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Stimmenverluste bei Kommunalwahlen
CSU kippt Rauchverbot in bayerischen Bierzelten
Die CSU rudert zurück: Das Rauchverbot in bayerischen Bierzelten soll nächste Woche wieder gekippt werden. Nach Angaben der Staatskanzlei berät am Dienstag das Kabinett über eine Gesetzesänderung, wonach das Rauchverbot in der bayerischen Gastronomie sich "zunächst" nicht auf Bier- und Festzelte erstrecken soll. Der CSU-Gesundheitsexperte Thomas Zimmermann kritisierte die geplante Gesetzesänderung. Grünen-Fraktionschefin Margarete Bause sprach von einem "politischen Offenbarungseid" der CSU-Führung.
Verfolgung wie bei Cannabis
Suchtexperte fordert Wiesn-Bierpreis von 15 Euro pro Maß
Die Bierpreiserhöhung auf dem diesjährigen Oktoberfest auf über sieben Euro pro Maß ist der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) noch zu niedrig. Das Münchner Oktoberfest mache "wie kein anderes Ereignis auf der Welt Werbung für Alkoholmissbrauch", kritisierte DHS-Vize-Geschäftsführer Raphael Gaßmann am Mittwoch. "Wir fordern einen Bierpreis von 15 Euro pro Maß, dann tut es vielleicht weh", sagte der Suchtexperte. Niemand dürfe die Tatsache verharmlosen, dass Alkohol eine potenziell tödliche Droge sei.
Verstoß gegen Jugendschutz
Bier und Co. meist billiger als alkoholfreie Getränke
Rund 60 Prozent der Wirte verstoßen gegen des Gaststättengesetz, weil sie kein `alkoholfreies Getränk
Wohl bekomm's
Tester finden in 5 von 100 Bierproben Kolibakterien
An Zapfhähnen deutscher Gaststätten mangelt des offenbar an der gebotenen Hygiene. In 5 von 100 Stichproben fanden Tester Koli-Bakterien in gezapftem Bier, wie das Hamburger Magazin "Stern" am Mittwoch vorab berichtete. Das Bier sei sorgfältig gebraut, aber am Tresen verunreinigt worden. Die Tester beanstandeten zudem, dass das Gebräu oft schlecht gezapft und zu warm sei. Der "Stern" hatte das Analyseinstitut SGS Natec mit den Stichproben beauftragt.
Suchtexperten kritisieren
Werbefeldzug für Einstiegsdroge Bier-Mix-Getränke
Suchtexperten kritisieren die Brauindustrie für die verstärkte Vermarktung von Bier-Mixgetränken. "Wir wissen, dass gerade Jugendliche auf diese Mixgetränke abfahren", sagte Jost Leune von der Drogenhilfe der "Welt am Sonntag". Die Aufmachung der neuen Mixgetränke wirke besonders auf junge Konsumenten. Rolf Hüllinghorst von der Deutschen Hauptstelle gegen die Suchtgefahren sagte dem Blatt: "Mit Hilfe der süßen Mixgetränke werden bereits Kinder an den bitteren Geschmack von Alkohol gewöhnt."
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