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unabhängige Autoren mit eigener Meinung

berlin

Umweltrechtler

Akten für geplanten Flughafen Schönefeld entsprechen nicht dem deutschen Recht

Nach Auffassung des Umweltrechtsexperten Prof. Arnim Bechmann entsprechen die Unterlagen zum Planfeststellungsverfahren für den geplanten Berliner Großflughafen in Schönefeld nicht dem deutschen Recht. Die Unterlagen sind "nicht verhandlungsfähig", urteilt Bechmann, der bereits 1994 das Raumordnungsverfahren Großflughafen für die brandenburgische Landesregierung als Controller begleitet hat.

Berlin

Sasha Waltz präsentiert Tanztheaterstück der Berliner Schaubühne

Was es mit dem ominösen Titel "17-25/4" auf sich hat, ist schnell aufgeklärt: Die Zahlen bezeichnen die Fläche im Grundbuch, auf der sich die Berliner Schaubühne befindet. Als die jungen Theatermacher Thomas Ostermeier und Sasha Waltz vor anderthalb Jahren dieses Theater übernahmen, wurden sie nicht müde zu betonen, wie interessant sie den Lehniner Platz fänden - schließlich mussten sie sich damals von Berlin-Mitte verabschieden. Sasha Waltz wollte rund um die Schaubühne auch gleich auf produktive Recherche für ein neues Tanztheaterstück gehen - und nun am Freitagabend gab es die Voraufführung dessen, wozu sie ihre Erkundungen inspiriert haben: "17-25/4" (Dialoge 2001)".

Satirischer Zeichner

George Grosz als Theatermann - Ausstellung von Zeichnungen in Berlin

George Grosz (1893-1959) war der meist gefürchtete satirische Zeichner seiner Zeit. Auf eine andere Facette seines künstlerischen Werkes weist die Ausstellung "George Grosz - Zeichnungen für Buch und Bühne" hin, die vom 29. Juni bis 30. September in Berlin gezeigt wird. Zu sehen ist im Museum Nicolaihaus eine Auswahl aus dem Konvolut von 362 Zeichnungen für Buch und Bühne, das das Stadtmuseum Berlin 1997 aus dem Grosz-Nachlass angekauft hat. Wie das Museum als Veranstalter der Schau am Donnerstag in Berlin weiter mitteilte, werden die meisten der Zeichnungen erstmalsöffentlich gezeigt.

Nationalgalerie saniert

Erstes Gebäude der Berliner Museumsinsel fertig

Von einem Freudentag spricht Klaus-Dieter Lehmann, als er den Goldenen Schlüssel für die Alte Nationalgalerie entgegennimmt. Damit ist das erste und wichtigste Haus auf der Berliner Museumsinsel nach dreijährigen Sanierungsarbeiten fertiggestellt, sagt der Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz. Der Stülerbau präsentiert sich wieder ganz als das glanzvolle Bauwerk, das er zu Zeiten der Einweihung vor 125 Jahren an Kaisers Geburtstag einmal war. Nun hält die bedeutendste Sammlung von Kunst des 19. Jahrhunderts wieder Einzug, und am 2. Dezember wird Bundeskanzlers Gerhard Schröder (SPD) das Haus offiziell eröffnen.

Christo

Ausstellung in Berlin erinnert an verhüllten Reichstag

Es war eine Kunstaktion der Superlative. Mehr als fünf Millionen Menschen wollten 1995 Christos "Wrapped Reichstag" in Berlin sehen. Sechs Jahre nach der Verhüllung des symbolträchtigen Gebäudes wird nun eine Ausstellung in der Hauptstadt das große Ereignis noch einmal in Erinnerung rufen. Christo und Jeanne-Claude selbst werden am Montag in Berlin auf die Schau einstimmen, die vom 8. September bis 30. Dezember im Martin-Gropius-Bau - und nur hier - gezeigt wird.

Christopher-Street-Day

Eine halbe Million feierte in Berlin "que(e)r gegen Rechts"

Mit einem schrillen Fest in Berlins Innenstadt haben am Samstag Lesben und Schwule den 23. Christopher-Street-Day in der Hauptstadt gefeiert. Über 500.000 Menschen kamen nach Veranstalterangaben zum acht Kilometer langen Umzug und zur anschließenden Kundgebung. Bei der traditionellen Parade, die in diesem Jahr unter dem Motto "Berlin stellt sich que(e)r gegen Rechts!" stand, zogen rund 80 bunt geschmückte Wagen vom Kurfürstendamm bis zur Siegessäule.

