintlichen Billigkonkurrenz vom Kontinent fürchtete. Das war 1887. Doch die Werkzeugmacher und Maschinenbauer in Solingen, Remscheid, Dortmund und Wuppertal nahmen die Herausforderung an: „Made in Germany“ entwickelte sich zu einem Gütesiegel, das für Qualität, Zuverlässigkeit, Präzision, Fertigungskunst und Innovation steht. Bis heute wirkt das Label auf dem Weltmarkt verkaufsfördernd.
Bedeutung soziale Medien steigt
Social Media: Vortrag an der DIPLOMA Hochschule Hannover
Hannover-jvh. An der DIPLOMA Hochschule in Hannover zeichnete die angehende Wirtschaftsjuristin Nicole Fromme in einem Prüfungsvortrag die Entwicklung der Social Media nach: der Begriff sei noch relativ neu. Erst im Jahre 2005 sei er bei einem Brainstorming in den USA geprägt worden. Allerdings hätte er sich danach in kürzester Zeit weltweit durchgesetzt. In den USA sei er Ende 2005 zum ersten Mal "gegoogelt" worden - in Deutschland dann im Jahre 2009.
Städte und Regionen: Promotoren unternehmerischer Verantwortung
Marketing ihrer Stadt
Zukünftig gewinnt der Standortwettbewerb von Kommunen und Regionen um knappe Ressourcen hinsichtlich qualifizierter Arbeitskräfte und der beständigen Beheimatung von Unternehmen eine neue Qualität. Wenn die regional austauschbaren Hochglanzbroschüren harter Standortfaktoren ihre Wirkung verlieren, geraten so genannte „weiche Standortfaktoren“ zunehmend in den Fokus des Standortmarketings. Nahezu alle Wirtschaftsregionen in hochentwickelten Industrieländern verfügen zumindest in ihren Ballungszentren – den jeweiligen Städten – über eine brauchbare Grundausstattung mit mehr oder weniger ausgeprägten Stärken. Alle Regionen verfügen über nach Wirtschaftsbereichen geordnete Cluster, die nach eigener Aussage jeweils globalen Standards entsprechen. Der Ausbau dieser Stärken geht zwar stetig voran, sieht sich aber durch die Budgetrestriktionen der gegenwärtigen Haushalte einer natürlichen Grenze gegenüber.
Pressemitteilung des CorA-Netzwerk
CSR: Bundesregierung bremst bei Transparenzpflichten für Unternehmen
Anlässlich der in dieser Woche stattfindenden Konferenz der Bundesregierung "CSR - Gesellschaftlichen Verantwortung im internationalen Dialog" fordert das CorA-Netzwerk die Bundesregierung auf, zusammen mit Vertretern der Zivilgesellschaft konstruktiv an der Ausgestaltung einer Offenlegungspflicht für Unternehmen über soziale und ökologische Informationen zu arbeiten. Die EU-Kommission hat bereits angekündigt, eine solche Offenlegungspflicht einzuführen.
SPD - Kumpel und andere Seilschaften
Peter Hartz - Korruption bei Volkswagen
Männer wie Peter Hartz sind es die Unglück über Familien nicht nur in Deutschland bringen. Will man bei Volkswagen in das Top-Management, scheint man das ohne eine gewisse Neigung nicht schaffen zu können. Mann muß skrupellos und menschenverachtend vorgehen. WEGSEHEN wir zur Tugend. Kommt VW ohne Korruption und Co&Management des Betriebsrates überhaupt nicht mehr aus? Wir versuchen mal eine kleine Übersicht der Ungeheuerlichkeiten:
LA FAMILIA DA PRINTA
BESTSELLER: Der Spiegel und die Bücher
In jeder Branche gibt es ein sogenanntes Ranking oder eine Liste der bestverkauften Artikel und nur sehr selten werden diese vom Verbraucher hinterfragt. Ist Ihnen denn noch nie zuvor der Gedanke gekommen, dass alleine der Begriff Bestseller schon ihr Einkaufsverhalten manipuliert und das nicht zwingend der meistverkaufte literarische Artikel des Landes in Ihre Einkaufstüte wandert, sondern in Wahrheit ein künstlich hochstilisiertes Buch, dass dem hohen Anspruch der honorigen Literatur keinesfalls oder nur bedingt genügt?
