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Förderanlagen, Seehandelswege, Häfen, Pipelines

Union will Energiesicherheit der EU auch militärisch schützen


21. Mai 2008

[ngo/ddp] Die Union will die Energieversorgung der EU durch eine Kooperation mit der NATO schützen. Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" berichtete, die Union fordere in einem Zehn-Punkte-Papier, auf diese Weise solle die Energieversorgung militärisch gesichert werden. Nach Ansicht von CDU und CSU brauche die EU in Kooperation mit der NATO eine Strategie, um anfällige Seehandelswege und Infrastrukturen wie Häfen, Öl- und Gasleitungen sowie Förderanlagen besser zu sichern als bislang.

Es sei "dringend erforderlich", dass die vor einem Jahr beschlossene EU-Energieaußenpolitik auch praktisch angewandt werde, heißt es dem Blatt zufolge in dem Konzept. Notwendig sei eine "Energiesicherheitsunion". Das Auftreten gegenüber Dritten, etwa dem russischen Staatskonzern Gazprom, müsse fortan geschlossen sein.

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