Kultur

Nida-Rümelin begrüßt Bundesstiftung "Jüdisches Museum Berlin"

Kulturstaatsminister Julian Nida-Rümelin (SPD) hat die bevorstehende Errichtung der Bundesstiftung "Jüdisches Museum Berlin" begrüßt. Der Deutsche Bundestag hatte am Donnerstag den Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Umwandlung des Jüdischen Museums Berlin von einer öffentlich-rechtlichen Stiftung des Landes Berlin in eine Bundesstiftung beschlossen. Damit unterstreiche das Parlament "die singuläre Bedeutung des Jüdischen Museums Berlin", sagte Nida-Rümelin.

Love Parade

Berlin auf dem Rückweg zur Vernunft

Ein Weilchen ist es schon her - doch die Freude dauert noch an: Nicht nur die Berliner Ökos, nein, überraschend viele "normale" Berliner freuten sich, daß die überheblichen, eingebildeten und rücksichtslosen Love-Parade-Macher von Planetecom endlich etwas auf die Schnauze bekommen haben. Ja! Das tat gut!

Hauptstadt

Wowereit übernimmt in Berlin Amtsgeschäfte

Nach dem Machtwechsel in Berlin hat der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) am Montag offiziell die Amtsgeschäfte übernommen. Dazu kamen er und sein Amtsvorgänger Eberhard Diepgen (CDU) am Morgen im Roten Rathaus zu einem Vier-Augen-Gespräch zusammen.

Köln

Ausstellung zeigt Kunstwerke aus der Berliner Mauer

Die Ausstellung "1989 - Berliner Mauer - Kunst für ein Europa im Aufbruch" dokumentiert ab Sonntag eine eigenwillige künstlerische Auseinandersetzung mit der deutschen Geschichte. Für die Schau in der Kölner Josef-Haubrich-Kunsthalle haben international bekannte Künstler jeweils ein Stück der Mauer bearbeitet. Die 34 Arbeiten sollen die Fähigkeit der Kunst zeigen, etwas Trennendes zu einen, wie die Museumsleitung am Freitag mitteilte.

Berlin

Berlin: Internationales Literaturfestival eröffnet

Ein Festival bringt die Literaturen der Welt in die deutsche Hauptstadt. Zum Auftakt des ersten Internationalen Literaturfestivals Berlin las am Donnerstagabend die südafrikanische Literaturnobelpreisträgerin Nadine Gordimer. Bis zum 24. Juni führt das Literaturfest Autoren aus Europa, Amerika, Asien, Afrika und Australien zusammen. Weltoffenheit und Toleranz der Gastgeberstadt sollten auf diese Weise unterstrichen werden, sagte Festivalleiter Ulrich Schreiber zur Eröffnung.

Hauptstadtkulturvertrag

Berliner Kultur bekommt jährlich 100 Millionen Mark vom Bund

Kulturstaatsminister Julian Nida-Rümelin (SPD) und Berlins Kultursenator Christoph Stölzl (CDU) haben am Mittwoch in Berlin den Hauptstadtkulturvertrag für die Jahre 2001 bis 2004 unterzeichnet. Danach werde die Bundesregierung wichtige kulturelle Einrichtungen und Veranstaltungen in Berlin künftig mit jährlich 100 Millionen Mark fördern, teilte das Bundespresseamt am Mittwoch in Berlin mit.

Politiker genehmigten

Landesbank Berlin zahlte Millionenbuße wegen Steuerhinterziehung

Die Landesbank Berlin (LBB) hat nach Informationen des ZDF-Magazins "Frontal 21" sechs Millionen Mark Geldbuße zur Beendigung eines Verfahrens wegen des Verdachts der Beihilfe zur Steuerhinterziehung gezahlt. Im Gegenzug verzichtete die Staatsanwaltschaft Berlin auf Strafbefehle gegen leitende Mitarbeiter der LBB, berichtete das Magazin am Dienstag vorab. Die LBB ist Teil der mehrheitlich landeseigenen Bankgesellschaft Berlin, deren finanzielle Schieflage zum aktuellen Haushaltsnotstand des Landes Berlin geführt hat.

CDU-Bankenaffäre

Neue Milliardenbelastungen für Berliner Haushalt?

Auf den Berliner Landeshaushalt könnten weitere Milliardenrisiken zukommen. Nach Informationen der Berliner Zeitung ist die mehrheitlich landeseigene Bankgesellschaft Berlin weitaus stärker finanziell angeschlagen als bisher bekannt. Bisher war ein zusätzlicher Eigenkapitalbedarf von vier Milliarden Mark eingeräumt worden. Im Zusammenhang mit weiteren ausgereichten oder in Aussicht gestellten Darlehen könnten sich allerdings weitere Risiken von rund 2,5 Milliarden Mark ergeben, berichtete das Blatt in seiner Dienstag-Ausgabe. Noch-Finanzsenator Peter Kurth (CDU) bezeichnete diese Angaben dagegen am heutigen Dienstagmorgen im InfoRadio Berlin-Brandenburg als falsch.

