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Flussschifffahrt mit Geschichtskunde und Mord

Michal Hvorecky: Tod auf der Donau

Michal Hvorecky: Tod auf der Donau Die Donau ist sicherlich der europäische Schicksalsfluss. Besonders natürlich für einen slowakischen Schriftsteller und dessen Herkunftsland. Immerhin wuchs er an diesem Fluss auf und lebte viele Jahre an seinem Ufer. Michal Hvorecky, geboren in Bratislava, besaß jedenfalls den Mut, mit „Tod auf der Donau“ einen vielschichtigen Roman zu schreiben, der zugleich als Liebessgeschichte, Groteske, Krimi und Reisebeschreibung daherkommt. Dennoch gibt er keinerlei Anlass, ihm vorzuwerfen, zu viel auf einmal gewollt zu haben. Alles fügt sich zusammen zu einer gekonnten Mischung, die zudem noch ganz nebenbei Geschichtsunterricht über diverse Geschehnisse einger Jahrhunderte erteilt. Und selbstverständlich ist dieser Geschichtsunterricht nicht jener, bei dem sich viele tatsächliche und potentielle Leser in ihrer Schulzeit gelangweiligt haben könnten, denn das Buch lässt in keinem seiner Kapitel Spannung vermissen.

Gesellschaft - eine Gegenwartsanalyse

Oliver Rückemann: Ökolution 4.0

oekolution - Oliver Rückemann beschreibt die Gesellschaft In diesem Buch werden jene Themen, die inzwischen immer nachdrücklicher durch die Medien geistern, eindrucksvoll analysiert. Aber dabei bleibt der Autor nicht stehen, er deckt zugleich die bislang kaum entlarvten Hintergründe der damit verbundenen Zu- und Missstände auf. Dieses Werk ist ein beispielloses Zeitdokument, das den Mut und die Intelligenz aufbringt, echte Lösungen anzubieten. Es beschäftigt sich mit so ziemlich jedem Aspekt unseres modernen Lebens und lässt verstehen, was dahinter steckt: Eine kollektive Fehlentwicklung. Die Fehlentwicklung, die kein Zufall, sondern das Ergebnis einer Jahrhunderte langen Verdrehung unserer Realität ist, wurde durch René Descartes eingeleitet, um dann von Charles Darwin zu seiner Blüte getragen. Seither läuft die Menschheit dem Diktum einer mechanischen Weltsicht artig und völlig unreflektiert hinterher.

Energie - die Macht der Industrie

Utz Claassen: Atomblut <<ein Wirtschaftskrimi von einem Insider>>

Oliver Rückemann über das neue Buch von Utz Clanen. Atomblut In Atomblut schreibt Utz Claassen zweifellos aus dem Nähkästchen. Durch seine Insider-Sicht bekommen besonders aktuelle Entwicklungen, wie die Kürzung der Solarförderung und des Einspeisevorrangs für Solarstrom, ein neues Gesicht: Detailreicher und schmutziger. Sein Roman, der gerne als Abrechnung mit seiner ehemaligen Branche gewertet wird, brilliert mit Intelligenz und einem sehr hohen Niveau - aufgelockert durch gezielt eingesetzte Kraftausdrücke, die aber immer gut platziert wirken. Claassen beschreibt die Geschichte der RuhrSTROM, die sich recht bald als RWE herausstellt, wenn ein paar Daten dieses "fiktiven" Konzerns deutlich werden. Auch wenn der Name nie genannt wird. Letztlich ist aber der eigentliche Name des Konzerns völlig unerheblich, da die Art und Weise, wie vorgegangen wird, für jeden der führenden Energiekonzerne gleichermaßen gilt. In diesem Umfeld beschränken sich die Wahlmöglichkeiten allenfalls auf Pest oder Cholera.

