headerquote

Seite 1 bei Google kann so einfach sein.

unabhängige Autoren mit eigener Meinung

amerika

Interview mit der Schauspielerin Birgit Corinna Lange

Birgit Corinna Lange: Über Liebestaumel, Amerika und New York

Birgit Corinna Lange über New York, Amerika und ihre Wünsche Ein Interview mit der Bremer Schauspielerin, Sängerin und Schriftstellerin Birgit Corinna Lange, die zur Zeit deutschlandweit mit ihrem Soloprojekt "Liebestaumel" auftritt und dabei zahlreiche postive Kritiken erhält. Vor kurzem erst kam sie aus New York zurück, wo sie eine Meisterklasse für Oper besuchte. Was sie selbst mit der Mieze aus dem Liebestaumel verbindet, erzählt sie hier. Und da sie gerne mehr für Film und Fernsehen arbeiten möchte, können wir uns jetzt schon darauf freuen, Birgit Corinna Lange bald in einer Romanze, einem Drama oder einer Fantasyverfilmung sehen zu können.

"Internationales Wettbewerbsrecht"

BDI fürchtet Bevorzugung amerikanischer Produkte durch US-Regierung

Die geplante Bevorzugung amerikanischer Produkte durch die US-Regierung verstößt nach Auffassung des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) gegen internationales Wettbewerbsrecht. "Sollten die USA ihre Pläne durchsetzen, wäre das womöglich ein Verstoß gegen die Welthandelsregeln. Und dagegen werden wir und auch andere vorgehen", sagte BDI-Nord- und Lateinamerika-Direktorin Sigrid Zirbel der "Berliner Zeitung". Deutschland als Exportweltmeister werde in besonderem Maße unter einer Umsetzung des sogenannten Buy-American leiden, sagte Zirbel.

Kriegsvorbereitungen?

Amerikaner bauen in Israel ein Radarsystem gegen iranische Raketen auf

Seit Jahren schon wird über einen US-geführten Angriffskrieg des Westens gegen den Iran spekuliert. Laut Medienberichten gibt es bereits detaillierte Kriegsplanungen. Im Falle eines Krieges werden als Reaktion auch Raketenangriffe auf den Iran befürchtet. Jetzt bauen die Amerikaner in aller Eile in Israel ein leistungsstarkes Radarsystem gegen mögliche Raketenangriffe aus Iran auf. Der US-amerikanische Verteidigungsminister Robert Gates und sein israelischer Kollege Ehud Barak haben sich in Jerusalem in aller Stille auf die neue Abwehreinrichtung in der Wüste Negev geeinigt. Damit wird Israel noch vor Polen und Tschechien mit dem amerikanischen Raketenabwehrschild gegen Iran ausgestattet.

"Marktzugangsbedingungen"

EU-Mandat für mögliche Freihandelsabkommen mit Asien und Lateinamerika

"Die EU kann jetzt ihre Handelsbeziehungen zu aufstrebenden Partnern in Asien gezielt ausbauen." So bewertete der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Jürgen Thumann, am 23. April die Entscheidung des Rates für Allgemeine Angelegenheiten und Außenbeziehungen der EU, die Europäische Kommission zu ermächtigen, bilaterale Verhandlungen mit Indien, Südkorea, ASEAN und lateinamerikanischen Ländern aufzunehmen. Bilaterale Abkommen sind nach Auffassung von Thumann eine wichtige Ergänzung der WTO-Ebene. Vorrangiges Ziel der internationalen Handelspolitik müsse es jedoch bleiben, die Doha-Runde bis zum Ende des Jahres erfolgreich abzuschließen. Neue bilaterale Abkommen der EU mit asiatischen Partnerländern sind nach Auffassung des deutschen Wirtschaftsverbandes erforderlich, weil in der Region die Zahl bilateraler Abkommen rasant zunehme. "Bliebe die EU untätig, drohten unseren Unternehmen empfindliche Wettbewerbsnachteile", so Thumann.