Unbekannter Verlag - Bekannter Onlineshop
Als Kleinverlag Bücher über Amazon verkaufen
Von der Hoffnung auf einen guten Anfang. Im Mai 2010 druckte unser Verlag sein erstes Buch. Uns war damals schon klar, dass uns ein schwerer Start erwarten würde. Fremdmittelförderungen und Kredite waren abgelehnt worden und wir wussten, wir würden die erste Zeit knapp kalkulieren müssen. Wie also unseren Büchern Bekanntheit am Markt verschaffen und uns eine Verkaufsplattform über unseren eigenen Shop hinaus? Die Großhändler wollten uns nicht, denen waren wir mit gerade einem Titel zu klein - logisch. Als klar war, dass Buch.de, BOL und Co. nur über Grossisten beliefert werden konnten, unser eigener Shop auf nur wenig Resonanz stiess - blieb nur Amazon. Die Kosten für die Nutzung dieser Plattform hielten sich im Rahmen, also entschieden wir uns für diesen Weg.
vw darkside
vw darkside | volkswagen | greenpeace
Das Volkswagen Mobbingopfer Detlev Lengsfeld hat es geschafft - er hat sich den Grad des JEDI-Ritters in der Greeenpeace Aktion VW Darkside erarbeitet. Wir möchten allen ganz herzlich danken, die mitgeholfen haben- die seine Links geteilt und gepostet und Detlev Lengsfeld somit Stärke verliehen haben.
Neue Zahlen veröffentlicht
Facebook - Rund 20 Millionen Deutsche machen mit
Wie nun bekannt gegeben wurde, sind etwa 20 Millionen Deutsche auf Facebook aktiv, d.h. dass fast ein Viertel aller Bundesbürger in dem äußerst beliebten Social Network anzutreffen ist. In der Meldung heißt es weiter, dass alleine in den ersten Monaten des Jahres 2011 rund 4 Millionen neue Nutzer hinzugekommen sind.
Zum Urteil im Bankenskandal-Landowsky-Prozess
Bankenskandal Urteil zum Landowsky-Prozess
Die Person Landowsky ist vergleichsweise unwichtig - nicht jedoch seine symbolträchtige Verquickung als Bankenvorstand und hoher Politikfunktionär im Land Berlin. Das heute ergangene Urteil im Bankenskandal-Landowsky-Prozess fügt mit der äußerlichen Reinwaschung von Bankern und Politikern der Demokratie schweren Schaden zu. Denn in der Sache ist längst klar und hinreichend dokumentiert, dass die Angeklagten sich der Untreue, der Bilanzfälschung, des Anlagebetrugs und der Beihilfe zur Steuerhinterziehung schuldig gemacht haben. Selbst der Untersuchungsbericht des Abgeordnetenhauses von Berlin lässt hieran keine Zweifel. Vor diesem Hintergrund ist nach 10 Jahren Recherchearbeit die Feststellung der Staatsanwaltschaft und des Gerichts, die Tatbestände und Schädigungen seien zwar offensichtlich, aber nach dem Bundesverfassungsgerichtsurteil nicht quantifizierbar, eine Bankrotterklärung. Sie hat damit der demokratischen Kontrolle in unserem Staat schwer geschadet und erneut demonstriert, dass die großen Wirtschaftsstraftaten der Justiz längst entglitten sind.
Saubere Geschäfte: VW-Konzern ernennt Korruptionswächter
Volkswagen - Social Responsibility | VW Corporate Governance
Volkswagen hat einen obersten Korruptionswächter ernannt. Der Arbeitsrechtler Dr. Frank Fabian (44) werde ab sofort die neu geschaffene Anti-Korruptionsabteilung leiten und direkt an den Vorstandsvorsitzenden Martin Winterkorn berichten, teilte VW gestern mit.
Bocholter Verlag geht innovativen Weg
Ebay Auktion: Autor kann seinen Verlagsvertrag ersteigern
Warum nicht einfach einen Autorenvertrag ersteigern? Die ewigen Leiden der Nachwuchsautoren haben jetzt ein Ende. Wurden noch bis zum heutigen Tag die Leseproben und Manuskripte auf dem Postweg oder via E-Mail an Verlage gesendet, in der Hoffnung auf einen Autorenvertrag, geht der Design Pavoni® Verlag jetzt einen ganz innovativen Weg. Autoren haben jetzt die Möglichkeit, den ersehnten Verlagsvertrag bei E-bay zu ersteigern.
Weltweites Absatzplus von 15 Prozent in 2010
Erfolgsjahr für Mercedes-Benz
Stuttgart - Der Absatz von Mercedes-Benz hat sich 2010 durchwegs positiv entwickelt. Die Verkäufe stiegen jeden Monat im zweistelligen Prozentbereich, bereits Ende November wurde das Volumen des Jahres 2009 übertroffen. Das vierte Quartal war mit 313.700 Auslieferungen und einem Zuwachs von 14 Prozent das beste der Unternehmensgeschichte. Im Gesamtjahr konnte Mercedes-Benz den Absatz weltweit um 15 Prozent steigern, 1.167.700 (i.V. 1.012.300) Einheiten wurden an Kunden übergeben. Im Dezember konnte Mercedes-Benz mit dem Verkauf von 108.100 (i.V. 97.700) Einheiten trotz des bereits sehr starken Vorjahresmonats um elf Prozent und damit den vierzehnten Monat in Folge zweistellig zulegen.
