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Pressemitteilung von Ärzte ohne Grenzen

Afrika: Medizinische Versorgung und Respekt für medizinische Hilfe notwendig

Nach der Übernahme der Hauptstadt Bangui durch die Oppositionsgruppe Seleka appelliert die medizinische Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen an alle Akteure des Konflikts, der Bevölkerung nicht nur in der Hauptstadt sondern auch im Rest des Landes Zugang zu medizinischen Einrichtungen zu gewähren. Die medizinische Versorgung muss ermöglicht sowie das medizinische Personal, Büros und Gesundheitseinrichtungen müssen respektiert werden und dürfen nicht Ziel von Angriffen sein.

Angola

Ärzte ohne Grenzen fordert stärkeres Engagement im Kampf gegen die Cholera

Die internationale Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen fordert von der angolanischen Regierung und anderen internationalen Hilfsorganisationen ein stärkeres Engagement im "Kampf" gegen die Choleraepidemie in Angola. Zehn Wochen nach Ausbruch der Epidemie in der angolanischen Hauptstadt Luanda sei die Zahl der Infizierten auf 20.000 gestiegen. Etwa 900 Menschen seien bereits an der schweren Durchfallerkrankung gestorben. Allein am 25. April habe es 929 neue Krankheitsfälle und 25 Tote gegeben. Die Cholera habe sich bereits in die meisten Landesteile ausgebreitet. Die Maßnahmen zur Eindämmung der Epidemie seien bislang völlig unzureichend.

Ausstellung

Fotografien zeigen Arbeit von "Ärzte ohne Grenzen"

Ab Freitag ist im Berliner Bahnhof Friedrichstraße eine Fotoausstellung über die Arbeit der internationalen Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen zu sehen. Die 50 "Notaufnahmen" führen die Bahnhofsbesucher nach Bangladesch, Indonesien, Usbekistan, in die Demokratischen Republik Kongo und den Sudan. Die Ausstellung wird bis zum 26. Januar in Berlin gezeigt und danach in Mannheim Hbf (29.1. - 11.2.),Dresden-Neustadt (14. - 27.2), München Hbf (3. - 12.3.), Essen Hbf (15. - 24. 3.) und Frankfurt a.M. Hbf (27.3. - 5. 4.).

Demokratische Republik Kongo

Zwei Mitarbeiter von Ärzte ohne Grenzen in der Provinz Ituri entführt

Seit dem Nachmittag des 2. Juni 2005 hat die medizinische Nothilfeorganisation Ärzte ohne Grenzen den Kontakt zu zwei ihrer Mitarbeiter in der Demokratischen Republik Kongo verloren. Der Franzose und der Kongolese waren mit einem deutlich als Fahrzeug von Ärzte ohne Grenzen gekennzeichneten Auto in der umkämpften Provinz Ituri unterwegs. Zeugen berichten, dass eine Gruppe bewaffneter, bislang unbekannter Männer die beiden Helfer angehalten und anschließend zu Fuß an einen unbekannten Ort gebracht hat.

Bewaffneter Konflikt

Für Ärzte ist Hilfe im Kongo zur Zeit zu gefährlich

Nach Angaben der Organisation "Ärzte ohne Grenzen" haben Kämpfe in der Region Nord-Kivu in der Demokratischen Republik Kongo tausende Menschen in die Flucht getrieben. Dies würde die eigene Arbeit beeinträchtigen. Ein Team der Organisation habe die medizinische Hilfe für Vertriebene aus Sicherheitsgründen einstellen und die Stadt Kayna verlassen müssen. Mitarbeiter der Organisation seien mehrfach gezwungen worden, ihre Fahrzeuge den kämpfenden Truppen zu überlassen, was die Sicherheit der Helfer massiv gefährde. Es sei dringend nötig, dass die humanitäre Hilfe aus dem Konflikt herausgehalten werde, damit sie sich möglichst rasch wieder um Vertriebene und Verletzte kümmern könne.

