elektroschrott

Noch nicht 100prozentig

Entsorgung von Elektroschrott noch mangelhaft

Für die Erfüllung der EU-Richtlinie über die Entsorgung von Elektroschrott, die ab August 2005 in Kraft tritt, sind in Deutschland bisher noch kaum Vorkehrungen getroffen worden. Nach Berichten der Verkehrsrundschau werden zur Zeit erst 20 Prozent der ausrangierten Elektrogeräte von kommunalen Sammelstellen und Einzelhändlern zurückgenommen. Ab August 2005 müssen die EU-Mitgliedsländer jedoch für eine 100-prozentige Entsorgung von Elektroschrott sorgen. Die dafür nötigen Strukturen seien in Deutschland bisher aber nur ansatzweise vorhanden.

EU-Richtlinie

Hersteller zahlen ab 2005 Elektroschrott-Entsorgung

Verbraucher sollen ab Mitte August 2005 ausgediente Elektro- und Elektronikgeräte kostenlos zurückgeben können. Das Bundesumweltministerium kündigte dazu am Montag die möglichst rasche Umsetzung einer seit Februar 2003 gültigen europäischen Richtlinie in deutsches Recht an. Die Hersteller werden danach zur Rücknahme der Geräte bei kommunalen Sammelstellen verpflichtet. "Die Rücknahmepflicht soll sich auf alle Altgeräte beziehen, also auch auf solche, die vor In-Kraft-Treten der geplanten Verordnung in Verkehr gebracht wurden."

Gegen unsachgemäße Entsorgung

Grünes Licht für Elektroschrott-Richtlinie

EU-Parlament und Rat haben grünes Licht für die neue EU-Elektroschrottrichtlinie gegeben. Diese Richtlinie ermöglicht es, dass Konsumenten ab Mitte 2005 Handys, Computer, Fernseher und andere Elektroaltgeräte bei Rückgabestellen abgeben können. Dies berichtet der Leiter der Abteilung für Umwelt-, Energie- und Infrastrukturpolitik in der Wirtschaftskammer Stephan Schwarzer. Mit der Richtlinie soll einer unsachgemäßen Entsorgung im Haushaltsabfall entgegnet werden.