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Energiesparen
Offensive für Wärmedämmung und Arbeitsplätze gefordert
Mit einem Konzept "Vorrang für Arbeitsplätze durch Umweltschutz" wollen der Deutsche Naturschutzring (DNR) und die Gewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Durch mehr Wärmedämmung soll das Klima geschützt werden und Arbeitsplätze entstehen. 80 Prozent aller Wohngebäude entsprechen nach Darstellung der Verbände nicht mehr den heutigen Standards. Noch immer werde erst ein Bruchteil dessen saniert, was möglich wäre. "Jede Milliarde, die in die Wohngebäudesanierung investiert wird, schafft oder sichert mindestens 20.000 Arbeitsplätze", so IG BAU-Chef Klaus Wiesehügel.
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Klassen A+ und A++ sind neue Effizienzklassen für Kühl- und Gefriergeräte
Für Kühl- und Gefriergeräte gelten seit März diesen Jahres bundesweit zwei neue Energieeffizienzklassen. Mit den Kategorien A+ und A++ werden ab sofort Produkte gekennzeichnet, die besonders wenig Strom verbrauchen. Darüber informiert die Initiative EnergieEffizienz und rät zum Kauf stromsparender Haushaltsgeräte. Grund für die Einführung der beiden Effizienzklassen ist der zunehmende Anteil von Kühl- und Gefriergeräten der Kategorie A, der eine Differenzierung energieeffizienter Geräte kaum noch zuließ.
Förderprogramme
Geld vom Staat fürs Energiesparen
Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) hat in Zusammenarbeit mit BINE Informationsdienst " eine Broschüre zu Energieförderprogrammen in Deutschland veröffentlicht. Basierend auf der von BINE erstellten Datenbank FISKUS werden ca. 400 Förderprogramme von EU, Bund, Ländern, Kommunen und Energieversorgern mit Stand Mai 2003 kurz vorgestellt. Die 83-seitige Broschüre ermöglicht einen schnellen Überblick über Fördermittel für Energiesparmaßnahmen.
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Stand-by-Aktion zum bundesweiten Stromsparen startet am 6. März
In deutschen Privathaushalten schlummert ein hohes Energiesparpotenzial. Doch diese Einsparmöglichkeiten werden bislang noch nicht ausreichend genutzt. Dem wollen die Karstadt Warenhaus AG und die Initiative EnergieEffizienz mit bundesweiten Aktionswochen zum Thema "Stand-by" entgegenwirken. In den kommenden fünf Wochen erhalten Verbraucher in den Multimediaabteilungen der Karstadt-Filialen Informationen, wie sie durch einfache Maßnahmen ihre Stromkosten senken und die Umwelt schützen können.
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Energiemanagement hilft Kommunen beim Sparen und Klima schützen
Mit 250 Energiebeauftragten aus der gesamten Bundesrepublik, die am 24. und 25. November in der Klima-Bündnis-Stadt Bad Homburg tagen, ist der 9. Deutsche Fachkongress der kommunalen Energiebeauftragten ausgebucht. Im Mittelpunkt des Kongresses, der unter dem Motto "Energiemanagement hilft sparen" steht, sind der gegenseitige Erfahrungs- und Informationsaustausch anhand von erfolgreichen städtischen Klimaschutzprojekten sowie neue technische Entwicklungen bei den erneuerbaren Energien.
Initiative EnergieEffizienz
Energiesparen durch weniger Leerlauf bei Untertisch-Warmwasserspeichern
Wer seine Geräte vom Stromnetz trennt, wenn er sie nicht nutzt, kann seine Energiekosten deutlich senken und trägt zum Klimaschutz bei. Rund 13 Prozent des Stromverbrauchs privater Haushalte in Deutschland entfallen auf die Warmwasserbereitung. Was die wenigsten wissen: Ein großer Teil wird durch unnötigen Leerlauf von Untertisch-Speichergeräten vergeudet, die unter Millionen von Spülen und Waschbecken installiert sind. Sie halten das Wasser rund um die Uhr erhitzt - auch wenn es nicht benötigt wird. Das verschwendet Millionen Kilowattstunden Strom.
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Mehr Geld für ökologisches Wohnen
Die Bundesregierung stellt zusätzliche 160 Millionen Euro Fördergelder pro Jahr für Energiespar- und Klimaschutzmaßnahmen bei Wohngebäuden bereit. Damit stehen für die Förderung entsprechender Sanierungen bis zum Jahr 2005 jährlich 360 Millionen Euro Haushaltsmittel zur Verfügung. Mit zinsgünstigen KfW-Krediten sollen energetische Sanierungsmaßnahmen an Altbauten der Baujahre bis 1978, der Austausch von Altheizungen und der Einbau von Solaranlagen in Kombination mit modernen Gas- und Ölbrennwertkesseln durch zinsgünstige Darlehen gefördert werden.
Energieverschwendung
Deutsche für nächtliches Energiesparen
Fast alle Deutschen sind dafür, dass nachts massiv Energie gespart wird. 84 Prozent meinen, dass nachts viel weniger elektrisches Licht brennen sollte, und 92 Prozent sind der Ansicht, dass in Bürogebäuden nachts alle Lichter gelöscht sein sollten, wenn nicht gearbeitet wird. Das hat eine repräsentative Umfrage des Wissensmagazins P.M. ergeben, durchgeführt vom Meinungsforschungsinstitut TNS Emnid mit 1.000 Befragten. 43 Prozent glauben, "dass die Menschen generell besser schlafen würden, wenn die Nächte nicht so hell wären". Der Umfrage zufolge haben 33 Prozent aller Deutschen und 44 Prozent der unter 30-Jährigen noch nie die Milchstraße gesehen.
Einfache Energiespartipps
Ein Drittel der CO2-Emissionen im Verkehr leicht vermeidbar
Der Verkehr in Deutschland ist bundesweit jährlich für ca. 21% des CO2-Ausstoßes verantwortlich. Immer größer wird dabei der Anteil des Einkaufs- und Freizeitverkehrs. Doch ein Drittel der verkehrsbedingten CO2-Emissionen lassen sich problemlos vermeiden. Darauf macht die Deutsche Energie-Agentur (dena) anlässlich der Europäischen Woche der Mobilität aufmerksam. Im Rahmen der "Aktion Klimaschutz" zeigt die dena, wie jeder Einzelne einen beträchtlichen Anteil der CO2-Emissionen zum Beispiel im Bereich Mobilität einsparen kann.
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