Warnung vor Angriffskrieg

"Der Iran ist von US-amerikanischen Militärbasen zu Land und zur See umzingelt"

Das Komitee für Grundrechte und Demokratie warnt vor den Folgen der Festnahme von 15 britischen Soldaten durch den Iran. Gleichgültig, ob die Festnahme in iranischen oder irakischen Gewässern erfolgte, erhöhe sich dadurch die Gefahr eine Angriffskrieges gegen den Iran, fürchtet der friedenspolitische Sprecher des Komitees, Andreas Buro. "Der Iran ist von US-amerikanischen Militärbasen zu Land und zur See umzingelt. In Israel werden bereits Übungen für einen Angriff auf den Iran betrieben. Die kriegerische Rhetorik beider Nuklearmächte ist außerordentlich bedrohlich und gibt zu größter Sorge Anlass, dass ein weiterer Krieg in Nah- und Mittelost vom Zaun gebrochen werden könnte", so Buro.

Elf Monate Haft

Walther-Waffen gelangten illegal nach Mittelamerika

Wegen illegaler Waffenexporte nach Mittelamerika hat das Amtsgericht Ulm gegen einen ehemaligen Mitarbeiter des Waffenherstellers Carl Walther Strafbefehle erlassen. Wie die Staatsanwaltschaft Ulm am Mittwoch mitteilte, wurde der frühere Leiter des Auslandsvertriebs mehrerer Verstöße gegen das Außenwirtschaftsgesetz für schuldig befunden. Die zwei inzwischen rechtskräftigen Strafbefehle sehen Freiheitsstrafen von elf Monaten und von einem Jahr auf Bewährung sowie eine fünfstellige Geldbuße vor. Den Ermittlungen zufolge gelangten zwischen November 2002 und Juli 2004 insgesamt 1033 Pistolen der Typen "P 99" und "PPK" über die Schweiz nach Guatemala und in die Dominikanische Republik.

Chile

Die erste Präsidentin Südamerikas heißt Michelle Bachelet

Mit 53,5 Prozent der Stimmen wurde am Sonntag in Chile Michelle Bachelet zur ersten Präsidentin eines südamerkanischen Landes gewählt. Die 54-jährige Kinderärztin kandidierte für das Mitte-Links-Bündnis "Alianza por la Democracia" gegen den konservativen Unternehmer und Millionär Sebastian Pinero, der 46,5 Prozent erhielt. Die Wahlbeteiligung lag bei 97 Prozent. Das Mitte-Links-Bündnis hatte auch die Parlamentswahlen gewonnen und kann nun erstmals mit absoluter Mehrheit regieren.

Sozialstandards

Neuauflage der iberoamerikanischen Sozialkonvention beschlossen

Die Arbeitnehmer eines iberoamerikanischen Landes können zukünftig die Sozialversicherungsbeiträge, die sie in ihrem eigenen Land eingezahlt haben, in jedem anderen Staat Iberoamerikas anerkennen lassen und können dann dort ihre Pensionsleistungen erhalten. Darauf einigten sich am Freitag – nach einem Bericht der peruanischen Zeitung "El Comercio" - die Arbeitsminister und Verantwortlichen für Sozialversicherungen von 22 iberoamerikanischen Ländern im spanischen Segovia. Die Staats- und Regierungschefs wollen diese Vereinbarung auf dem 15. Iberoamerikanischen Gipfel am 14./15. Oktober unterzeichnen.

Gegen CNN & Co

Lateinamerikanischer TV-Kanal "Telesur" gestartet

Vier lateinamerikanische Staaten haben einen neuen Nachrichtensender mit Sitz in Caracas gegründet. Doch schon bevor "Telesur" letzten Sonntag auf Sendung ging, war das Projekt bereits zum Gegenstand internationaler Auseinandersetzungen geworden: Das US-Repräsentantenhaus wirft dem Sender antiamerikanische Propaganda vor und hat letzte Woche einen Gesetzentwurf verabschiedet, der die Ausstrahlung von "Gegenprogrammen" nach Venezuela ermöglicht. Die Auseinandersetzung um "Telesur" hat nicht nur einen medienpolitischen Hintergrund, sondern ist Ausdruck einer neuen Politik lateinamerikanischer Staaten, die sich gegen die Hegemonie der Vereinigten Staaten absetzt.

