ngo-online-Logo

ngo-Nachrichten täglich per Email kostenlos:

 

Impressum | Konzept | Startseite | 

Dienstag, 9.2.2010


 

Home

 

Krieg/Frieden

Innere Sicherheit

Recht/Justiz

Verfassung/Demokratie

Lobbyismus

Wirtschaft/Arbeit

Unternehmen

Armut/Reichtum

Soziale Sicherung

Gesundheit

Energie

Umwelt

Wissenschaft/Technik

Verbraucherschutz

Tierschutz

Bildung

Bevölkerung

Ausländer

Afrika

Asien

Amerika

Regionalzeitungen

 

Magazin

Krisenmanager
90 Jahre Betriebsräte

Kein Braten zum Fest
In der Suppenküche der Berliner Marienkirche

"Auch Kinder verstehen Politik"
Studie sieht politisches Denken im Kindesalter

 

"Steuernachzahlungen nach der Bundestagswahl"

Volkssolidarität kritisiert Begünstigung von Banken und Automobilindustrie


05. Dezember 2008

Bild: ngo-online[ngo] "Der Sozialabbau wird ebenso wie die Umverteilung von unten nach oben fort- und festgeschrieben." Das erklärte der Bundesgeschäftsführer des Sozial- und Wohlfahrtsverbandes Volkssolidarität, Bernd Niederland am Freitag (5. Dezember) in Berlin angesichts der aktuellen sozialpolitischen und wirtschaftspolitischen Entscheidungen. Es sei eine Tatsache, "dass Unternehmen und Vermögende immer weiter entlastet und die Bürger, ob nun Beschäftigte, Selbstständige, Auszubildende, Rentner und sozial Benachteiligte, immer mehr belastet werden", so Niederland. "Was der Staat den Großen schenkt, aktuell den Banken und der Autoindustrie, holt er sich bei den Kleinen." Soziale Gerechtigkeit sehe anders aus, meint der Sozialverband. Niederland verwies besonders auf die weiter zunehmenden Belastungen für die heutigen und künftigen Rentner. Dazu gehörten nach dem für viele erhöhten Krankenkassenbeitrag durch den Gesundheitsfonds die "nach der Bundestagswahl" drohenden Steuernachzahlungen für Rentner.

Während "im Vorwahlkampf" die Bundesregierung ankündige, dass "vor der Bundestagswahl" im nächsten Jahr die Rente deutlich steigen solle, werden die sozialen Belastungen, die in den letzten Jahren bereits angewachsen sind, weiter steigen", kritisierte Niederland. Das werde aber nur "im Kleingedruckten mitgeteilt".

Heftige Kritik am Bundesverfassungsgericht und am Bundessozialgericht

Niederland bedauerte, dass das Bundesverfassungsgericht mit der Entscheidung zum Vorruhestand "den fortgesetzten Sozialabbau gegen die Interessen der Betroffenen" für rechtens erklärt habe. Das gelte auch für die Entscheidung des Bundessozialgerichtes, dass Betriebsrenten voll krankenversicherungspflichtig sind.

Es sei bezeichnend", dass diejenigen, welche die unsozialen Sozialrechtsentscheidungen allein nach Paragraphen treffen, nicht von den Folgen betroffen sind noch je in einer entsprechenden Situation wie die Betroffenen waren", kritisierte Niederland. "Die Folge ist nicht nur ein Vertrauensverlust der Bürger in die Politik, sondern auch in die Sozialgerichtsbarkeit", warnte der Bundesgeschäftsführer der Volkssolidarität.

Die Entscheidungen der Gerichte zeigen nach Auffassung von Niederland, "dass die entsprechenden Gesetze unsozial sind und entsprechend geändert werden müssen". Die Volkssolidarität fordert, die Höhe der Rentenabschläge zu reduzieren, da vor allem arbeitsmarktpolitische sowie oftmals gesundheitliche Gründe für einen vorzeitigen Renteneintritt ausschlaggebend seien und die Betroffenen nicht dafür bestraft werden dürften. Entsprechend müssten die gesetzlichen Grundlagen geändert werden.

Foto: ngo-online

[Druckversion]                

 

Lesen Sie auch

"Gerechtfertigt und verhältnismäßig"
Karlsruhe billigt Abschläge für Frührentner

"Bestandsrentner"
Karlsruhe verwirft Beschwerde zu Altersbezügen im öffentlichen Dienst

Uneinige Sozialrichter
Kürzung der Erwerbsminderungsrente laut Bundessozialgericht rechtmäßig

Betriebsrenten
Karlsruhe billigt erhöhte Beitragslast für Rentner

Keine Zusatzleistungen für heißes Wasser
Empfänger von Arbeitslosengeld II müssen notfalls kalt duschen

"Ich-AG"-Zuschuss
"Existenzgründungszuschuss" darf nicht für Existenzgründung verwendet werden

"Recht auf Lohndumping"
Bsirske sieht soziale Grundrechte durch EuGH gefährdet

 

Artikel versenden

E-Mail-Adresse Empfänger:

Mitteilung an den Empfänger (optional):

Ihre E-Mail-Adresse als Absender:

    

 


E-Mail an die Redaktion: redaktion@ngo-online.de
copyright
Eine Verwertung der urheberrechtlich geschützten Beiträge, insbesondere durch Vervielfältigung oder Verbreitung auch in elektronischer Form, ist ohne vorherige Zustimmung unzulässig und strafbar, soweit sich aus dem Urhebergesetz nichts anderes ergibt. "; Ngo-online ist für externe Seiten, Lokal- bzw. Regionalausgaben, Leserbriefe und Forumbeiträge nicht verantwortlich. Bitte beachten Sie die entsprechenden Hinweise im Impressum.";

Bitte beachten Sie unsere anderen Themenseiten:
ipod nano 3g || private krankenversicherung vergleich || seminar ||

Profitieren Sie von unseren Know-How. Informationen und eine aktuelle Tagesschau sind unsere vornehmste Pflicht. Als Internetzeitung sind wir stets dran an aktuellen Nachrichten

Archiv-Suche


News

18:30Wetter: Kalt und teilweise Schnee
18:24Neuer Versorger will Energiemarkt aufrollen
17:39DAX schließt uneinheitlich
17:28Sri Lanka: Parlament aufgelöst
17:28Drogenbauer flüchtet mit bereits beschlagnahmten Drogen
16:38Sri Lanka: Präsident löst Parlament auf
16:10Marketingexperte empfiehlt Abschaffung der Marke Opel
15:58Forscher: Kohlmeisen haben Charakter