headerquote

Seite 1 bei Google kann so einfach sein.

unabhängige Autoren mit eigener Meinung

bonn

„Finanzierungsinstitution für den Kampf gegen Wüstenbildung kommt nach Bonn“

Hans-Jürgen Beerfeltz: Umzug von ‚Globale Mechanismus‘ nach Bonn

In der Nacht von Freitag auf Samstag beschlossen die Mitgliedsstaaten der Wüstenkonvention der Vereinten Nationen in Windhuk, Namibia, dass der sogenannte ‚Globale Mechanismus‘ von Rom nach Bonn umziehen soll. Damit wird der Standort Bonn für globale Fragen der Nachhaltigkeit und Entwicklung weiter ausgebaut. Der 1997 gegründete ‚Globale Mechanismus‘ ist eine dem in Bonn ansässigen UN Sekretariat zur Wüstenbekämpfung angegliederte Einrichtung. Er hat zum Ziel, existierende und innovative Finanzierungsmechanismen für die Umsetzung der Konvention zu erschließen.

Mehr Demokratie kritisiert Vorschlag der Stadtverwaltung

Stadt Bonn will an Bürgerentscheiden sparen

Die Stadt Bonn will Bürgerentscheide in Zukunft nur noch auf kleiner Flamme kochen. Das wirft die Initiative „Mehr Demokratie“ der Stadtverwaltung vor. Zur morgigen Sitzung des Bürgerausschusses des Stadtrates hat die Verwaltung eine Vorlage erarbeitet, die einen Verzicht auf die Urnenabstimmung und die Zusendung des Abstimmungsheftes nur noch auf Anforderung vorsieht. Außerdem sollen weiterhin Bürgerentscheide nicht mit Wahlen zusammengelegt werden können. „Das ist Demokratie-Rückschritt statt Fortschritt“, kritisiert Alexander Trennheuser, Landesgeschäftsführer von Mehr Demokratie. Die Verwaltung will die Teilnahme an Bürgerentscheiden durch die Zusendung der Abstimmungsunterlagen zusammen mit der Abstimmungsbenachrichtigung erleichtern. Die Briefabstimmung müsste dann nicht mehr extra beantragt werden. „Das ist nicht falsch, aber unsensibel gegenüber den Bürgern, die bei der Briefabstimmung eine höhere Manipulationsgefahr sehen“, meint Trennheuser. Die Stadt solle sich ein Beispiel an der Schweiz nehmen, in der der Anteil der Briefwähler sehr hoch sei, trotzdem aber am Abstimmungstag bis 12 Uhr die Urnenabstimmung angeboten werde.

BND bestreitet Verwicklung

Thailändischer Ex-Premier fand Unterschlupf in Bonn

Der gestürzte thailändische Ministerpräsident Thaksin Shinawatra hat zwischenzeitlich in Bonn Unterschlupf gefunden. Der wohl berühmteste und vermutlich reichste Justizflüchtling Asiens, gegen den in seiner Heimat mehr als ein halbes Dutzend Strafverfahren laufen, beantragte am 29. Dezember 2008 beim Bonner Ausländeramt mit Erfolg eine Aufenthaltsgenehmigung, berichtete die "Süddeutsche Zeitung" am Freitag. Behörden bestätigten den Vorgang. Der Bundesnachrichtendienst (BND) bestritt eine Verwicklung in den Fall.

Mehr als 100 Länder beteiligt

Gründung der Internationalen Agentur für erneuerbare Energien in Bonn

Regierungsvertreter aus mehr als 100 Ländern sind am Sonntag in Bonn zur Gründungskonferenz der Internationalen Agentur für erneuerbare Energien (IRENA) eingetroffen. Etwa die Hälfte der teilnehmenden Länder will am Montag 26 . Januar den Gründungsvertrag unterzeichnen. Die Internationale Agentur für Erneuerbare Energien ist eine Initiative von EUROSOLAR-Präsident Hermann Scheer (SPD). In den vergangenen Jahren haben die deutsche Bundesregierung wie auch die dänischen und die spanische Re­gierung die Initiative vorangetrieben. Zu den Zielen der IRENA gehört die Beratung und Unterstüt­zung von Industrie- und Entwicklungsländern beim Ausbau erneuerbarer Energien. Außerdem sollen über die Agentur einheitliche Rahmen­bedingungen für alle Teilnehmerstaaten geschaffen werden.