Gewalt gegen Helfer

Ärzte ohne Grenzen verlässt Afghanistan

Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen hat die Beendigung aller Projekte in Afghanistan angekündigt. Mit dieser Entscheidung zieht die Organisation die Konsequenzen aus dem Mord an fünf ihrer Mitarbeiter. Am 2. Juni 2004 wurde ein Fahrzeug der Organisation in einem Hinterhalt in der nordwestlichen Provinz Badghis gezielt angegriffen. Die fünf Mitarbeiter wurden erschossen. Dieser gezielte Mordanschlag sei beispiellos in der Geschichte der Organisation, die seit mehr als 30 Jahren in vielen der gewalttätigsten Konflikte weltweit tätig ist. Obwohl Ärzte ohne Grenzen von Regierungsvertretern glaubwürdige Beweismittel erhalten habe, dass lokale Kommandeure den Angriff ausgeführt haben, seien diese weder verhaftet noch ihre Festnahme öffentlich verlangt worden.

Afrika

Sexuelle Gewalt als Kriegswaffe in der DR Kongo weiter straffrei

Die internationale Hilfsorganisation ÄRZTE OHNE GRENZEN ist sehr besorgt über die anhaltende sexuelle Gewalt gegen Frauen und Mädchen in der Demokratischen Republik Kongo. In einem neuen Bericht dokumentiert die Organisation, welche Folgen Vergewaltigung haben und wie den Frauen geholfen werden kann. Straffreiheit und die schlechte Sicherheitslage führen auch noch ein Jahr nach dem Friedensabkommen dazu, dass sexuelle Gewalt in der D. R. Kongo an der Tagesordnung ist.

Afrika

Neuer Ausbruch des Bürgerkriegs im Ostkongo droht

Die Deutsche Welthungerhilfe hat vor einem Wiederausbruch des Bürgerkriegs im Ostkongo gewarnt. In der rohstoffreichen ostkongolesischen Provinz Ituri sei die Situation extrem gespannt, so Marcus Sack, Projektleiter der Welthungerhilfe in der Provinzhauptstadt Bunia. Während es in der Provinz zu gelegentlichen Kämpfen zwischen verfeindeten Gruppen komme, seien in Bunia bereits Übergriffe gegen die Zivilbevölkerung an der Tagesordnung, so Sack. Für viele Menschen bedeute das Betreten des Marktes schon Lebensgefahr. Sollte es zu einem erneuten Ausbruch des Bürgerkrieges kommen, so könne dies die Spaltung der Provinz Ituri bedeuten.

Afrika

Friedensprozess im Kongo mit Flüchtlingshilfe unterstützt

Während des laufenden Friedensprozesses im Ostkongo erhalten rückkehrende Flüchtlinge von der Deutschen Welthungerhilfe Unterstützung beim Wiederaufbau der Infrastruktur und bei der Wiederbelebung der landwirtschaftlichen Produktion. Im vergangenen Jahr war vor allem die Provinz Ituri infolge blutiger Massaker in die Schlagzeilen geraten. "Jetzt muss die Interimsregierung unter Präsident Kabila ihre Friedensbemühungen massiv verstärken und für diese Region tragfähige politische Lösungen finden ", betont Marcus Sack, Projektleiter der Welthungerhilfe in Bunia. Kabila trifft heute im Rahmen seiner ersten Europareise in Berlin ein. Bei der deutschen Regierung ersucht er vor allem um Hilfe für die Ausbildung von Polizei und Militär sowie Experten für die im nächsten Jahr vorgesehenen Wahlen.

EU-Russland-Gipfel

Mitarbeiter von Ärzte ohne Grenzen weiter in Gefangenschaft

Anlässlich des EU-Russland-Gipfels in Rom fordert die internationale Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen den EU-Präsidenten Berlusconi auf, sich beim russischen Präsidenten Putin für die Freilassung ihres Mitarbeiters Arjan Erkel einzusetzen. Der Niederländer wurde am 12. August 2002 in der russischen Republik Dagestan entführt. Es sei unerträglich, dass Arjan Erkel als Bürger der Europäischen Union seit 14 Monaten in Gefangenschaft ist. Seit der Entführung habe das Europäische Parlament Russland zweimal dazu aufgefordert, sich stärker für die Suche und Freilassung von Arjan Erkel zu engagieren. Nach einer ersten Resolution im Januar 2003 habe das Europäische Parlament den Fall Erkel in einer Plenarversammlung am 3. Juli dieses Jahres erneut aufgegriffen.

