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bio-siegel

Ökoprodukte

Bauernverband fordert Bio-Siegel mit nationaler Herkunftsbezeichnung

Der Deutsche Bauernverband (DBV) fordert eine Modifizierung des Bio-Siegels. Den Nutzern des staatlichen Qualitäts- und Erkennungszeichens für Ökoprodukte müsse es auf freiwilliger Basis ermöglicht werden, das Siegel mit der nationalen Herkunft zu kennzeichnen, sagte ein DBV-Sprecher am Donnerstag in Berlin. Damit würden Verbraucher mehr Information über die in der Regel höheren Anforderungen an die Produktion der deutschen Bioware im Vergleich zu Importen erhalten. Der bereits zur "Geburtsstunde" des Bio-Siegels vom DBV geäußerte Vorschlag sei durch die Marktentwicklung wieder aktuell geworden.

Label des Monats

Bio-Siegel ausgezeichnet

Das Bio-Siegel wird in diesem Monat zwei Jahre alt. Das sechseckige Zeichen ist heute auf verschiedenen Warengruppen in zahlreichen Supermärkten zu finden und helfe als einheitliche Kennzeichnung den Verbraucherinnen und Verbrauchern ökologisch erzeugte Lebensmittel zu erkennen. Daher hat die Verbraucher Initiative e.V. das Bio-Siegel als Label des Monats im September ausgezeichnet. Es kennzeichnet Produkte aus kontrolliert ökologischem Landbau, die nach den Richtlinien der EG-Öko-Verordnung erzeugt wurden. Die positive Bilanz, die das Bio-Siegel verzeichne, solle jedoch auch Anlass geben, die Bestimmungen der EG-Öko-Verordnung weiterzuentwickeln und damit die Standards der Vergabegrundlage anzuheben, so Heike Dickhut, Referentin der Verbraucher Initiative e.V.

Öko-Landbau

Bio-Siegel mit Herkunftsangabe

Bio-Lebensmittel aus heimischer Landwirtschaft stehen derzeit unter enormem Preisdruck. Eine Ursache seien die Kriterien des Bio-Siegels, das auch kostengünstigere Importe aus Ländern mit niedrigen Anforderungen und Standards kennzeichne, so dass die Verbraucher sie im Angebot gleichrangig mit den einheimischen Produkten bewerten, die unter höheren Standards aufwändiger erzeugt werden. Das kritisiert der Deutsche Bauernverband (DBV) und fordert deshalb, das Bio-Siegel um die Angabe des Herkunftslandes des jeweiligen Erzeugnisses zu ergänzen.

Ökolandbau

Bio-Siegel schadet Öko-Bauern

Der Ökolandbau leidet überdurchschnittlich unter Einkommenseinbußen. Nach Angaben des Deutschen Bauernverbandes (DBV) verdienten die Biobauern im abgelaufenen Wirtschaftsjahr um 15 Prozent weniger - der Bundesdurchschnitt lag bei 13 Prozent Minus. DBV-Präsident Gerd Sonnleitner machte am Dienstag in München die Einführung des deutschen Bio-Siegels für die Öko-Krise verantwortlich. Der Bauernpräsident beklagte, die niedrigen offiziellen Ökostandards der EU und des deutschen Bio-Siegels lägen weit unter den Richtwerten, die von den meisten deutschen Biobauern erfüllt werden.

Bio-Siegel

Künast startet Infokampagne für Produkte aus ökologischem Landbau

Bundesverbraucherschutzministerin Renate Künast lässt sich die Werbung für Bioprodukte etwas kosten. Mit einer 7,6 Millionen Euro teuren Informationskampagne soll in den nächsten Monaten der Bekanntheitsgrad von Erzeugnissen aus dem ökologischen Landbau verbessert werden, sagte Künast. Geplant sind großflächige Plakataktionen, TV-Spots sowie Anzeigen in Zeitschriften.

Öko-Lebensmittel

Bundestag beschließt Gesetz für Bio-Siegel

Das von Bundesverbraucherschutzministerin Renate Künast (Grüne) entwickelte Bio-Siegel ist nun auch gesetzlich geschützt. Der Bundestag votierte am Freitag gegen die Stimmen von CDU/CSU und FDP für ein Gesetz zur Einführung eines Qualitätszeichens auf ökologisch produzierte Lebensmittel. Das sechseckige Symbol, das auch den Verkauf von Öko-Erzeugnissen fördern soll, trägt den Text "Bio nach EG-Öko-Verordnung". Seit Ende Oktober wirbt das Verbraucherschutzministerium bereits in allen Landeshauptstädten für das neue Qualitätszeichen. Die Kriterien der EU für das Bio-Siegel sind weniger streng als die bislang schon verwendeten Siegel mehrerer Öko-Verbände.

Bio-Siegel

Gütesiegel für ökologische Lebensmittel bekannter machen

Die Verbraucher Initiative wirbt für Lebensmittel aus ökologischem Anbau. In Deutschland sind die meisten der über 8.000 ökologischen Landbaubetriebe in einem der neun Anbauverbände organisiert. Dazu gehören beispielsweise die bekannten Verbände wie Bioland, Naturland und Demeter. Diese Verbände bewerten die Arbeit ihrer Mitglieder, die nach strengen Richtlinien wirtschaften. "Die artgerechte Tierhaltung ist für den Öko-Landbau verpflichtend. Der Einsatz künstlicher Düngemittel, Bestrahlung und die Verwendung genetisch veränderter Organismen sind hier verboten", erläutert Georg Abel, Bundesgeschäftsführer der Verbraucher Initiative.

Verbraucherschutz

Neues Bio-Siegel geht auf PR-Reise

Verbraucherschutzministerin Renate Künast schickt das neue Bio-Siegel für Produkte des ökologischen Landbaus auf Reise. Das neue Siegel soll auf der knapp vierwöchigen Reise durch die Landeshauptstädte dem Verbraucher näher gebracht werden.

Neues Biosiegel für Deutschland

Mehr Überblick für den Verbraucher, mehr Absatz für den Ökolandbau

Verbraucher sollen ökologisch erzeugte Produkte künftig auf einen Blick erkennen können. Verbraucherschutzministerin Renate Künast (Grüne) stellte am Mittwoch in Berlin das Biosiegel vor, dem das Kabinett zuvor zugestimmt hatte. Es kann ab sofort von Erzeugern, Verarbeitern und dem Handel genutzt werden. Verbraucherinitiativen, Umweltverbände und Bauernvertreter begrüßten das Ökosiegel grundsätzlich, kritisierten aber die Orientierung an dem niedrigeren europäischen Standard.