Stellvertreter Töpfer

Bonner Oberbürgermeisterin neue Präsidentin der Welthungerhilfe

Die Bonner Oberbürgermeisterin Bärbel Dieckmann ist die neue Präsidentin der Deutschen Welthungerhilfe. Die SPD-Politikerin wurde am Donnerstag (27. November) auf der Mitgliederversammlung der Hilfsorganisation in Berlin gewählt. Ihr Stellvertreter ist der frühere Bundesumweltminister Klaus Töpfer (CDU). Die bisherige Vorstandsvorsitzende Ingeborg Schäuble hatte nach zwölf Jahren nicht mehr kandidiert.

"Liebesbrief an die Freundin"

In Bonn festgenommene Terrorverdächtige wieder freigelassen

Die beiden am 26. September auf dem Köln-Bonner Flughafen festgenommenen Terrorverdächtigen sind am Dienstag (7. Oktober) aus der Untersuchungshaft entlassen worden. Die Freilassung geschah auf Veranlassung der Bonner Staatsanwaltschaft, wie ein Sprecher der Justizbehörde mitteilte. Nach Auswertung aller derzeit vorliegenden Beweise sei der dringende Tatverdacht gegen die Männer nicht mehr aufrecht zu erhalten. Damit sei auch die Voraussetzung für den Haftbefehl entfallen.

"Ein großes Unternehmen"

Stadt Bonn will rund 300 Millionen Euro Gewerbesteuer zurückzahlen

Die Stadt Bonn beabsichtigt, einem großen Unternehmen 300 Millionen Euro Gewerbesteuer zu erstatten. Die Rückzahlung habe steuerrechtliche Gründe, sagte ein Sprecher der Stadtverwaltung am Dienstag. Der Name des Unternehmens wurde von der Stadt unter Hinweis auf das Steuergeheimnis nicht bekannt gegeben.

Rückzahlungen

Einigungsgespräch im Apotheken-Streit in Bonn

Im Streit um Millionen-Nachzahlungen an die Apotheker treffen sich am Freitagvormittag in Bonn Vertreter von Kassen und Apotheken zu einem Spitzengespräch. Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) wird an dem Treffen teilnehmen. Vor dem Gespräch lehnten die Krankenkassen größere Ausgleichszahlungen ab. Der Apothekerverband hatte zuvor klargestellt, ebenfalls nicht auf alle Forderungen zu verzichten, sondern notfalls vor ein Schiedsgericht zu ziehen. Schmidt hatte eine rasche Einigung angemahnt und im Fall einer Lösung zu Lasten der Versicherten mit einer Gesetzesänderung gedroht.

Kurswechsel im Welthandel überfällig

"Aktionswoche für globale Gerechtigkeit" beginnt in Bonn

Einen Kurswechsel in der internationalen Handelspolitik forderten Vertreter der Zivilgesellschaft aus Nord und Süd zum Auftakt der Aktionswoche für globale Gerechtigkeit in Bonn. Wenige Monate vor der nächsten Ministerkonferenz der Welt-handelsorganisation (WTO) in Hongkong steht deren Missachtung von Interessen der Entwicklungsländer im Mittelpunkt der Kritik. Bei der WTO-Konferenz in Doha war das Gegenteil zugesagt worden. Die Aktionswoche wird in Deutschland von der Welthandelskampagne "Gerechtigkeit jetzt!" getragen, einem Zusammenschluss von 36 Organisationen aus dem entwicklungs- und umweltpolitischen, kirchlichen und menschenrechtlichen sowie gewerkschaftlichen Bereich. Sie findet parallel in 70 Ländern statt.

