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Glos will Kündigungsschutz weiter lockern 21. August 2006[ngo] Wirtschaftsminister Michael Glos fordert in einem Beitrag für die "Süddeutsche Zeitung", den Kündigungsschutz stärker zu lockern, als im Koalitionsvertrag vereinbart. Beim Kündigungsschutz dürften Spielräume, die geschaffen worden seien, nicht wieder zunichte gemacht werden, forderte Glos. Es bestehe die Gefahr, das sinnvolle Chancen zur Flexibilisierung des Arbeitsmarktes vergeudet würden, wenn man sich unreflektiert auf den Koalitionsvertrag fixiere. Union und SPD hatten darin vereinbart, dass Firmen die Probezeit bei Neueinstellungen von 6 auf 24 Monate verlängern dürfen. Im Gegenzug wurde die Möglichkeit beschränkt, Arbeitsverträge auf bis zu 24 Monate zu befristen, ohne dies sachlich zu begründen. Glos forderte jetzt, die Regelungen für befristete Einstellungen auszudehnen.
Glos machte zudem seine ablehnende Haltung zu Kombilöhnen deutlich. "Ich habe bereits frühzeitig darauf hingewiesen, dass ein umfassendes Kombilohnkonzept nicht finanzierbar ist, schrieb der Wirtschaftsminister. Auch staatliche Zuschüsse für einzelne Beschäftigtengruppen bewertete Glos kritisch. Ebenso lehnt er die Einführung von Mindestlöhnen ab.
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