headerquote

Seite 1 bei Google kann so einfach sein.

unabhängige Autoren mit eigener Meinung

altersvorsorge

Verbraucherzentrale fordert effektive Maßnahmen für rentable Vorsorgeprodukte

Riester-Rente gescheitert - Bessere Altersvorsorge braucht das Land

Verbraucherzentrale fordert effektive Maßnahmen für rentable Vorsorgeprodukte unter dem Slogan Bessere Altersvorsorge braucht das Land.Hannover, 16.03.2016. Rentenreformen und staatlich geförderte Altersvorsorgeprodukte wie Riester-Rente haben es bislang nicht geschafft, Altersarmut wirksam zu verhindern oder neu entstandene Versorgungslücken zu schließen. Breite Bevölkerungsschichten sind zunehmend von Altersarmut betroffen beziehungsweise bedroht. Zusätzlich leidet die private Altersvorsorge unter der anhaltenden Niedrigzinspolitik. Über sinnvolle Produkte für die Altersvorsorge und gesetzlich notwendige Maßnahmen, die Altersarmut verhindern, diskutierte die Verbraucherzentrale Niedersachsen heute auf der Podiumsveranstaltung „Trotz Altersvorsorge arm im Alter?“ in Hannover mit Christian Meyer, Niedersächsischer Verbraucherschutzminister, Ulf Prange, Mitglied des Niedersächsischen Landtages (SPD), Markus Hofmann, Abteilungsleiter Sozialpolitik beim DGB und Prof. Dr. Ralf Kreikebohm, Geschäftsführer der Deutschen Rentenversicherung Braunschweig Hannover.

Altersvorsorge Verbesserungsgesetz

Altersvorsorge: Verbesserungen bei privater Vorsorge geplant

Nun wird durch den Staat die Altersvorsorge per  Verbesserungsgesetz angepasst. Der Vermittlungsausschuss aus Bund und Ländern hat sich auf Verbesserungen bei der privaten Altersvorsorge geeinigt. Zwar fallen diese bei der Rürup Rente und beim Wohn-Riester geringer aus, als von der Bundesregierung vorgesehen. Doch insbesondere beim Wohn-Riester soll es zu einigen Erleichterungen kommen. Zudem ist ein Produktinformationsblatt geplant.

Pressemitteilung: CSU-Mittelstands-Union

Augenmaß bei Finanztransaktionssteuer – „Private Altersvorsorge nicht antasten“

Augenmaß bei der geplanten Einführung einer Finanztransaktionssteuer fordert die CSU-Mittelstands-Union. Der Vorsitzende der Organisation, Hans Michelbach, betonte am Mittwoch in München:„Es darf keine Besteuerung zu Lasten von Realwirtschaft oder Kleinanlegern geben. Eine Finanztransaktionssteuerdarf auch nicht die private Altersorge bestrafen. Eine Transaktionssteuer, die letztlich auf dem Rücken von Mittelstand und Arbeitnehmern ausgetragen würde, ist nicht hinnehmbar.“

Wie Riester Sinn macht

Formen der Riester Rente

Bei der Riester Rente erhalten interessierte Sparer verschiedene Möglichkeiten geboten, wie sie die Riester Rente abschließen wollen. Welche Formen der Riester Rente dabei für wen in Betracht kommen, wollen wir an dieser Stelle kurz erläutern.

"Können nicht ausgezahlt werden"

Betriebliche Altersvorsorge darf ALG II laut Urteil nicht mindern

Beiträge zur betrieblichen Altersvorsorgung dürfen einem Urteil zufolge bei der Berechnung des Arbeitslosengeldes II nicht als Einkommen berücksichtigt werden. Die Versorgungsbeiträge minderten nicht die Hilfsbedürftigkeit eines Empfängers, befand das rheinland-pfälzische Landessozialgericht in Mainz in einem am Dienstag (10. Februar) veröffentlichten Urteil.

Selbst genutzte Wohnungen

Riester-Förderung wird auf Wohneigentum ausgeweitet

Die Bundesregierung will das Wohneigentum zur Altersvorsorge stärker fördern. Dazu wird der Kauf, der Bau oder die Entschuldung einer Wohnung oder eines Hauses in die Riester-Förderung einbezogen, beschloss das Bundeskabinett am 8. April in Berlin. Die Regelungen sollen rückwirkend zum 1. Januar 2008 gelten. Darlehensverträge für die Anschaffung und den Bau von Immobilien und Genossenschaftsanteilen gehören damit künftig zu den begünstigten Anlageprodukten, sofern die Wohnung selbst genutzt wird.

10 Millionen Riester-Verträge

Bankenverband will mehr "kapitalgedeckte Altersvorsorge"

Die Finanzbranche in Deutschland verdient viel Geld mit der Riester-Rente. Kein Wunder also, dass sich der Bundesverband Deutscher Banken für die "kapitalgedeckte Altersvorsorge" stark macht. Der Interessenverband veröffentlichte am 19. März eine neue Broschüre. Die Quintessenz lautet nach Angaben von Chefvolkswirt Bernd Brabänder: "In einem Land mit alternder und gleichzeitig schrumpfender Bevölkerung wie in Deutschland kann die Altersvorsorge nicht allein durch die umlagefinanzierte Rentenversicherung gewährleistet werden. Will man den Lebensstandard der Deutschen im Alter dauerhaft sichern und zugleich Gerechtigkeit zwischen den Generationen wahren, ist dies nur über eine Stärkung der kapitalgedeckten betrieblichen und privaten Altersvorsorge möglich."

