erika-steinbach
"Keine Vermittlerin"
Europaabgeordnete fordern Rückzug Steinbachs
Im Streit um die Besetzung des Stiftungsrates für das geplante Zentrum gegen Vertreibungen fordern Europaabgeordnete von FDP und Grünen den Rückzug der Präsidentin des Bunds der Vertriebenen (BdV)der CDU-Bundestagsabgeordneten Erika Steinbach. "Es ist nicht in unserem Interesse, das gute deutsch-polnische Verhältnis mit einer solchen Debatte zu belasten. Frau Steinbach sollte daher selbst ihren Verzicht auf die Nominierung erklären", sagte die Vorsitzende der Liberalen im Europaparlament, Silvana Koch-Mehrin (FDP), am Montag "Handelsblatt.com".
Angebliche Kritik aus Polen
Bund der Vertriebenen nominiert Steinbach als Stiftungsbeirätin
Der Bund der Vertriebenen (BdV) hat seine Präsidentin Erika Steinbach als Beirätin der geplanten Bundesstiftung "Flucht, Vertreibung, Versöhnung" nominiert. Die Nominierung die CDU-Politikerin sei bereits Anfang 2009 erfolgt, aber bis jetzt bewusst nicht veröffentlicht worden, weil man die Aufforderung der Bundesregierung zur Benennung der Kandidaten abwarten wollte. Das teilte der Bund der Vertriebenen am Dienstag (17. Februar) mit. Nun sieht sich der Verband allerdings durch Äußerungen des polnischen Beauftragten für internationale Fragen, Wladyslaw Bartoszewski, bedrängt und behauptet, Polen erpresse Deutschland.
Bund der Vertriebenen
Steinbach sagt nach Protesten Vorträge an Uni Potsdam ab
Nach massiven Protesten von Studenten hat die Präsidentin des Bundes der Vertriebenen, Erika Steinbach, eine Vortragsreihe an der Universität Potsdam abgesagt. Sie habe sich nach "reiflicher Überlegung" zu diesem Schritt entschlossen, teilte Steinbach am 3. Juni in Bonn mit. Die Erfahrung der vergangenen Woche habe gezeigt, dass die Leitung der Universität Potsdam keinen störungsfreien Verlauf der Vortragsreihe gewährleisten könne. Vor einer Woche hatten rund 70 Studenten vor dem Universitätscampus am Neuen Palais mit einer Blockade den ersten Vortrag von Steinbach verhindert.
"Franz-Werfel-Menschenrechtspreis"
Glotz und Vertriebenen-Präsidentin Steinbach loben Preis gegen Vertreibung aus
Mit einem neu geschaffenen "Franz-Werfel-Menschenrechtspreis" sollen künftig Initiativen gewürdigt werden, die sich gegen die Verletzung von Menschenrechten durch Völkermord und Vertreibung einsetzen. Der Preis soll im Frühjahr 2003 erstmals in Berlin verliehen werden, wie die Vorsitzenden des umstrittenen "Zentrums gegen Vertreibungen", die CDU-Politikerin Erika Steinbach und der ehemalige SPD-Geschäftsführer Peter Glotz, am Mittwoch in Berlin bekannt gaben. Der Preis ist mit 10 000 Euro dotiert und wird alle zwei Jahre ausgeschrieben. Erika Steinbach ist Präsidentin des rechten Bundes der Vertriebenen (BdV).
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