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Milliardenschweres Rüstungsprogramm

Neuer Militär-Transporthubschrauber für Deutschland und Frankreich

Der Automobil- und Rüstungskonzern Daimler - derzeit noch DaimlerChrysler - kann sich Hoffnungen auf ein milliardenschweres Rüstungsprobjekt machen. So denken Deutschland und Frankreich darüber nach, gemeinsam einen neuen Militär-Transporthubschrauber in Auftrag zu geben. In Betracht kommt der Hubschrauber-Hersteller Eurocopter, eine Tochter der Daimler-Beteiligungsgesellschaft EADS. Der Sprecher des Verteidigungsministeriums, Thomas Raabe, bestätigte am 18. Juni in Berlin, dass auf der Luftfahrtschau in Paris-Le Bourget eine Interessenserklärung beider Länder unterzeichnet werden solle. Zunächst gehe es aber nur darum, das Profil eines neuen schweren Transporthubschraubers so abzugleichen, dass es "für beide Nationen tragfähig" sei.

Banken für Investitionsschutzvertrag

China-Besuch "im Zeichen der wirtschaftlichen Beziehungen"

Der zweite Tag des China-Aufenthalts von Bundeskanzler Gerhard Schröder stand nach Angaben des Bundeskanzleramtes "ganz im Zeichen der wirtschaftlichen Beziehungen". So hält Schröder eine Verdoppelung des deutsch-chinesischen Handelsvolumens auf 100 Milliarden US-Dollar noch vor 2010 für möglich. Außerdem eröffnete der Kanzler am Dienstag ein Autowerk des chinesischen VW-Joint-ventures in der nordöstlichen Provinzstadt Changchun. Die chinesische Regierung hat angeblich zugesichert, den Wunsch Deutschlands nach einem ständigen Sitz im Sicherheitsrat zu unterstützen. Das Bundeskabinett hat am 8. Dezember 2004 den Gesetzentwurf zum Investitionsschutzvertrag mit der Volksrepublik China verabschiedet. Wie die Bundesregierung mitteilte, haben die deutschen Wirtschaftsverbände DIHT, BDI und der Bundesverband deutscher Banken "ihre Zustimmung" zu dem Gesetzentwurf signalisiert.

Verkehr

Aktuelle Liste der Dieselautos mit Filter veröffentlicht

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) e.V. hat am 12.5. im Internet eine aktuelle Liste von Diesel-Pkw mit Rußpartikelfilter veröffentlicht. Danach sind zur Zeit 18 Modelle mit der Technik gegen krankmachenden Dieselruß in unterschiedlichen Motor- und Ausstattungsvarianten erhältlich. Neun weitere Modelle sind noch für dieses Jahr angekündigt. An der Spitze bei den rußfreien Dieseln steht der französische PSA-Konzern, der mit seinen Marken Peugeot und Citroën allein acht Modelle mit Filter anbietet. Besonders schlecht schneidet dagegen VW ab, der als größter deutscher Autohersteller lediglich den Passat mit einer einzigen Motorvariante mit Rußfilter im Programm hat.

KFZ-Hersteller in der Absatzkrise

Weniger Autos verkauft - Produktion gedrosselt

Die Neuzulassungen von Pkw sind im Oktober weiter zurückgegangen. Sie sanken nach VDA-Angaben vom Dienstag im Jahresvergleich um zwei Prozent auf 278 000 Wagen. Nach zehn Monaten wuchs damit das Minus an Pkw-Neuanmeldungen mit insgesamt 2,764 Millionen Wagen auf knapp drei Prozent. In Deutschland habe der verhaltene Absatz auch im Oktober angehalten, fügte der Verband der Automobilindustrie (VDA) in Frankfurt am Main hinzu

Verkehr

Weniger Tote im ersten Halbjahr 2001

Die Zahl der Verkehrstoten in Deutschland ist deutlich gesunken. Im ersten Halbjahr 2001 starben 3.159 Menschen auf den Straßen, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte. Das sind 507 Personen oder 14 Prozent weniger als im ersten Halbjahr 2000. Dies sei das niedrigste Ergebnis in einem ersten Halbjahr seit Einführung der Statistik im Jahre 1953. Die bislang wenigsten Verkehrstoten wurden im ersten Halbjahr 1999 mit 3.599 Getöteten ermittelt, wie das Bundesamt weiter mitteilte.