erdbeeren
Pestizide in Erdbeeren
Giftige Erdbeeren für Exporteure legalisiert
Früh-Erdbeeren enthalten zu 93 Prozent Rückstände giftiger Pestizide, meldet das EinkaufsNetzwerk der Umweltorganisation Greenpeace. Die Erdbeeren seien in den führenden Supermarktketten Aldi, Edeka, Lidl, Metro (dazu gehören Real und Kaufhof), Rewe (mit Penny und Karstadt), Spar und Tengelmann/Plus gefunden worden. In 70 Prozent der Tests seien bis zu fünf verschiedenen Pestiziden gleichzeitig gefunden worden. Alle Erdbeeren stammten aus konventionellem Anbau in Spanien und Marokko. Allerdings überschreite die Pestizidbelastung in nur einer von insgesamt 27 Proben die gesetzlichen Grenzwerte. Das liege daran, dass das Verbraucherministerium in drei Fällen Pestizid-Grenzwerte erhöht habe, sagte Christiane Huxdorff vom EinkaufsNetzwerk. Denn Spanien - der Hauptimporteur für Früh-Erdbeeren - habe dies immer wieder beantragt.
Gift im Essen
Früh-Erdbeeren aus Südeuropa sind weniger frisch und schädigen die Umwelt
Jede Zehnte der von Greenpeace untersuchten Früh-Erdbeeren aus den sieben größten deutschen Supermarktketten überschreitet die Grenzwerte für Pestizide. In zwei Dritteln der Import-Erdbeeren wurden zudem gesundheitlich besonders bedenkliche Mehrfachbelastungen mit bis zu fünf verschiedenen Pestiziden gleichzeitig gefunden. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung des EinkaufsNetzes, der Verbraucherorganisation von Greenpeace. Gegen den Metro-Konzern hat Greenpeace heute Anzeige erstattet wegen des bereits wiederholten Verstoßes gegen das Lebensmittelgesetz.
Pestizid-Grenzwert überschritten
Belastete Erdbeeren im Supermarkt
Erdbeeren der REWE-Supermarktkette minimal überschreiten erneut deutlich den gesetzlichen Pestizid-Grenzwert. Das berichtet die Umweltorganisation Greenpeace in Berufung auf die Werte eines unabhängiges Speziallabors, das die Früchte im Auftrag von Greenpeace testete. Bei der Untersuchung sei eine Konzentration des Insektizids Tebufenpyrad gefunden worden, die den zulässigen Grenzwert für das Pestizid um mehr als das Dreifache überschreite. Die aus Spanien stammenden Erdbeeren der Marke S.A.T. Grufesa waren mit 0,17 Milligramm Tebufenpyrad pro Kilo belastet. Das Pestizid ist in Deutschland nicht zugelassen.
Deutsche Früchte umweltfreundlicher und gesünder
Pestizid-Rückstände in fast allen importierten Erdbeeren
Wer im Frühling Lust auf süße, leckere Erdbeeren bekommt, sollte lieber warten, bis die roten Leckerbissen aus heimischen Gefilden im Angebot sind. Das ist besser für den Geschmack und wohl auch für das Wohlbefinden: In fast allen importierten Erdbeeren fand die Stiftung Warentest Rückstände von Pflanzenschutzmitteln. Früchte aus Marokko waren dabei stets deutlich bis stark belastet, berichtet die Zeitschrift test in ihrer Mai-Ausgabe.
Giftcocktail in Früh-Erdbeeren
Greenpeace: Erdbeeren von "Minimal" überschreiten Pestizid-Grenzwert
Erdbeeren der Sorte "Fraise du Maroc", aus dem Angebot der REWE-Supermarktkette minimal sind besonders stark mit dem Pestizid Bifenthrin belastet. Bei einer Untersuchung der Früchte hat Greenpeace 0,35 Milligramm des Giftes in einem Kilo Erdbeeren nachgewiesen. Damit überschreiten die aus Marokko importierten Erdbeeren den gesetzlichen Grenzwert um das Siebenfache. Bifenthrin steht unter dem Verdacht Krebs auszulösen und das Hormonsystem zu schädigen. Die bei minimal gekauften Erdbeeren waren zudem mit 1,46 Milligramm des krebserregenden Pilzbekämpfungsmittels Procymidon pro Kilo belastet.
Hohe Pestizid-Belastungen
"Öko-Test" warnt vor verseuchten Erdbeeren
Die Zeitschrift "Öko-Test" warnt vor pestizidverseuchten Erdbeeren. In allen elf getesteten Proben aus Berliner Geschäften fanden die Prüfer Rückstande von Spritzmitteln. In fünf Fällen wurde sogar der gesetzliche Grenzwert überschritten, wie das Magazin am Montag in Frankfurt am Main mitteilte. Die gefundenen Gifte könnten Krebs auslösen, den Hormonhaushalt stören oder das Erbgut schädigen.
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