Am Wochenende

Lesbisch-schwules Stadtfest in Berlin erwartet 350.000 BesucherInnen

Wenn am Donnerstag am Schöneberger Rathaus die Schirmherrinnen Andrea Fischer (Grüne) und die Gesundheitsstadträtin von Tempelhof-Schöneberg, Elisabeth Ziemer, die Regenbogenfahne hissen, beginnen für Berlin zwei Wochen voll rosaroter Events. Bevor am 23. Juni die Christopher-Street-Day-Parade durch die Stadt zieht, wird zunächst am Wochenende beim 9. Stadtfest im lesbisch-schwulen Szenekiez zwischen Nollendorfplatz und Kalkreuthstrasse traditionell mit allen Berlinern gefeiert.

Zum Sommeranfang

Berlin feiert die 7. "Fête de la Musique"

Mit zahlreichen eintrittsfreien Konzerten feiert Berlin im Juni zum siebten Mal die internationale "Fête de la Musique". Musiker der unterschiedlichsten Stilrichtungen spielen am 21. Juni, dem Tag des Sommeranfangs, auf 44 Open-Air- und 17 Indoor-Bühnen sowie auf den Straßen der Hauptstadt. Dank einer Sondergenehmigung können die Musikanten, ob Laien oder Profis, erstmals von 16 bis 22 Uhr überall in der Stadt akustische - nicht elektronische - Konzerte geben. Als "großen Erfolg" langjähriger Bemühungen bezeichnete Organisatorin Simone Hofmann am Dienstag in Berlin die Durchsetzung dieser Ausnahmeerlaubnis, die den Charakter der "Fête de la musique" als dezentrales Fest in der ganzen Staat unterstreicht.

CDU-Bankenskandal

Berlin steht vor Neuwahlen

Die Zeiten von Eberhard Diepgen (CDU) als Regierendem Bürgermeister der Hauptstadt sind gezählt: Während die Initiative "Neuwahlen jetzt" in nicht einmal eineinhalb Tagen trotz nasskalten Aprilwetters bereits rund 30.000 Unterschriften für ihr Volksbegehren zur Auflösung des Abgeordnetenhauses gesammelt hat, haben Sonderparteitage von SPD und Grünen den Weg zur Abwahl Diepgens frei gemacht. SPD, PDS und Grüne wollen den jetzigen SPD-Fraktionschef Klaus Wowereit in einem konstruktiven Misstrauensvotum zum Regierenden Bürgermeister wählen.

Nach dem Banken-Skandal

Große Koalition in Berlin aufgekündigt

Die Berliner werden nach dem Bruch der großen Koalition aller Voraussicht nach noch in diesem Jahr zu den Wahlurnen gerufen. Die SPD bestätigte am Donnerstag offiziell ihren Ausstieg aus dem Regierungsbündnis mit der CDU und sprach sich ebenso wie die Oppositionsparteien für baldige Neuwahlen aus. SPD-Landeschef Peter Strieder brachte den 23. September, den Tag der Bürgerschaftswahl in Hamburg, ins Gespräch. Der Regierende Bürgermeister Eberhard Diepgen (CDU) kündigte an, er werde sich gegen eine sofortige Auflösung des Abgeordnetenhauses stemmen, um Neuwahlen in der Sommerpause zu verhindern. Grundsätzlich befürworte er jedoch vorzeitige Wahlen. Sollte sich die CDU entgegen Diepgens Ankündigung verweigern, sind SPD, PDS und Grüne einig, nach einem konstruktiven Misstrauensvotum gegen den Regierenden Bürgermeister den sozialdemokratischen Fraktionschef Klaus Wowereit als Nachfolger zu küren.

Aenne-Biermann-Preis

Berlinerin Daniela Wagner erhält Preis für Gegenwartsfotografie

Der Aenne-Biermann-Preis für deutsche Gegenwartsfotografie 2001 geht an die Berlinerin Daniela Wagner. Das teilte das Geraer Museum für Angewandte Kunst (MAK) mit, das den Preis zum fünften Mal ausgeschrieben hatte.

Bankenkrise

Berliner Bankgesellschaft braucht gut zwei Milliarden Euro

Berlin weiß jetzt, wie hoch die Belastungen aus der Bankenkrise sind. Das Eigenkapital der mehrheitlich landeseigenen Bankgesellschaft (BGB) muss nach Angaben des Bundesaufsichtsamtes für Kreditwesen um gut zwei Milliarden Euro (knapp vier Milliarden Mark) erhöht werden. Dieser Kapitalbedarf entspreche den Erwartungen des Senats, sagte am Donnerstag Finanzsenator Peter Kurth (CDU).