Männerarbeit mit "Der ungezähmte Mann" (1)

"Der ungezähmte Mann" - Erfahrungen nach der Bonding-Therapie

Günter Voelk über Mobbing und Bonding Neue Männer braucht das Land. Der Song von Ina Deter aus dem Jahr 1982 war nicht nur ein Ohrwurm, er wurde auch zum Credo einer Nachfolgegeneration, einer Generation, die irgendwie hängengeblieben schien zwischen den Welten, zwischen Mobbing und Burnout, Frauenbewegung und Männer-Selbsterfahrung, zwischen Alice Schwarzer, Bhagwan und Wilhelm Reich – das Credo der Generation, die nach den legendären 68ern kam. Einer Generation, die sich fragte „Wann ist ein Mann ein Mann?“ Der Refrain aus der Singleauskopplung des Albums „Männer“ von Herbert Grönemeyer justierte den damaligen Zeitgeist millimetergenau: Männer sind so verletzlich … Männer sind einfach unersetzlich.

Buchvorstellung - Afghanistan Dragon

Opium – der Stoff für einen Thriller!

90 Prozent der Weltproduktion an Schlafmohn entfällt auf Afghanistan, das weckt Begehrlichkeiten. Die Droge Opium ist illegal, die Preise für die Sorte Afghanistan Dragon sind schwindelerregend hoch, die Gewinnspannen dabei gigantisch. Der Thriller „Afghanistan Dragon“ zeigt die Verflechtungen des Mohnanbaus und des Opiumabsatzes auf – der Plot:

<<Wunderliche Welten>>

Philipp Lahm

Wie ich es hasse, immer recht zu haben! Hier ein kleiner Aphorismus von mir: Makelloses Wohlverhalten, schlägt doppelt schwer zurück! Warum steht Lahm an erster Stelle, anstatt Gaddafi? Weil der durchschnittliche Fußballfan alles, was über die Stadiongrenzen hinaus reicht, nicht nachvollziehen kann. Nach dem Motto: Was geht uns die Welt an, wenn der deutsche Fußball den Bach runter geht?

Eine außergewöhnliche, wahre Geschichte

Patrick Süskind | Parfum nicht der Duft der Liebe

Patrick Süskind und seine Geschichte Eine Verkettung von unglaublichen Ereignissen führte mich zu den Anthropinen, entdeckt erforscht und patentiert von Prof. Dr. med. Gustav Jaeger (1832-1917) an der Uni Hohenheim, den homöopathischen Kügelchen aus Menschenhaaren, und dem damit verbundenen Beweis der Wirkungsweise der Homöopathie anhand hoch verdünnter Duftstoffe. Hier an dieser Stelle soll jedoch die Geschichte hinter der Buch-Geschichte erläutert werden:

Kampf gegen die Panik

Diagnose MS | Biografie einer Angst mit Multipler Sklerose zu leben

Biografie einer Frau mir MS.  Wie lebt man man der Angst. An multiple-sklerose erkrankt ohne Asusicht auf Gesundung Gegensätzlicher könnte ein Leben kaum sein. Kindheit und Jugend geprägt von Unbeständigkeit, die Lebensrealität im Alter von 33 Jahren von strikten Strukturen durchzogen. „Einblicke“ ist die bedrückende Geschichte der jungen Autorin Cornelia Nienhaus und alles andere als ein lapidare Biografie. Neben den vielen Eindrücken der frühen Jugend verarbeitet sie ihren Schicksalsschlag, der sie 2006 ereilte. Die Diagnose MS (Multiple Sklerose) ist nicht nur ein Befund, sondern katapultiert die lebensbejahende junge Frau in einen Ausnahmezustand der Gefühle. Dennoch charakterisiert sie ungebrochene Lebensfreude – trotz niederschmetternder Diagnosen.

