alkoholismus

Faule Drückeberger?

Arbeitslose sterben offenbar früher

Arbeitslose haben offenbar ein deutlich höheres Sterberisiko als gleichaltrige Erwerbstätige. Das geht aus einer Studie des Instituts für Medizinische Psychologie der Universität Leipzig hervor, wie die Zeitschrift "Super Illu" am Sonntag vorab berichtete. Danach ist bei Menschen ohne Job die Sterblichkeit bereits kurz nach Beginn der Arbeitslosigkeit mehr als doppelt so hoch. Ursache seien vor allem Depressionen und Suchtkrankheiten wie Alkoholismus, bei Frauen auch Tablettensucht, Erschöpfungssymptome und Bluthochdruck bis hin zum Herzinfarkt. Diese Krankheiten seien bei Arbeitslosen "viel häufiger als bei Menschen, die einen Job haben", so Brähler. Ihre Sterblichkeit sei dadurch massiv erhöht, schon kurz nach Eintritt der Arbeitslosigkeit sei sie mehr doppelt so hoch wie bei Erwerbstätigen.

Bereits viele Kinder rauchen

Lehrerverband für Rauchverbot an Schulen

Angesichts von immer mehr rauchenden Jugendlichen fordert der Deutsche Philologenverband ein vollständiges Rauchverbot an Schulen. Rauchende ältere Schüler in den Raucherzimmern und Raucherecken auf Schulhöfen seien für jüngere Schüler ein negatives Vorbild. In Anbetracht von Umfragen, bei denen sich 46,7 Prozent der befragten Schülerinnen und Schüler als Tabakkonsumenten bezeichneten, dürften Schulen bei der Diskussion um ein Rauchverbot in öffentlichen Einrichtungen nicht außen vor bleiben. Auch müsse die Aufklärung über die Folgen des Rauchens deutlich ausgeweitet werden. 93,7 Prozent der Gymnasiasten hielten den Konsum von wenigen Zigaretten am Tag für nicht gesundheitsschädlich. Fast die Hälfte der rauchenden Jugendlichen habe mit dem Rauchen bereits vor dem zwölften Geburtstag begonnen. Der Anteil der Raucher bei den 12- bis 14-jährigen habe sich seit 1995 bundesweit verdreifacht.

Auto-Verkehr

Ausstiegshilfe für "anonyme Autoholiker" erschienen

Der Verein "autofrei leben! e.V." möchte Autofahrer aus ihren Blechkäfigen rausholen. Ein Leben nach dem Auto ist möglich - eine neue Broschüre erklärt wie. Die Mitglieder von "autofrei leben! e.V.", sind mit dem Vereinsbeitritt eine Selbstverpflichtung zur Mobilität ohne Auto eingegangen. Viele sind früher selbst "Outo" gefahren, haben dann aber den Ausstieg geschafft - manche mit, andere ohne schmerzliche Entzugserscheinungen. Deshalb haben sie auch eine Menge Tipps auf Lager für die Übergangsphase und den Alltag danach.

Abhängigkeit

Mehr Geld für Suchtbekämpfung gefordert

Der nach eigenen Angaben größte Sucht-Selbsthilfeverband Deutschlands, der Kreuzbund, verlangt eine stärker öffentliche Förderung zur Bekämpfung des Alkoholismus. Ein Teil der 3,5 Milliarden Euro, die der Staat jährlich durch alkoholbedingte Steuern einnehme, müsse in die Sucht-Selbsthilfe zurückfließen, sagte der Bundesgeschäftsführer des Kreuzbundes, Heinz-Josef Janßen, am Donnerstag in Hamm. Dieses Geld müsse in die Prävention, die Arbeit mit suchtbelasteten Familien und in die Nachsorge gehen.

Inuit: Homepage als Sprachrohr für Kultur und Herkunft

Indigene Bevölkerung erzählt ihre 5.000-jährige Geschichte

Die Inuit, Ureinwohner in Kanadas nördlichsten Regionen, haben eine eigene Website eingerichtet. Die Ureinwohner haben die modernste Form der Kommunikation gewählt, um von sich aus über ihre eigene Geschichte und Kultur zu berichten. "Unsere 5.000 Jahre alte Geschichte, unsere Herkunft und die kulturelle Einheit, unsere Ursprünge, unsere Ahnen und der erste Kontakt mit der Außenwelt, sind Themen, die wir auf der Homepage beschreiben", so Jose Kusugak, Präsident der kanadischen Inuit-Organisation.