Kyoto als Anfang

Klima-Baustelle vor dem Bonner Rathaus

Das Klimaschutzabkommen von Kyoto, das am Donnerstag in Kraft tritt, ist für die Greenpeace-Jugendlichen erst der Anfang eines wirkungsvollen Klimaschutzes. Zum Festakt errichteten daher 30 Greenpeace-Jugendliche in Bauarbeiter-Montur vor dem Alten Rathaus in Bonn ein Fundament aus Ytongsteinen für die vom Klimawandel bedrohte Erdkugel. Die Steine sind versehen mit den Flaggen der Staaten, die das Kyoto-Protokoll unterzeichnet haben. In dem Fundament klafft eine große Lücke: Der Stein der USA liegt daneben - das Land verweigert sich nach wie vor der einzigen internationalen Anstrengung, den Klimawandel aufzuhalten.

25 Jahre Bonner Konvention

Kasachischen Tengis-See schützen damit die Saiga-Antilope überlebt

Vor 25 Jahren wurde in Bonn das "Übereinkommen zur Erhaltung der wandernden wild lebenden Tierarten" beschlossen.. Anlässlich des 25jährigen Jubiläums der Bonner Konvention ruft der Global Nature Fund (GNF) GNF zum Schutz der vom Aussterben bedrohten Saiga-Antilope vor allem am Tengis See in Kasachstan auf. Dabei wird der GNF von namentlichen Unternehmen wie Unilever, DaimlerChrysler und Lufthansa unterstützt. Die Saiga-Antilope ist in den Steppen Zentralasiens durch zunehmende Lebensraumzerstörung und gnadenlose Bejagung extrem gefährdet.

Bonner Energie-Konferenz

Bund der Energieverbraucher warnt vor Konferenz-Euphorie

Laut Aribert Peters, Vorsitzender des Bundes der Energieverbraucher, sei "die Wende zu erneuerbaren Energien noch nicht geschafft - auch nicht durch die Bonner Konferenz." Die Forderung fast aller Konferenzteilnehmer nach fairen Wettbewerbschancen für erneuerbare Energien sei noch sehr weit von der Wirklichkeit entfernt, da weltweit mehr als 90 Prozent aller Investitionen, Subventionen und Forschungsmittel auf Öl, Gas, Kohle und Atomenergie entfallen würden. Obwohl die Konferenz diesen zentralen Fehler der derzeitigen Energiepolitik benannt hätte, wäre jedoch weder weltweit noch in Deutschland eine Verbesserung zu erkennen. Verbesserungsvorschläge würden laut Energieverbraucherbund "massiv behindert durch die Interessen der etablierten Energiewirtschaft". Auf der Tagung sei dieser Konflikt nicht thematisiert oder bearbeitet worden.

Renewables 2004

Konferenz für Erneuerbare Energien startet in Bonn

Die internationale Konferenz für Erneuerbare Energien hat heute in Bonn begonnen. Erwartet werden etwa 1.500 Teilnehmende aus über 150 Staaten der Erde. Rund 100 Minister haben ihr Kommen angekündigt. Sie werden darüber verhandeln, wie erneuerbaren Energien weltweit zum Durchbruch verholfen werden kann. Zum Auftakt hoben verschiedene Umweltorganisationen die Wichtigkeit der Konferenz hervor. Diese komme aber nur zum Tragen, wenn die Konferenz verbindliche Entscheidungen hervorbringe. So forderte der WWF verbindliche Vereinbarungen zum Ausbau von klimaschonenden Energieträgern wie Sonne, Wind und Biomasse. Worldwatch und Germanwatch bezeichneten die Renewables 2004 als ?historische Chance für die Welt?, die derzeitigen Energieprobleme zu überwinden.

Hilfe in Afrika

Bonner Team operierte entstellte Kindergesichter in Nigeria

Noma ist eine Krankheit der Armut. Kinder in Afrika erleiden durch diese bakterielle Infektion, auch "Wangenbrand" genannt, schwere Gesichtsverstümmelungen. Ein ehrenamtliches Team der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie sowie Anästhesiologie des Universitätsklinikums Bonn operierte bei seinem Einsatz in Nigeria vom 5. bis 22. Februar Noma-Opfer, aber auch Kinder mit angeborener Lippenspalte, Verbrennungsopfer und Tumorpatienten.