Limerick
Jahresrückblick 2010 - Juli

Was ist denn bloß los mit der Bahn?
Hat sie einen Fehlgriff getan?
Die ICE-Pannen
sind kaum noch zu bannen.
Wieso konnte niemand das ahn’n?“
Nur ein subventionsfreier Energieträger?
Vattenfall sieht eine Benachteiligung von Braunkohlekraftwerken
Der Energiekonzern Vattenfall hat die Beschlüsse der Bundesregierung zum Emissionshandel kritisiert. Die geplante "Benachteiligung von Braunkohlekraftwerken" bei der Zuteilung von Zertifikaten sei klimapolitisch kontraproduktiv, sagte die Sprecherin des Konzerns, Geraldine Schroeder, der RBB-Nachrichtensendung "Brandenburg aktuell" am Sonntag. Es zeichne sich "eine eindeutige wirtschaftliche Beeinträchtigung dieses einzigen subventionsfreien heimischen Energieträgers ab".
VW-Machtkampf
Betriebsratschef macht sich für Piëch stark
Bernd Osterloh möchte, dass Ferdinand Piëch Chefaufseher bei Volkswagen bleibt. Osterloh ist seit dem Absturz seines Vorgängers Klaus Volkert im Zuge der Lustreisen-Affäre, Chef eines ins Gerede gekommenen Gremiums – des VW-Gesamtbetriebsrates. Doch zumindest in der Treue zu Piëch steht er seinem Vorgänger in nichts nach: "Wenn er vorgeschlagen wird, kriegt er die zehn Stimmen der Arbeitnehmerbank", sagte Osterloh forsch zu Journalisten am Rande der Autoshow in Detroit.
E.ON, RWE, Vattenfall & EnBW
Atomindustrie, BDI und Gewerkschaften gegen Abschaltung von Atomkraftwerken
Mit dem so genannten Atomkonsens hatte die rot-grüne Bundesregierung den Stromkonzernen durchschnittliche Laufzeiten für die deutschen Atomkraftwerke von rund 32 Jahren zugebilligt. Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) macht sich jetzt für eine Verlängerung dieser Laufzeiten stark. Atomkraftwerke seien "ein Vorteil für alle - auch für die Arbeitsplätze", sagte das Mitglied der BDI-Hauptgeschäftsführung, Carsten Kreklau. Eine sichere, zuverlässige, umweltschonende und preiswerte Stromversorgung sei in Deutschland ohne die Kernenergie auf absehbare Zeit nicht denkbar. Der Atomkraftwerksbetreiber RWE geht nach Informationen der "Zeit" offenbar davon aus, dass die deutschen Atomkraftwerksbetreiber mindestens fünf alte deutsche Atomkraftwerke durch so genannte Strommengenübertragungen länger am Netz lassen wollen. Das gehe aus einem Papier hervor, das der Konzern während der derzeitigen Koalitionsverhandlungen gezielt an einzelne Bundestagsabgeordnete verteilt habe.
Rückblick
Siemens soll Millionen an die CDU gespendet haben
Der am Donnerstag freigelassene ehemalige Rüstungsstaatssekretär Ludwig-Holger Pfahls (CSU) war nur einer der Akteure, der im CDU-Parteispendenausschuss eine Rolle spielte (siehe weiterer Bericht). In dem Ausschuss ging es neben dem Panzergeschäft mit Saudi-Arabien auch um behauptete Millionenspenden des Elektroriesen Siemens an die CDU.
Nach Strompreiserhöhungen
Zieht der Energiekonzern Vattenfall Gewinne nach Schweden ab?
Der Mehrheitsaktionär des Energiekonzerns Vattenfall Europe AG, die schwedische Vattenfall AB, hat am Mittwoch das förmliche Verlangen nach kompletter Übernahme aller Aktien gestellt. Damit werden nach Einschätzung kritischer Aktionäre Kleinaktionäre um ihren Gewinnanteil gebracht. Kritiker sehen mit diesem Vorgehen die Gefahr, dass das Geld, das so nach Schweden gelangt, dort für erneuerbare Energien verwendet wird, während Ostdeutschland weiterhin als Lieferant "dreckiger Braunkohle" herhalten müsse.
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