Berlinerin schreibt ihre Biografie

Missbrauch gibt es auch ohne körperliche Gewalt

dem täglichen sexuellen Missbrauch müssen wir in der gesellschaft gemeinsam entgegenwirken In der heutigen Zeit ein heikles Thema und von der Öffentlichkeit viel beachtet: Kindesmissbrauch. Genau zu diesem Thema hat die Autorin eine Autobiographie geschrieben, die im Frühjahr 2011 vom Design Pavoni Verlag veröffentlicht wird. In dem Buch mit dem Titel - Die Suche nach dem geheimnisvollen Gefühl - beschreibt die Autorin ihre Erlebnisse in der Kindheit und welche dramatischen Folgen sich daraus ergeben haben. Die Autorin will der Öffentlichkeit zeigen, dass auch ein Missbrauch ohne körperliche Gewalt das zukünftige Leben der Kinder zerstört. Sie hofft, dass durch ihre Offenheit endlich auch andere wagen, sich zu offenbaren, damit die Täter endlich erkannt und eventuelle zukünftige Übergriffe verhindert werden können.

14-jähriger Allgäuer schreibt das Buch seines Lebens

Alkohol | Alkoholmissbrauch und eine verlorene Kindheit

Das Schreiben hat Till geholfen einen Weg aus seiner kleinkriminellen Karriere zu finden. Jetzt sendet Focus-TV eine Reportage über sein bewegtes Leben und sein Buch mit dem Titel „Aufwachen“.

Mord und Todesstrafe

Kriminalchronik des Dritten Reiches - Wolfgang Krüger

Spannende Literatur über Mord, Serienmird und Serienmörder Bekannt wurde Wolfgang Krüger durch ausgesprochen anspruchsvolle, spannende und gut fundierte Literatur. Seine hervorragend recherchierten Geschichten in „Thüringer Mörderinnen“ und in „Historische Serienmörder II“, unterscheiden sich deutlich von der üblichen Literatur zum Thema Mord. Er widmet sich ungewöhnlichen, bizarr wirkenden Themen. Primär beschäftigt er sich mit der Todesstrafe. Nicht alleine um Hinrichtungen in Europa geht es in seinen Werken, denn sein Wissen übersteigt diese Breitengrade um Längen. Er ist stolzer – aber auch trauriger Besitzer – des weltweit größten Archivs zum Thema Todesstrafe.

Bernhard Pötter - Ausweg Öko-Diktatur?

Wie unsere Demokratie an der Umweltkrise scheitert

hier ist eine Lücke zu füllen

Mobbing nicht bei uns - nur woanders

Mobbing – ein Roman?

Bei dem Thema „Mobbing“ erwartet man ja eigentlich ein Sachbuch – ein Buch, gefüllt mit Tabellen, Gerichtsurteilen und klugen Ratschlägen, wie das allgegenwärtige: “Nehmen Sie sich einen Anwalt“. Ein solcher Anwalt kommt in dem vorliegenden Roman auch tatsächlich vor, lässt allerdings eigene Geistesblitze und einen spürbaren Einfluss auf das Geschehen vermissen. Der Rat des unbeholfen wirkenden Juristen, im Frankfurter Dialekt gehalten, deckt sich inhaltlich mit den Erfahrungen vieler Mobbing – Opfer: Man soll die erstbeste angebotene Abstandszahlung samt einem Zeugnis akzeptieren, denn vor allem das Zeugnis ist nach einer Zeit des Leidens ja ganz wichtig.VON SEDIKA WEINGÄRTNER

Ein Mord genügt

Die Prägung der Mörder

dr. nicolette bohn Dr. Nicolette Bohn ist studierte Germanistin und Literaturwissenschaftlerin und promovierte im Fachbereich Kinder- und Jugendliteratur. Sie ist als Buchautorin, Drehbuchautorin für Film und Fernsehen und als Studienleiterin an der Schule des Schreibens in Hamburg tätig. In ihren Werken beschäftigt sie sich meist mit den Abgründen der menschlichen Existenz u. a. auch mit Mord und Serienmord.