Ausstellung in Bonn

90 Porträts von Flüchtlingskindern

90 Kinderporträts des weltberühmten brasilianischen Fotografen Sabastiao Salgado sind seit Donnerstag in Bonn zu sehen. Nach Angaben der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland zeigen Salgados Schwarzweiß-Aufnahmen die Gesichter von Flüchtlingskindern, durch die man "wie durch ein Fenster in ihre Seele blicken kann".

UN in Bonn

UN-Organisationen ziehen komplett in "Langen Eugen" und ins "Bundeshaus" ein

Die elf Bonner UN-Vertretungen werden künftig an einer Stelle konzentriert. Das Bundeskabinett beschloss am Mittwoch in Berlin, die Organisationen im ehemaligen Abgeordnetenhochhaus "Langer Eugen" sowie und im alten mehrgeschossigen "Bundeshaus" neben dem früheren Plenarsaal des Bundestages unterzubringen. Derzeit sind die einzelnen Organisationen der Vereinten Nationen noch über das Stadtgebiet verteilt.

Korruptionsverdacht

Bonner CDU-Fraktionschef verhaftet

Der Vorsitzende der Bonner CDU-Stadtratsfraktion, Reiner Schreiber, ist am Montag unter dem Vorwurf der Bestechlichkeit verhaftet worden. Schreiber wurde während einer laufenden Fraktionssitzung aus dem Bonner Rathaus abgeführt, bestätigte die Bonner Polizei. Der ehemalige Chef der Bonner Stadtwerke soll von Baufirmen bei der Modernisierung von zwei Heizkraftwerken über eine Million Mark angenommen haben.

Drogentherapie statt Verfolgung

Erste Heroin-Ambulanz in Bonn eröffnet bundesweiten Modellversuch

Zum Start in einen bundesweiten Versuch zur staatlich kontrollierten Heroinabgabe an Schwerstabhängige ist am Mittwoch in Bonn die erste Heroin-Ambulanz eröffnet worden. An der Studie beteiligen sich neben Bonn die Städte Hamburg, Frankfurt/Main, Hannover, Karlsruhe, Köln und München. In Bonn sollen 100 Patienten an der klinischen Prüfung beteiligt werden. Die Hälfte von ihnen erhält reines Heroin, den anderen 50 Probanden in der Kontrollgruppe wird der Ersatzstoff Methadon verabreicht.

Bonner Weltsüßwasserkonferenz

Naturschützer fordern neue Wasserpolitik

Im Dezember dieses Jahres findet in Bonn die Weltsüsswasserkonferenz statt. In diesem Zusammenhang hat das Netzwerk „Unser Wasser“ Eckdaten für die künftige Versorgung der Welt mit dem Hauptlebensmittel vorgestellt. Im Positionspapier heißt es: „Wasser steht spätestens seit der Ausrufung der ersten Wasserdekade in Mar del Plata im Jahre 1980 auf der internationalen Agenda. Seitdem sind in vielen Regionen die nutzbaren Süßwasserressourcen knapper geworden. Ihre Qualität verschlechterte sich weltweit. Immer mehr Menschen leiden unter akutem Trinkwassermangel und erkranken durch den Konsum von verschmutztem Wasser.“

Gen-Technik

Greenpeace liefert verunreinigten Mais in Bonn ab

Aus Protest gegen die fahrlässige Gentechnik-Politik von Gesundheitsministerin Ulla Schmidt hat Greenpeace heute morgen einen Container mit gentechnisch verunreinigtem Mais vor ihrem Ministerium in Bonn abgesetzt. Die Umweltschützer haben ein Feld bei Helvesiek in Niedersachsen teilweise abgeerntet und den Mais sichergestellt. Das Feld ist verunreinigt mit genmanipuliertem Mais der Firma Monsanto, der auf einer Versuchsfläche mitten im Feld wuchs und sich ausbreitete. Er ist in Europa nicht zugelassen.