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Harsche Kritik an Hessen-CDU

"Partei des Schwarzgeldes und der ausländerfeindlichen Wahlkämpfe"


14. März 2008

[ngo/ddp] Der grüne Spitzenpolitiker Jürgen Trittin sieht für die Grünen offenbar keine langfristige Existenz- und Machtperspektive bei einer Zusammenarbeit mit der CDU und der FDP. So schloss er ein Jamaika-Bündnis in Hessen kategorisch aus. "Die hessische CDU ist die Partei des Schwarzgeldes und der ausländerfeindlichen Wahlkämpfe. Es geht ganz einfach inhaltlich nicht", sagte Trittin der Tageszeitung "Die Welt". Zugleich sagte Trittin Hessens Ministerpräsident Roland Koch (CDU) den parlamentarischen Kampf an. Die geschäftsführende Regierung in Hessen werde unter massivem Druck stehen. "Für Herrn Koch wird es keine schöne Situation sein, Gesetze umsetzen zu müssen, die konträr zum allem stehen, was er für richtig hält", sagte Trittin. Eine rot-grüne Minderheitsregierung in Hessen hält der Grünen-Politiker weiter für möglich. "Es nutzt nichts, die Linken auszugrenzen. Man muss sich mit ihnen auseinandersetzen". Die nächste Chance für eine Linksregierung gebe es im Saarland.

Die saarländische SPD wolle Ministerpräsident Peter Müller (CDU)ablösen, "und das wollen wir auch", sagte Trittin. "Wenn es mit SPD und Grünen nicht reicht, wird es bei Herrn Maas relativ geringe Berührungsängste gegenüber der Linkspartei geben", sagte Trittin. Im Übrigen hätten die Grünen "viele Gemeinsamkeiten mit der Linken, mehr als mit der Union".

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