ngo-online-Logo

ngo-Nachrichten täglich per Email kostenlos:

 

Impressum | Konzept | Startseite | 

Dienstag, 9.2.2010


 

Home

 

Krieg/Frieden

Innere Sicherheit

Recht/Justiz

Verfassung/Demokratie

Lobbyismus

Wirtschaft/Arbeit

Unternehmen

Armut/Reichtum

Soziale Sicherung

Gesundheit

Energie

Umwelt

Wissenschaft/Technik

Verbraucherschutz

Tierschutz

Bildung

Bevölkerung

Ausländer

Afrika

Asien

Amerika

Regionalzeitungen

 

Magazin

Krisenmanager
90 Jahre Betriebsräte

Kein Braten zum Fest
In der Suppenküche der Berliner Marienkirche

"Auch Kinder verstehen Politik"
Studie sieht politisches Denken im Kindesalter

 

Informationen & Bilder

"Zwischen Inszenierung und Information" - Medien, Demokratie, Bildung


24. Februar 2006

[ngo] Die Bundeszentrale für politische Bildung widmet sich im Rahmen ihres 10. Bundeskongresses für Politische Bildung Anfang März der Medienberichterstattung. "In einer Welt, die immer enger zusammenwächst, spielen die Medien eine wichtige Rolle: Sie transportieren Informationen und Bilder und machen sie theoretisch für jeden zugänglich", schreibt die Bundeszentrale. Die Massenmedien und insbesondere die Bildmedien trügen eine große Verantwortung. Doch immer häufiger würden Ereignisse "medial inszeniert" und der Bürger könne nicht mehr "zwischen Information und Inszenierung" unterscheiden.

Themen des Kongresses sollen unter anderem der verantwortungsvolle Umgang mit der Informationspflicht, der Strukturwandel des Medienmarktes, die neuen Kommunikationsformen im Internet und die Frage nach der Verfügungsgewalt über das medial verwaltete Wissen sein.

Um sich diesen medienkritischen Fragestellung anzunähern hat die Bundeszentrale für politische Bildung eigenen Angaben zufolge "namhaften Experten" eingeladen. Den Festvortrag zur "Verantwortung der Medien in der Demokratie" hält der Präsident des Deutschen Bundestages, Norbert Lammert.

Für ein Podiumsdiskussion hat die Bundeszentrale Peter Frey vom Hauptstadtbüro des ZDF, Ulrich Deupmann vom Hauptstadtbüro der "Bild am Sonntag", die Freie Journalistin Bettina Gaus, Ilona Wuschig vom MDR und Monika Zimmermann vom Kölner Stadtanzeiger sowie der Mitteldeutschen Zeitung geladen. Ob die Journalisten bereit sein werden, die von der Bundeszentrale aufgeworfenen, sehr kritischen Fragen an die Medien ernsthaft und offen zu erörtern, wird die Veranstaltung zeigen.

Der zweite Veranstaltungstag des Kongresses ist "Expertenpodien" gewidmet. In zehn Sektionen beleuchten wiederum Journalisten, Politiker und Medienwissenschaftler unterschiedliche Aspekte der Mediengesellschaft. Das Angebot reicht von der Politikinszenierung in der Mediengesellschaft über die neuen Formen der Kommunikation bis zur Vermittlung von Politik und Geschichte in den Medien.

Am dritten Veranstaltungstag finden zahlreiche Workshops statt, bei denen Medienexperten den Teilnehmern Anregungen geben sollen, wie sie didaktische Konzepte in die Praxis umsetzen können. Zu den Themen gehören unter anderem die politische Bildung von Kindern und Jugendlichen durch die Medien und die Förderung der Fähigkeit zur Medienkritik durch handlungsorientierte Medienarbeit.

Das Thema des Kongresses ist hochaktuell. Nach der vergangenen Bundestagswahl kritisierte der ehemalige Bundeskanzler Gerhard Schröder die "Medienmacht und Medienmanipulation". In der Berliner Runde bei ARD und ZDF wurde er bei dem Versuch, Kritik an den Medien zu üben, wiederholt von den Journalisten des öffentlich-rechtlichen Senders unterbrochen. Im Anschluss daran gab es eine breite Medienberichterstattung, die den ehemaligen Bundeskanzler für sein Verhalten in der Berliner Runde heftig kritisierte.

Wie offen die Journalisten, Politiker und Medienexperten auf dem Kongress der Bundeszentrale für politische Bildung über derartige Vorgänge sprechen wollen und können, wird sich am 2. bis 4. März in Mainz zeigen.

[Druckversion]                

 

Lesen Sie auch

Bei ARD und ZDF unterbrochen: Bundeskanzler Schröder kritisiert "Medienmacht und Medienmanipulation"

Bundesinnenminister Schily äußerte sich zum Verhältnis von Staat und Medien

Medien-Kampagne vor Gericht
Lafontaine setzt sich gegen Springer-Konzern vor Gericht durch

Umfragen & Medien
Deutsche haben scheinbar kaum noch Vertrauen in Politiker

Pressefreiheit
Schriftsteller kritisieren zunehmende Zensur

Verbraucherschützer beklagen Macht der Anzeigenkunden

Neue Werbung
Bundesregierung unterstützt EU-Fernsehrichtlinie

 

Links

Zur Bundeszentrale für politische Bildung

Artikel versenden

E-Mail-Adresse Empfänger:

Mitteilung an den Empfänger (optional):

Ihre E-Mail-Adresse als Absender:

    

 


E-Mail an die Redaktion: redaktion@ngo-online.de
copyright
Eine Verwertung der urheberrechtlich geschützten Beiträge, insbesondere durch Vervielfältigung oder Verbreitung auch in elektronischer Form, ist ohne vorherige Zustimmung unzulässig und strafbar, soweit sich aus dem Urhebergesetz nichts anderes ergibt. "; Ngo-online ist für externe Seiten, Lokal- bzw. Regionalausgaben, Leserbriefe und Forumbeiträge nicht verantwortlich. Bitte beachten Sie die entsprechenden Hinweise im Impressum.";

Bitte beachten Sie unsere anderen Themenseiten:
ipod nano 3g || private krankenversicherung vergleich || seminar ||

Profitieren Sie von unseren Know-How. Informationen und eine aktuelle Tagesschau sind unsere vornehmste Pflicht. Als Internetzeitung sind wir stets dran an aktuellen Nachrichten

Archiv-Suche


News

20:37Obama: Mittelweg zwischen alten und neuen Energiequellen finden
20:17Bundesregierung dementiert Griechenland-Hilfspaket
19:56Großbritannien: 400 Menschen droht Kündigung bei Schließung von Cadbury-Fabrik
18:30Wetter: Kalt und teilweise Schnee
18:24Neuer Versorger will Energiemarkt aufrollen
17:39DAX schließt uneinheitlich
17:28Sri Lanka: Parlament aufgelöst
17:28Drogenbauer flüchtet mit bereits beschlagnahmten Drogen