"Illusionen"

Bankenverband wirbt mit Studie für private Altersvorsorge

Banken und Versicherungen verdienen viel Geld mit Beiträgen zur so genannten "privaten Altersvorsorge". Welche Kaufkraft die Versicherten im Alter damit angesichts der Inflation und anderer Unwägbarkeiten damit tatsächlich einmal haben werden, wird die Zukunft zeigen. Der Bundesverband deutscher Banken wirbt nun mit einer neuen Umfrage-Studie des Mannheimer Ipos-Instituts für die private Altersvorsorge, vermutlich um das lukrative Geschäft weiter anzuheizen. Nach der Interpretation der Studie durch den Bankenverband machen sich die Bundesbürger "Illusionen" über ihre finanziellen Verhältnisse im Alter - gemeint sind die erwarteten Einkünfte über die gesetzlichen Rente.

"Geschäftemacherei"

Blüm wirft Privatversicherern Betrug bei der Altersvorsorge vor

Der frühere Bundesarbeitsminister Norbert Blüm (CDU) wirft den Privatversicherern Betrug bei der Altersvorsorge vor. Die Versprechungen für die Altersrente seien "reine Hochstapelei", sagte Blüm am Donnerstagabend in der ZDF-Sendung "Berlin Mitte". Niemand könne wissen, wie hoch in 30 Jahren die tatsächliche Rendite sei. Die Privatversicherer machten ihr Geschäft mit "Angstmacherei", so Blüm. "Je schlechter sie die Rente machen, umso mehr klingelt das Geld in der Kasse der Allianz."

"Erholungsurlaub"

Auch Beck verlangt von der Bevölkerung mehr Geld für private Altersvorsorge

Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) erhält für seinen Appell, zugunsten von mehr Vorsorge auch auf Urlaub zu verzichten, weiter Lob und Tadel. Der SPD-Vorsitzende Kurt Beck sagte den Dortmunder "Ruhr Nachrichten", gegen Steinbrück sei zu Unrecht polemisiert worden. Kein Mensch wolle den Leuten ihren Urlaub vermiesen. "Aber unabhängig davon gilt: Wenn wir alle länger leben, kommt auch ein eigener Anteil für die Altersvorsorge auf den Einzelnen zu", sagte der rheinland-pfälzische Ministerpräsident.

Altersvorsorge

Steinbrück verteidigt Wegfall der Wohnungsbauprämie

Das Bundesfinanzministerium verteidigt den geplanten Wegfall der Wohnungsbauprämie. Mit der Verbesserung der "Riester"-Förderung für Wohnimmobilien solle die Prämie als "nicht mehr systemgerechte Subvention für Neufälle abgeschafft werden", teilte das Ministerium am Donnerstag in Berlin mit. So werde ein "einheitliches Konzept für alle Formen der Altersvorsorge erreicht". Das Ministerium hatte einen Referentenentwurf erarbeitet, wie selbst genutztes Wohneigentum in der "Riester"-Förderung anderen Sparformen gleich gestellt werden kann.

Altersvorsorge

Arbeitslosengeld II darf wegen Eigenheimzulage nicht verweigert werden

Langzeitarbeitslose haben einer Gerichtsentscheidung zufolge auch bei Auszahlung der Eigenheimzulage Anspruch auf Arbeitslosengeld II. Dies entschied das Sozialgericht Dortmund in einem am Mittwoch veröffentlichten Urteil. Das Gericht gab damit einem arbeitslosen Familienvater Recht, dem von der zuständigen Arbeitsgemeinschaft im Monat der Auszahlung der Eigenheimzulage das Arbeitslosengeld II wegen fehlender Bedürftigkeit verwehrt worden war.

Wohneigentum

Bundesregierung empfiehlt Wohn-Genossenschaften als Altersvorsorge

Das Bundesbauministerium wirbt für eine "Altersvorsorge mit Wohnungsgenossenschaften". Mit dem Erwerb zusätzlicher Geschäftsanteile könnten Mitglieder von Wohnungsgenossenschaften ihre Wohnkosten im Rentenalter senken, sagte die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesbauminister, Karin Roth. Eine Studie im Auftrag des Ministeriums belege "eindeutig" die Marktfähigkeit dieses "Altersvorsorgeproduktes".

Altersvorsorge auf breiter Basis

Demographische Entwicklung keine Ausrede für Sozialabbau

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat gefordert, die Finanzierung der sozialen Sicherungssysteme nicht allein am Faktor Arbeit festzumachen. Mit dem Argument der demografischen Entwicklung dürfe nicht weiter Sozialabbau betrieben werden. Dies lenke lediglich von den Versäumnissen der Politik in den vergangenen Jahren ab, die soziale Sicherung der Menschen langfristig auf eine solide Basis zu stellen. Die Kosten für Alterssicherung und Gesundheitsfürsorge müssten auf eine breitere Basis gestellt werden.

