aachen
"AWACS"
NATO-Aufklärungsflugzeuge sollen WM überwachen
NATO-Aufklärungsflugzeuge vom Typ "AWACS" sollen während der Fußball-Weltmeisterschaft im Sommer in Deutschland den Luftraum überwachen. Die NATO-Flugzeuge sollen ein Gebiet von 320.000 Quadratkilometern überwachen können. Bei jedem Wetter und nachts können die "AWACS"-Besatzungen offenbar sehr schnell Flugzeuge identifizieren. Die NATO überwachte 2005 auch den Luftraum während des Weltjugendtages in Köln mit Papst Benedikt XVI. Den bisher größten Einsatz hatten die "AWACS"-Aufklärer während des NATO-Krieges gegen Jugoslawien 1999.
Gewaltfreie Proteste
Aachener Friedenspreis für Brecht-Tochter Hanne Hiob
Die Münchner Schauspielerin Hanne Hiob und der amerikanische Theologe Roy Bourgeois sind am Donnerstag mit dem Aachener Friedenspreis 2005 ausgezeichnet worden. Die Ehrung für Hanne Hiob würdige das Lebenswerk eines Menschen, der sich seit mehr als 30 Jahren unerschrocken und mit all seiner Kraft gegen Faschismus, Rassismus und Krieg eingesetzt habe, erklärte der Verein Aachener Friedenspreis. Die Losung "Nie wieder Faschismus - nie wieder Krieg!" sei stets das Leitmotiv der Tochter von Bertolt Brecht (1898-1956) geblieben. Die Vergabe des Friedenspreises an die Schauspielerin solle ein Zeichen gegen alle Versuche setzen, den Faschismus wieder salonfähig zu machen.
Aachen
Bürgerentscheid auf Messers Schneide
Die Bürgeraktion Mehr Demokratie befürchtet, dass am Wochenende in Nordrhein-Westfalen erneut ein Bürgerbegehren wegen unfairer Abstimmungsverfahren scheitert. Am Sonntag sind in Aachen rund 175.000 Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, bei einem Bürgerentscheid über den Verkauf der Gemeinnützigen Wohnungsgesellschaft (GeWoGe) abzustimmen. Im Mai hatte ein von Mieterverein, Kirchen, Gewerkschaften und verschiedenen Parteien unterstütztes Bürgerbegehren dem Stadtrat über 14.400 Unterschriften gegen den Verkauf überreicht. CDU und FDP hatten mit ihrer Ratsmehrheit im Februar den Verkauf von über 7.000 Wohnungen beschlossen, um mit den Ein-nahmen den Haushalt zu sanieren. Die Gegner befürchten Mieterhöhungen und Luxussanierungen infolge des Verkaufs.
Erdbeben im Rheinland
Offenbar keine größeren Schäden durch Erdstösse bei Aachen
Das leichte Erdbeben vom Montagmorgen hat nach einer ersten Bilanz offenbar keine größeren Schäden angerichtet. Wie ein Sprecher des Lagezentrums im nordrhein-westfälischen Innenministerium mitteilte, sind nach ersten Erkenntnissen auch keine Menschen verletzt worden. Aus dem Raum Düren meldete die dortige Feuerwehr, dass zwei Kamine zerstört worden seien. Ansonsten habe es lediglich Berichte von geborstenen Spiegeln und Fensterscheiben gegeben.
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