chemiewerk
Seveso-II-Richtlinie
Klage gegen Flugrouten über Chemiewerk Ticona
Der Hessische Verwaltungsgerichtshof (VGH) in Kassel berät seit Donnerstag über eine Klage des in Nachbarschaft zum Frankfurter Flughafen gelegenen Chemieunternehmens Ticona gegen die bisherigen Abflugrouten. Diese führen in nordwestlicher Richtung teils direkt, teils in geringem seitlichen Abstand über das Werk, in dem hochgiftige Stoffe verarbeitet werden.
Chemiegifte
Greenpeace protestierte gegen elbnahes Chemiewerk Spolana in Neratovice
Auf dem Gelände des umstrittenen tschechischen Chemiewerks Spolana im mittelböhmischen Neratovice haben am Sonntag Mitglieder der Umweltschutzorganisation Greenpeace für Entschädigungszahlungen des Unternehmens an Landwirte und ehemalige Mitarbeiter protestiert. Acht Mitglieder, unter anderem aus Deutschland und Österreich, hatten am frühen Morgen einen rund 200 Meter hohen Schornstein bestiegen und ein Transparent mit der Aufschrift "Stopp Dioxin-Quecksilber" enthüllt, bestätigte ein Polizeisprecher. Nach Angaben der Organisation waren in den vergangenen Jahrzehnten zahlreiche Mitarbeiter des Werks durch Quecksilber, Chlor und Dioxin krank geworden.
Chemiestandort Tröglitz
Bundeskanzler beobachtete Produktionsbeginn eines Chemiewerks in Sachsen-Anhalt
Am traditionsreichen Chemiestandort Tröglitz bei Zeitz in Sachsen-Anhalt ist ein neues Chemiewerk in Betrieb gegangen. Nach knapp zweijähriger Bau- und Erprobungsphase begann am Montag in der Fabrik des italienischen Konzerns Radici Chimica SPA die Produktion. Bundeskanzlers Gerhard Schröder (SPD) verfolgte den Produktionsstart zu Beginn der zweiten Woche seiner Sommerreise durch die ostdeutschen Länder. Schröder lobte das "weitsichtige unternehmerische Engagement" der italienischen Radici-Gruppe in Deutschland. Ausländische Investoren in den neuen Ländern beförderten das weitere Zusammenwachsen Europas.
BASF
Mehr als 100 Verletzte nach Explosion in Chemiewerk
Nach einem Brand im Ludwigshafener Chemieunternehmen BASF mußten mehr als 100 Menschen von Ärzten ambulant behandelt werden. Darunter befanden sich nach Angaben der Stadtverwaltung auch elf Kinder einer nahegelegenen Kindertagesstätte. Die Betroffenen - darunter rund 60 BASF-Mitarbeiter - klagten über Reizungen der Haut, Augen und Atemwege. Ein Pulver, das für die Herstellung von Textilhilfsmitteln verwendet wird, war den Unternehmensangaben zufolge aus bislang ungeklärten Gründen in einer Trocknungsanlage explodiert. Eine Brandgaswolke zog in südlicher Richtung über drei Ludwigshafener Stadtteile hinweg.
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