Renten

Grüne wollen individuelle Altersvorsorge fördern

Die Grünen unternehmen einen neuen Vorstoß zur strategischen Absicherung der Altersbezüge. Im Mittelpunkt der Überlegungen steht die Schaffung eines steuerlich geförderten und individuell angelegten Altersvorsorgekontos. Grünen-Fraktionschefin Krista Sager trat aber Berichten entgegen, wonach ihre Partei die vor einem Jahr ins Leben gerufene private Riester-Rente wieder abschaffen wolle. Sager sagte am Donnerstag, es gehe darum, die betriebliche und die private Altersvorsorge weiter zu stärken. Die Grünen-Politikerin erklärte, Ziel der Initiative sei es, private und betriebliche Vorsorgeleistungen auf einem individuellen Konto zusammenzuführen.

Altersvorsorge

Neuer Ratgeber der Verbraucherzentrale über Betriebsrenten erschienen

Neuer Ratgeber der Verbraucherzentrale über Betriebsrenten erschienen Grundlage für einen Ruhestand ohne Sorgen ist eine ausreichende finanzielle Absicherung. Da jedoch immer weniger jüngere für immer mehr ältere Menschen aufkommen müssen, steht das soziale Sicherungssystem in Deutschland derzeit vor schwierigen Aufgaben. Die Rentenreform hat einen weiteren Weg für die Absicherung geebnet: Alle Arbeitnehmer haben das Recht, einen Teil ihres Gehalts in eine Betriebsrente umzuwandeln. Hilfe bei der Wahl der richtigen Vorsorge bietet der neue Ratgeber "Betriebliche Altersvorsorge" der Verbraucherzentralen.

Altersvorsorge mit doppeltem Nutzen

Broschüre sorgt für Durchblick bei ökologischer Riester-Rente

Die Rente sichern und zugleich die Welt verbessern? Immer mehr Verbraucher schauen auf der Suche nach einer sicheren Rente nicht nur auf den Erlös, sondern wollen auch wissen, was mit Ihrem Geld geschieht - laut einer Umfrage im Auftrag des Bundesumweltministeriums immerhin rund 84 Prozent. Demnach soll die Altersvorsorge möglichst nicht in Geldanlagen für Unternehmen fließen, die Menschenrechte missachten oder in anderen ökologisch, ethisch oder sozial problematischen Geschäftsfeldern tätig sind. Statt dessen soll das Geld Unternehmen zugute kommen, die sich etwa durch ökologisch vorbildliche Produkte von der Konkurrenz abheben, internationale Sozialstandards einhalten oder zumindest umweltfreundlicher und sozialverträglicher produzieren als ihre Mitstreiter.

Arm auch im Alter

Private Altersvorsorge ist Sache für Reiche

Die Bereitschaft zum Abschluss einer privaten Altersvorsorge ist in Deutschland vom abhängig. Wie der am Freitag in Berlin vorgestellte Mikrozensus des Statistischen Bundesamts zeigt, hatten aus dem Personenkreis mit mehr als 3070 Euro netto im Monat im Frühjahr vergangenen Jahres rund 65 Prozent eine private Lebens- oder Rentenversicherung abgeschlossen. Im mittleren Einkommensbereich waren es 54 Prozent. Bei einem Verdienst unter 1500 Euro allerdings nur 32 Prozent. Mit dem Einkommen steigen laut Statistischem Bundesamt auch die vereinbarten Versicherungssummen.

Polizeigewerkschaft

Proteste gegen Kürzungspläne in der Beamten-Altersvorsorge

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) wehrt sich gegen geplante Kürzungen in der Altersversorgung. Anlässlich eines Treffens der Gewerkschaften des Öffentlichen Dienstes mit Innenminister Otto Schily (SPD) am Mittwoch in Berlin sagte GdP-Vorsitzender Konrad Freiberg: "Die von Schily geplante Übertragung der Rentenreform auf die Beamtenversorgung darf nicht zu weiteren Kürzungsmaßnahmen missbraucht werden."

Altersvorsorge

IG Metall und Arbeitgeber verhandeln über "Versorgungseinrichtung Metall"

Die IG Metall will für alle Beschäftigten der Betriebe der Metall- und Elektroindustrie einen Anspruch auf Entgeltumwandlung aus regionalen Tarifverträgen durchsetzen. Das geht aus den "Eckpunkten für eine Versorgungseinrichtung Metall" hervor, die die IG Metall am Freitag in Frankfurt/Main veröffentlichte. In der Mainmetropole kamen am Vormittag Vertreter der Gewerkschaft und des Arbeitgeberverbands Gesamtmetall zu einem Spitzengespräch über die Altersvorsorge zusammen. Nach Auffassung der IG Metall sollen künftig auch vermögenswirksame Leistungen für den Aufbau einer zusätzlichen Altersvorsorge genutzt werden können.