Buch-Tipp

Buch Adoption - Ein Standardwerk

Das Thema Adoption beherrscht die gesellschaftliche Debatte immer wieder aufs Neue. Ein wesentlicher Grund dafür ist die stetig zunehmende Anzahl unfreiwillig kinderloser Paare, was unterschiedlichste Ursachen hat. Für die meisten dieser Paare ist die Adoption eines Kindes gewissermaßen die letzte Chance zur Familiengründung.

Buch von Marco Bülow

"Wir Abnicker"

Der SPD-Bundestagsabgeordnete Marco Bülow beschreibt in einem neuen Buch die Mechanismen der systematischen Entmachtung von gewählten Politikern. In "Wir Abnicker - Über Macht und Ohnmacht der Volksvertreter" schreibt er schonungslos über den schmalen Grat zwischen Fraktionsdisziplin und Gewissensfreiheit sowie über die Bildung von nichtlegitimierten Machteliten. Anhand von Beispielen zeigt er insbesondere auch, wie Abgeordnete ihre Entscheidungsmacht selbst aufgeben, wie Lobbyisten Abstimmungen beeinflussen und auch wie Medien Politik machen.

Stromausfall

"Grünbuch" enwickelt Szenarien im Katastrophenfall

Mit einem "Grünbuch" will ein überfraktionelles Bündnis von Innenexperten der Union, SPD, Grünen und FDP die öffentliche Debatte über die Folgen von zivilen Katastrophen neben der Terrorbekämpfung anstoßen. Für flächendeckende Bedrohungslagen wie Hochwasser, Stromausfälle oder Pandemien, die Deutschland betreffen könnten, gebe es in der Bevölkerung und bei Entscheidungsträgern nicht das notwendige "Problembewusstsein", erklärten die Autoren bei der Vorstellung des Buches des 2007 gegründeten Zukunftsforums Öffentliche Sicherheit am Dienstag (23. September) in Berlin. Zudem müsse der Katastrophenschutz bundesweit greifen.

6000 Zwangsarbeiter

Buch über Zwangsarbeit in der katholischen Kirche erschienen

Die Geschichte der Zwangsarbeit in der katholischen Kirche während der NS-Zeit ist nun in Buchform dokumentiert. Der 703 Seiten dicke Band mit dem Titel "Zwangsarbeit und katholische Kirche 1939-1945" wurde am 8. April in Mainz vorgestellt und fasst die Ergebnisse einer sieben Jahre währenden Recherche kirchlicher Stellen zusammen. Der Band dürfe aber nicht "im Sinne einer Schlussbilanz" verstanden werden, sagte der Mainzer Kardinal Karl Lehmann bei der Vorstellung. Vielmehr sei die Dokumentation "ein weiterer wichtiger Baustein" auf dem Weg der Versöhnung.

"Mitgliederwerbung"

Koalitionspolitiker kritisieren Schwarzbuch des Steuerzahlerbundes

Haushaltspolitiker von Union und SPD haben das am Donnerstag vorgestellte Schwarzbuch des Steuerzahlerbundes scharf kritisiert. "Ich halte das für absolut übertrieben und unseriös", sagte der haushaltspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Carsten Schneider, der "Passauer Neuen Presse". Der Bund der Steuerzahler hatte Bund, Ländern und Gemeinden Verschwendung von Steuergeldern in Höhe von geschätzt 30 Milliarden Euro vorgeworfen.

Mordtheorie

Barschel-Buch darf nicht privat veröffentlicht werden

Der Leiter der Lübecker Staatsanwaltschaft, Heinrich Wille, darf weiterhin kein Buch über den Tod des früheren schleswig-holsteinischen Ministerpräsidenten Uwe Barschel (CDU) veröffentlichen. Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe habe einen Antrag von Wille auf eine private Buchveröffentlichung über das "Barschel-Verfahren" zurückgewiesen, teilte Schleswig-Holsteins Generalstaatsanwalt Erhard Rex am Donnerstag in Schleswig mit. Zuvor hatten bereits das Verwaltungsgericht und das Oberverwaltungsgericht Schleswig entsprechende Anträge zurückgewiesen.