ngo-online-Logo

ngo-Nachrichten täglich per Email kostenlos:

 

Impressum | Konzept | Startseite | 

Dienstag, 9.2.2010


 

Home

 

Krieg/Frieden

Innere Sicherheit

Recht/Justiz

Verfassung/Demokratie

Lobbyismus

Wirtschaft/Arbeit

Unternehmen

Armut/Reichtum

Soziale Sicherung

Gesundheit

Energie

Umwelt

Wissenschaft/Technik

Verbraucherschutz

Tierschutz

Bildung

Bevölkerung

Ausländer

Afrika

Asien

Amerika

Regionalzeitungen

 

Magazin

Krisenmanager
90 Jahre Betriebsräte

Kein Braten zum Fest
In der Suppenküche der Berliner Marienkirche

"Auch Kinder verstehen Politik"
Studie sieht politisches Denken im Kindesalter

 

Gefahr

SPD-Spitzenkandidat Jüttner fordert rasche AKW-Abschaltung


11. Dezember 2007

[ngo/ddp] Der SPD-Spitzenkandidat für die Landtagswahl in Niedersachsen, Wolfgang Jüttner, fordert die möglichst schnelle Abschaltung aller deutschen Atomkraftwerke. Zur Begründung verwies Jüttner in der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung" auf die Ergebnisse einer neuen Kinderkrebsstudie, wonach das Krebsrisiko mit der Nähe zu einem Atomkraftwerk steigt. Das sei alarmierend. Der SPD-Fraktionschef im Landtag in Hannover verlangte die Aufkündigung des Atomkonsenses mit den deutschen Energieversorgern. "Der im Jahr 2000 vereinbarte schrittweise Ausstieg aus der Atomenergie mit langen Restlaufzeiten basierte auf der Voraussetzung, dass vom laufenden Betrieb der Atommeiler keine Gefahr ausgeht. Betrachtet man das jetzt festgestellte Krebsrisiko, war diese Grundannahme offenbar falsch", sagte Jüttner.

Dagegen hält der Vorsitzende der Strahlenschutzkommission (SSK), Wolfgang-Ulrich Müller, einen Zusammenhang zwischen dem Betrieb von Atomkraftwerken und dem Auftreten von Leukämie für kaum belegbar. "Es wäre weltweit das erste Mal, dass Krebsfolgen in einem solch extremen Niedrigdosis-Bereich nachgewiesen würden", sagte der Strahlenbiologe der "Frankfurter Rundschau".

Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) hat die Strahlenschutzkommission beauftragt, die am Wochenende bekannt gewordene Krebsstudie des Bundesamts für Strahlenschutz zu bewerten.

Müller verwies auf gut untersuchte Gebiete mit erhöhter natürlicher Strahlenbelastung. Dort träten nicht mehr Krebsfälle als anderswo auf, obwohl dort die Strahlendosis für die Bewohner deutlich höher sei als in der Umgebung von Atomkraftwerken.

Müller wies ferner darauf hin, dass in der aktuellen Studie nur die Nähe zum Kraftwerk berücksichtigt worden sei, nicht aber die jeweilige Strahlendosis. Daher könne man eine direkte Kausalität nicht herstellen.

Kritische Wissenschaftler sehen das anders. Sie haben in der Umgebung des Atomkraftwerks Krümmel bei an Leukämie erkrankten Kindern veränderte Chromosomen nachgewiesen. Dies sei ein Indikator für Strahlenschäden aufgrund von Alphastrahlung. Zugleich hatten sie den Alphastrahler Plutonium nachgewiesen.

[Druckversion]                

 

Lesen Sie auch

Kinderkrebsregister widerlegt sich selbst
In AKW-Nähe 60% erhöhte Krebsrate und 120% erhöhtes Leukämierisiko für Kinder

"Gefahren des Atomterrorismus"
Schattenminister Scheer will Atomkraftwerk Biblis A endgültig stilllegen

"Hier hat Profit auch seine Grenzen"
SPD-Spitzenkandidatin Ypsilanti setzt im Wahlkampf auf "Neue Energie"

Kritik an Trauernicht wächst
Dramatischer Druckabfall im Atomkraftwerk Krümmel

"Versagen der Betreiber und der Behörde"
Zahlreiche Wasserstoff-Explosionen in Brunsbüttel und Krümmel trotz Vorwarnung

Verzögerte Inbetriebnahme von Biblis
RWE räumt taktische Spielchen ein

"Massives Drängen der Hersteller"
Gabriel warnt vor Gesundheitsschäden durch Computertomographie

 

Artikel versenden

E-Mail-Adresse Empfänger:

Mitteilung an den Empfänger (optional):

Ihre E-Mail-Adresse als Absender:

    

 


E-Mail an die Redaktion: redaktion@ngo-online.de
copyright
Eine Verwertung der urheberrechtlich geschützten Beiträge, insbesondere durch Vervielfältigung oder Verbreitung auch in elektronischer Form, ist ohne vorherige Zustimmung unzulässig und strafbar, soweit sich aus dem Urhebergesetz nichts anderes ergibt. "; Ngo-online ist für externe Seiten, Lokal- bzw. Regionalausgaben, Leserbriefe und Forumbeiträge nicht verantwortlich. Bitte beachten Sie die entsprechenden Hinweise im Impressum.";

Bitte beachten Sie unsere anderen Themenseiten:
ipod nano 3g || private krankenversicherung vergleich || seminar ||

Profitieren Sie von unseren Know-How. Informationen und eine aktuelle Tagesschau sind unsere vornehmste Pflicht. Als Internetzeitung sind wir stets dran an aktuellen Nachrichten

Archiv-Suche


News

20:37Obama: Mittelweg zwischen alten und neuen Energiequellen finden
20:17Bundesregierung dementiert Griechenland-Hilfspaket
19:56Großbritannien: 400 Menschen droht Kündigung bei Schließung von Cadbury-Fabrik
18:30Wetter: Kalt und teilweise Schnee
18:24Neuer Versorger will Energiemarkt aufrollen
17:39DAX schließt uneinheitlich
17:28Sri Lanka: Parlament aufgelöst
17:28Drogenbauer flüchtet mit bereits beschlagnahmten Drogen