Erschließung Alaskas

Folgen der Ölkatastrophen interessieren die US-amerikanischen Ölkonzerne nicht

Nach wie vor leidet der 7000 Quadratmeter Küstenstreifen in Alaska an der Ölkatastrophe von 1989. Damals habe der Tanker "Exxon Valdez" gut 40.000 Tonnen Rohöl verloren, berichtet die Umweltorganisation Greenpeace-Aktivisten. "Das gesamte Ökosystem hat sich bis heute nicht von der Ölkatastrophe erholt, doch der Ölmulti "ExxonMobil" plant neue Projekte", sagt Karsten Smid, Ölexperte von Greenpeace. Erst im letzten Jahr hätten die Umweltschützer noch "eimerweise" Reste des größten Öltanker-Unfall in der Geschichte der USA gefunden, sagte Smid. Am 16. März sei trotz Protesten über die Ölförderung im Naturschutzreservat "Arctic National Wildlife Refuge" mit einem knappen Ergebnis von 51 zu 49 Stimmen abgestimmt worden. Nun werde in einem der "artenreichsten" Naturschutzgebiet der USA mit Moschusochsen, Karibus (Rentierart) und Bären Öl gefördert. Treibende Kraft für die Öl-Erschliessung sei der Lobbyverband "Arctic Power", hinter dem der "weltweit größste Ölmulti" - ExxonMobil - stecke.

Leipzig

Leipziger Gutenberg-Preis geht an Südamerikaner Sotillo

Der Gutenberg-Preis der Stadt Leipzig wird in diesem Jahr an den Buchkünstler Alvaro Sotillo aus Venezuela verliehen. Der 59-Jährige inszeniere souverän das Zusammenspiel von Text, Bild und Hülle, begründete die Stadt am Dienstag ihre Entscheidung. Trotz manchmal ungewöhnlicher Gestaltung stehe für Sotillo die Lesbarkeit der Texte immer im Vordergrund. Der Preis ist mit 10 000 Euro dotiert und wird im Rahmen der Leipziger Buchmesse am 18. März verliehen.

Generation in Aufbruchstimmung

Vor 35 Jahren startete "Easy Rider" in den amerikanischen Kinos

Das Geräusch von Harley-Davidson-Geknatter und die Illusion von grenzenloser Freiheit - "Easy Rider" traf mit seinem Mythos von Sex, Drugs and Rock'n'Roll den Nerv einer ganzen Generation. Vor allem die Jugend schloss die langhaarigen Rebellen, die auf dem Motorrad-Sattel gegen das Establishment anfuhren, in ihre Arme. Der Film brachte ihre Hoffnungen auf Freiheit auf die große Leinwand. Vor 35 Jahren - am 19. Dezember 1969 - lief der Road Movie in den amerikanischen Kinos an. Er wurde in den USA und auch in Deutschland zum Kino-Hit des Jahres und bereitete den Weg für das Independent-Kino in Hollywood.

Guantánamo Bay

Amerikas Krieg gegen die Menschenrechte

Gitmo. Das ist Slang des US-Militärs und bedeutet Guantánamo. Guantánamo Bay ist das wahrscheinlich härteste Gefängnis der Welt. Wie hart, das berichtet David Rose in seinem seiner sorgfältig recherchierten Dokumentation "Guantánamo Bay". Der Untertitel "Amerikas Krieg gegen die Menschenrechte" fasst das Buch sehr passend zusammen. Denn die Ergebnisse von Roses Recherche sind deutlich: Das, was das US-Militär in Guantánamo tut, widerspricht den Menschenrechten - und bleibt dennoch ungeahndet. Denn Guantánamo Bay ist ein rechtsfreier Raum, ein "juristisch schwarzes Loch".

Umwelt und Landwirtschaft

Soja-Anbau in Südamerika wäre auch ohne massive Naturzerstörung möglich

Die wachsende Weltmarkt-Nachfrage nach Soja zerstört den südamerikanischen Regenwald. Bis zum Jahr 2020 drohen weitere 22 Millionen Hektar ursprünglicher Savannen und Wälder neuen Soja-Plantagen zum Opfer fallen. Dies entspricht der Fläche Großbritanniens. Eine am Freitag veröffentlichte WWF-Studie zeigt nun Alternativen auf. "Der wachsende Soja-Hunger kann zu großen Teilen ohne Raubbau an natürlichen Lebensräumen gestillt werden. Statt Tropenwälder in Plantagen umzuwandeln, könnten die Farmer auf bestehenden Weiden im Wechsel Gras für das Vieh und Soja anbauen", erläutert WWF-Waldexperte Michael Evers. Der Verlust von Wäldern und Savannen ließe sich so in den kommenden Jahren von 22 auf etwa 3,7 Millionen Hektar senken.