Neue Website

Ärzte ohne Grenzen haben einen neuen Internetauftritt

Die deutsche Sektion von Ärzte ohne Grenzen hat eine neue Website. Unter der Adresse www.aerzte-ohne-grenzen.de ist der Internetauftritt in frischem Design, mit verbesserter Nutzerführung und vielen Kontextinformationen zu finden. Aktuell vermitteln verschiedene Artikel einen Eindruck von der problematischen Lage im Irak. In einem Statement weist die Organisation jüngste Versuche westlicher Politiker entschieden zurück, die humanitäre Hilfe für politische Ziele zu vereinnahmen. Zudem können sich die Besucher der Homepage über Neuigkeiten aus den Projekten informieren, sich einen Überblick über die Kampagne für "Besseren Zugang zu unentbehrlichen Medikamenten" machen oder sich über die Verwendung der Spendengelder informieren.

Entführt im Kaukasus

Mitarbeiter von Ärzte ohne Grenzen weiterhin verschwunden

Neun Monate nach der Entführung von Arjan Erkel, Projektleiter der internationalen Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen im Nordkaukasus, haben russische Ermittler der Organisation versichert, dass er am Leben ist. Weiterhin bleibe jedoch ungeklärt, wo der Mitarbeiter sich befindet, wer ihn entführt hat und was die Motive für die Entführung sind, berichtet die Organisation. Der 33-jährige Niederländer Erkel wurde am 12. August 2002 in der dagestanischen Hauptstadt Makhachkala von drei bewaffneten Unbekannten entführt. Die Menschenrechtsorganisation geht davon aus, dass seine Freilassung nur erreicht werden kann, wenn es dafür einen starken politischen Willen seitens der russischen Behörden gibt.

Ärzte ohne Grenzen

Noch keine Spur von Arjan Erkel - Unterschriftensammlung verlängert

Trotz der Suche russischer und dagestanischer Behörden, während der vergangenen fast sieben Monate, bleibt der entführte Arjan Erkel vermisst. Bis heute hat Ärzte ohne Grenzen nicht einmal ein Lebenszeichen von ihm. Daher verlängert Ärzte ohne Grenzen die weltweite Online-Unterschriftenkampagne bis Ende März. Sie richtet sich an den russischen Präsidenten Wladimir Putin und den Staatsratsvorsitzenden der Republik Dagestan, Magomedali Magomedov. Über eine eigene Website können nun auch Unterstützer aus Russland dazukommen. Bislang sind bereits über 150.000 Unterschriften für die Freilassung des Mediziners eingegangen.

Ärzte ohne Grenzen

Mediziner Arjan Erkel in Dagestan seit sechs Monaten vermisst

Trotz der Bemühungen russischer und dagestanischer Behörden, während der vergangenen sechs Monate den Fall zu klären, bleibt der entführte Arjan Erkel vermisst. Bis heute hat Ärzte ohne Grenzen nicht einmal ein Lebenszeichen von ihm. Daher hat Ärzte ohne Grenzen eine weltweite Online-Unterschriftenkampagne gestartet, die sich an den russischen Präsidenten Wladimir Putin und den Staatsratsvorsitzenden der Republik Dagestan, Magomedali Magomedov, richtet.

WTO-Tagung in Sydney

Ärzte ohne Grenzen fordert bezahlbare Medikamente für ärmere Länder

Anlässlich des Delegiertentreffens der Welthandelsorganisation (WTO) in Sydney ruft die internationale Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen die Wirtschaftsminister auf, den Schutz der Gesundheit in ärmeren Ländern nicht zu Gunsten der Interessen der Industrienationen einzuschränken. Ärzte ohne Grenzen fordert die WTO-Mitglieder insbesondere dazu auf, die Exportbeschränkungen für generisch produzierte Medikamente (Nachahmerprodukte) aufzuheben.

