
| Kampf gegen Islammilizen
Nordkorea soll mit Billigung der USA Waffen an Äthiopien geliefert haben 11. April 2007[ngo] Einem Bericht der "New York Times" vom 8. April zufolge lieferte Nordkorea mit Billigung der USA Waffen an Äthiopien. Nach dem ersten nordkoreanischen Atomtest erließen die Vereinten Nationen (UN) auf Initiative der USA am 9. Oktober 2006 ein Embargo gegen Nordkorea. Trotz der Sanktionen soll Nordkorea an Äthiopien Waffen und Ersatzteile für sowjetische Panzer geliefert und damit offensichtlich den UN-Beschluss unterlaufen haben. Die New York Times berichtet, angeblich gestützt auf Informationen verschiedener US-Regierungsbeamter, dass die US-Regierung von Äthiopien über die Lieferung in Kenntnis gesetzt worden sei. Die US-Regierung hätte sich entschieden, den Transport nicht zu blockieren, da sich Äthiopien in Somalia im Kampf gegen Islammilizen befinde. Mitarbeiter des US-Verteidigungsministeriums sprachen von einer eindeutigen Verletzung des UN-Beschlusses. Sechs Tage nach dem nordkoreanischen Atomtest verhängte der UN-Sicherheitsrat im Oktober 2006 Sanktionen gegen Nordkorea. Das beschlossene Embargo bezieht alle Waren ein, die mit dem nordkoreanischen Raketen- und Nuklearprogramm in Zusammenhang stehen. Darüber hinaus dürfen schwere und konventionelle Waffen weder ein- noch ausgeführt werden.
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