Truppenabzug

Schließung amerikanischer Stützpunkte in Deutschland begrüßt

Der von Präsident Bush angekündigte Abzug Zehntausender US-Soldaten auch aus Deutschland wird von der AG Frieden in Trier begrüßt. Sie hofft grundsätzlich auf Abzüge und Auflösungen von militärischen Kriegseinheiten. "Wir setzen uns weiterhin dafür ein, dass der Kriegsflughafen Spangdahlem geschlossen wird - Daher sind jetzt Konversionsprojekte und Alternativen zur Monostruktur der Region zu beginnen. Die Regierung handelt fahrlässig, wenn sie trotz klarer Anzeichen für den (Teil)abzug des Militärs nicht endlich mit konkreten Konversionsprojekten beginnt!" so Markus Pflüger von der AG Frieden Trier, die zusammen mit anderen Friedens- und Umweltgruppen der Region am 20. Juni 2004 mit der Konversionskonferenz zur zivilen Umwandlung der Airbase Spangdahlem einen ersten Impuls gesetzt hatten.

Kollaps

Amerikas Küsten von Überfischung bedroht

Experten der Meeresbiologie warnen vor dem drohenden Kollaps der Ozeane vor den beiden Küsten Amerikas. Sowohl der Atlantik als auch der Pazifik seien in einem bedauernswerten Zustand, erklären die Wissenschaftler. Schuld daran seien Entscheidungen von Politikern, die vor über 30 Jahren gefällt wurden. Damals hieß es, dass die Meere niemals endende Ressourcen darstellen, berichtet The Register Guard aus Eugene/Oregon. Der historische Fehler sei 1969 der Stratton Commission, einer Gruppe, die den Zustand der Ozeane studiert hat und danach in einem Report zusammenfasste, unterlaufen.

Irak-Krieg

Deutsche Militärhistoriker prophezeien Niederlage der Briten und Amerikanern

Noch nie in der Geschichte der Kriege sei, so Militärhistoriker, eine Großstadt wie Bagdad militärisch von einer Invasionsarmee erobert worden. Für die Alliierten im Irak gäbe es nur zwei Möglichkeiten, Badgad oder auch Basra zu erobern: Die Städte völlig zu verwüsten oder sie auszuhungern. Basra gilt schon jetzt als militärisches Ziel. Das heißt: Straßenkampf. Und der könne letztlich nicht gewonnen werden.

Friendly Fire

Journalist durch britisch-amerikanische Streitkräfte getötet

In den vergangenen Tagen wurden 2 Journalisten getötet und weitere verletzt. Der australische Kameramann, Paul Moran, der für den australischen Sender ABC berichtete, wurde am 22. März durch eine Autobombe im kurdischen Teil des Irak getötet. Einer der drei seit dem 22. März vermissten Journalisten, Terry Lloyd, wurde tot aufgefunden. Zwei seiner Kollegen, die ebenfalls für den britischen Fernsehsender Independent Television News (ITN) im Südirak arbeiteten, werden noch vermisst. Zwei Reporter erlitten bei den Vorfällen Verletzungen.

Artenschutz

Pro Wildlife kritisiert deutschen Jagdtourismus in Nordamerika

Zum Auftakt der am Freitag beginnenden ITB kritisieren die Tourismus- und Naturschutzpolitische Sprecherin der Grünen im Bundestag, Undine Kurth, und die Münchner Artenschutzorganisation Pro Wildlife die Spitzenposition deutscher Jagdtouristen. Allein in British Columbia (B.C.) würden jährlich hunderte der bedrohten Grizzlys von Hobbyjägern erlegt, so die Organisation. Die offiziell genehmigten Jagdquoten in B.C. seien ökologisch hoch bedenklich und würden zudem nicht eingehalten. Deutsche seien dabei die zweitaktivsten Bärentöter in B.C., betont Kurth.

Schulbildung

Erste jüdisch-amerikanische Uni eröffnet in Berlin

In Berlin öffnet im Oktober Deutschlands erste jüdisch-amerikanische Universität. Die private Hochschule im Stadtteil Charlottenburg stehe nach den Worten von Gründungsdirektorin Sara Nachama jüdischen und nichtjüdischen Studenten offen. Sie können am "Touro College Berlin" Betriebswirtschaftslehre und Business-Management studieren, sagte sie am Mittwoch in Berlin. Die 30 jungen Menschen, die jährlich neu aufgenommen werden, müssten 6000 Euro pro Studienjahr bezahlen.