Hungerkatastrophe in Angola

Ärzte ohne Grenzen helfen mit Nahrung und Medikamenten

"Ärzte ohne Grenzen" stellte am Donnerstag in Luanda eine Dokumentation der Kriegsgreuel vor. Die aktuelle Hungersnot resultiere einerseits daraus, dass viele Gebiete aufgrund von Minen und mangelnder Infrastruktur schwer zugänglich sind. Andererseits reagierten nach Auffassung von Ärzte ohne Grenzen die meisten internationalen Organisationen zu langsam. Der Hunger in Friedenszeiten ist nach Meinung der Helfer Folge des Krieges.

Ärzte ohne Grenzen:

Mitarbeiter in Dagestan entführt

Die internationale Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen verurteilt die Entführung ihres Mitarbeiters Arjan Erkel (32), Landeskoordinator in Dagestan, auf Schärfste. Der Niederländer war am Abend des 12. August gegen 22 Uhr in der Hauptstadt Makhachkala von drei zum Teil bewaffneten Männern auf dem Heimweg angehalten und entführt worden. Ärzte ohne Grenzen ist äußerst besorgt über das Schicksal von Arjan Erkel und appelliert an die bisher unbekannten Täter, ihn unverzüglich und unversehrt freizulassen.

Ärzte ohne Grenzen

Gutes Spendenergebnis im vergangenen Jahr

Die deutsche Sektion von ÄRZTE OHNE GRENZEN hat im vergangenen Jahr nach eigenen Angaben mit Einnahmen von 33,9 Millionen Mark ein gutes Ergebnis erzielt. Dies teilte die Organisation anlässlich der Veröffentlichung des Jahresberichts 2001 mit. 114 in Deutschland lebende Mitarbeiter haben letztes Jahr in Projekten des internationalen Netzwerks gearbeitet. Die Anzahl der Projektmitarbeiter soll künftig gesteigert werden. Größte Sorge sei derzeit die dramatische Ernährungslage in Angola, die in den Medien kaum Beachtung findet.

Ärzte ohne Grenzen kritisiert angolanische Regierung und UN

Hunderttausende in Angola dem Hungertod überlassen

Nach Angaben der internationalen Organisation Ärzte ohne Grenzen sind Hunderttausende Angolaner vom Hungertod bedroht, wenn die angolanische Regierung und die Vereinten Nationen nicht unverzüglich massive Anstrengungen dagegen unternehmen. Auf einer Pressekonferenz am Dienstag in Luanda warf die Organisation der angolanischen Regierung, dem Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) und dem UN-Koordinationsbüro für humanitäre Angelegenheiten (OCHA) vor, bislang viel zu langsam und unangemessen auf die humanitäre Notlage von mindestens 500.000 Angolanern reagiert zu haben. Seit dem Waffenstillstandsabkommen vom 4. April 2002 hat Ärzte ohne Grenzen Zugang zu Gebieten, die jahrelang von jeglicher Hilfe abgeschnitten waren. Tausende sind dort bereits an Hunger gestorben.

Ärzte ohne Grenzen warnen

Tausende in Angola vom Hungertod bedroht

Die internationale Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen ist in der südangolanischen Provinz Huila auf etwa 10.000 Menschen in katastrophalem gesundheitlichen Zustand gestoßen. Ehemalige UNITA-Soldaten haben sich mit ihren Familien in den vergangenen Wochen in der Stadt Galangue eingefunden, um dort ihre Waffen abzugeben. Ärzte ohne Grenzen hat wiederholt darauf aufmerksam gemacht, dass in den Gebieten, die seit dem Waffenstillstandsabkommen wieder für humanitäre Organisationen zugänglich sind, Zehntausende Menschen schwer unterernährt und krank sind.