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Polizeimission EUPOL

Deutsche Polizeibeamte wollen nicht nach Afghanistan


03. März 2009

[ngo/ddp] Deutschland hat offenbar Probleme, ausreichend Personal für die europäische Polizeimission EUPOL in Afghanistan zu gewinnen. Bei den letzten beiden Ausschreibungen habe es nicht das Bewerberaufkommen gegeben, "das sich die Bundesregierung gewünscht hat", heißt es einer am Dienstag (3. März) veröffentlichten Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der FDP-Fraktion. Der deutsche Anteil an EUPOL Afghanistan wuchs den Angaben zufolge von 24 Experten Ende Januar vergangenen Jahres auf 46 Ende August und lag am Jahresende bei 42.

Zugleich versichert die Bundesregierung, derzeit ihre eingegangenen Verpflichtungen im Rahmen der bilateralen Polizeimission in Afghanistan zu erfüllen. Hier ist vorgesehen, das bilaterale Polizeiberaterteam auf bis zu 20 Polizeibeamte aufzustocken.

Insgesamt befanden sich Mitte Februar 241 deutsche Polizeibeamte im Einsatz bei Auslandsmissionen. An den 13 Missionen waren zu dem Zeitpunkt 162 Angehörige der Länderpolizeien sowie 69 Bundespolizisten und 10 Vertreter des Bundeskriminalamtes beteiligt.

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