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"Verlustrisiken"
Wirtschaft fordert freiwillige Mitarbeiterbeteiligung
Arbeit soll künftig teilweise nicht durch Geld, sondern durch Beteiligungen am jeweiligen Unternehmen entlohnt werden. Nach SPD und Union hat am 2. Juli auch die Wirtschaft ein eigenes Konzept zur Mitarbeiterbeteiligung vorgelegt. Bei dem Instrument müsse insbesondere die Freiwilligkeit als Grundsatz erhalten bleiben, forderten die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) und der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) am Montag in Berlin. So dürfe kein Unternehmer gezwungen werden, Teile seines Unternehmens an seine Arbeitnehmer zu verkaufen. Auch dürfe von einem Arbeitnehmer nicht verlangt werden, Teile seines Lohns in eine mit Verlustrisiken behaftete Kapitalanlage zu investieren.
"Keine Zeitprobleme"
BDA-Hauptgeschäftsführer sitzt im Bundestag
In der Diskussion um die Nebentätigkeiten von Abgeordneten muss sich nun auch der Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), Reinhard Göhner, rechtfertigen. Der CDU-Parlamentarier sagte der Zeitung "Die Welt": "Ich sehe keinen Interessenkonflikt zwischen meiner Tätigkeit als BDA-Hauptgeschäftsführer und Abgeordneter. Ich führe einen Verband, der die gesamte deutsche Wirtschaft vertritt und nicht einen einzelnen Interessenverband."
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