ngo-online-Logo

ngo-Nachrichten täglich per Email kostenlos:

 

Impressum | Konzept | Startseite | 

Dienstag, 9.2.2010


 

Home

 

Krieg/Frieden

Innere Sicherheit

Recht/Justiz

Verfassung/Demokratie

Lobbyismus

Wirtschaft/Arbeit

Unternehmen

Armut/Reichtum

Soziale Sicherung

Gesundheit

Energie

Umwelt

Wissenschaft/Technik

Verbraucherschutz

Tierschutz

Bildung

Bevölkerung

Ausländer

Afrika

Asien

Amerika

Regionalzeitungen

 

Magazin

Krisenmanager
90 Jahre Betriebsräte

Kein Braten zum Fest
In der Suppenküche der Berliner Marienkirche

"Auch Kinder verstehen Politik"
Studie sieht politisches Denken im Kindesalter

 

Betriebskrankenkassen

Zunahme an psychischen Erkrankungen unter Arbeitnehmern


23. Juli 2007

[ngo] Die Betriebskrankenkassen registrieren eine deutliche Zunahme an psychischen Erkrankungen unter Arbeitnehmern. Wie der BKK-Bundesverband am Montag in einer Halbjahresbilanz mitteilte, gehen derzeit 8,9 Prozent aller Krankentage auf psychische Störungen zurück. 1976 lag dieser Anteil bei zwei Prozent. Wie die BKK weiter mitteilte, nahmen die betrieblichen Fehltage bei psychischen Erkrankungen zwischen 2001 und 2006 um 17 Prozent zu, während in allen anderen Krankheitsarten ein Rückgang der Fehlzeiten um 15 Prozent zu Buche stand. Besonders auffällig sei die Zunahme so genannter affektiver Störungen wie Depressionen. Hier wurde im Zeitraum 2001 bis 2006 allein ein Anstieg um 35 Prozent registriert.

Arbeitnehmer, die an psychischen Erkrankungen leiden, fallen den Angaben zufolge auch deutlich länger aus. Während die normalen Ausfallzeiten im Schnitt bei 12,2 Kalendertagen liegen, sind psychisch Kranke im Mittel 30,4 Tage lang dienstunfähig. Nur in Fällen von bösartigen Tumorerkrankungen werden mit 35,5 Tagen noch längere Fehlzeiten registriert. 2006 verursachte ein Depressionsfall im Durchschnitt offenbar 44 Fehltage.

Im Gesamtjahr 2006 lag der Krankenstand bei 3,4 Prozent oder 12,4 Kalendertagen. Der Trend sinkender Krankenstände in den vergangenen Jahren werde sich aller Voraussicht nach 2007 nicht fortsetzen, hieß es. Die Erhebungen für das erste Halbjahr 2007 deuteten auf einen leicht erhöhten Krankenstand gegenüber 2006 hin. 2006 wurden den Angaben zufolge die geringsten Fehltage seit 30 Jahren ausgewiesen.

[Druckversion]                

 

Lesen Sie auch

Krankenstand der Arbeitnehmer
Psychische Erkrankungen von Arbeitnehmern nehmen offenbar zu

"Das muss zur Selbstverständlichkeit werden"
Wirtschaft verlangt mehr soziale Einschnitte

Frauenberuf Gebäudereinigung
Auftrag vergeben, Folgen vergessen

"Schwere körperliche Belastungen"
IG Metall protestiert gegen Rente mit 67

"Reine Marktwirtschaft"
Laut Hoppe könnten Ärzte "von Freiberuflern zu Freiheitskämpfern" werden

Flexibilität und Mobilität
Arbeitgeber wollen nicht mehr für Wegeunfälle zahlen

 

Artikel versenden

E-Mail-Adresse Empfänger:

Mitteilung an den Empfänger (optional):

Ihre E-Mail-Adresse als Absender:

    

 


E-Mail an die Redaktion: redaktion@ngo-online.de
copyright
Eine Verwertung der urheberrechtlich geschützten Beiträge, insbesondere durch Vervielfältigung oder Verbreitung auch in elektronischer Form, ist ohne vorherige Zustimmung unzulässig und strafbar, soweit sich aus dem Urhebergesetz nichts anderes ergibt. "; Ngo-online ist für externe Seiten, Lokal- bzw. Regionalausgaben, Leserbriefe und Forumbeiträge nicht verantwortlich. Bitte beachten Sie die entsprechenden Hinweise im Impressum.";

Bitte beachten Sie unsere anderen Themenseiten:
ipod nano 3g || private krankenversicherung vergleich || seminar ||

Profitieren Sie von unseren Know-How. Informationen und eine aktuelle Tagesschau sind unsere vornehmste Pflicht. Als Internetzeitung sind wir stets dran an aktuellen Nachrichten

Archiv-Suche


News

20:37Obama: Mittelweg zwischen alten und neuen Energiequellen finden
20:17Bundesregierung dementiert Griechenland-Hilfspaket
19:56Großbritannien: 400 Menschen droht Kündigung bei Schließung von Cadbury-Fabrik
18:30Wetter: Kalt und teilweise Schnee
18:24Neuer Versorger will Energiemarkt aufrollen
17:39DAX schließt uneinheitlich
17:28Sri Lanka: Parlament aufgelöst
17:28Drogenbauer flüchtet mit bereits beschlagnahmten Drogen