fessenheim

Fessenheim-Plakate sollen atomare Gefahr aufzeigen

Fessenheim – Fukushima

Wladimir Putin hat es geschafft. Einzug in den Kreml Der japanische Atomunfall hat uns nach Harrisburg und Tschernobyl wieder einmal die Gefahren der sogenannten friedlichen Nutzung der Atomenergie aufgezeigt und bestätigt, dass das nicht erbebengesicherte AKW Fessenheim mit seinem viel zu dünnen Fundament, eine nicht hinnehmbare Gefahrenquelle für alle Menschen am Oberrhein darstellt. Nach der atomaren Katastrophe vor einem Jahr gab es in den Medien am Oberrhein auch Landkarten, welche die Auswirkungen des japanischen Unfalls und die neuen Evakuierungsradien, jeweils bezogen auf das eigene Land, darstellten. Mit dem neuen trinationalen Plakat wird Fessenheim vom „Rand Frankreichs und Deutschlands“ dorthin gerückt, wohin es nach Ansicht der Umweltbewegung gehört, in das Herz unserer gemeinsamen Heimat am Oberrhein.

Reaktorsicherheit

Pannenserie im Atomkraftwerk Fessenheim

Nach Ansicht des Bund für Umwelt und Naturschutz Oberrhein ist der derzeitige Zustand "des alternden Atomkraftwerks Fessenheim" mehr als problematisch, "da sich die Pannenserie des letzten Jahres 2005 verstärkt fortsetzt". Auf der Website des Atomkraftwerksbetreibers EDF stehe jetzt verharmlosend, der "letzte" Störfall vor Ostern - ein Rohrbruch - habe durch die Schließung eines Absperrhahnes behoben werden können. Die Reparatur der Röhre sei im Gange. Dies erscheint dem BUND "verkürzend und verharmlosend".

Atomkraftwerke

AKW Fessenheim akut erdbebengefährdet - unsicherstes Werk in Frankreich

Die Französische Sicherheitsbehörde hält Fessenheim für höchst erdbebengefährdet und möglicherweise für nicht sanierungsfähig. Von der Organisation "sortir du nucléaire" hat das NWA in den letzten Wochen eine Unterlage erhalten, aus der hervorgeht, dass die unabhängige Behörde "Bureau d’Expertise et de Recherches Sismiques (BERSSIN)" die Erdbebensicherung von Fessenheim und Bugey, nebst anderen Atomkraftwerke für stark sanierungsbedürftig hält.

Energie

Neuer Atomreaktor EPR auch nach Fessenheim?

Eine alte Befürchtung deutscher und französischer Umweltgruppen und des BUND rückt langsam in bedrohliche Nähe. Wie AP jetzt berichtet, sagte die französische Industrieministerin Nicole Fontaine am Freitag in Paris, der nationale Energiekonzern EDF habe sich für den Bau eines EPR-Prototypen ausgesprochen. "Wenn die Regierung sich Anfang nächsten Jahres für die Neuentwicklung des deutsch-französischen Gemeinschaftsunternehmens Framatome entscheidet, könnte der Europäische Druckwasserreaktor (EPR -European Pressurized Water Reactor) 2010 in Betrieb genommen werden."

BUND kritisiert Erdbebengefährdung des AKW Fessenheim

Angst vor Erdbeben

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) kritisiert den Zustand des Atomkraftwerks Fessenheim. Das aktuelle Erdbeben hätte daran erinnert, dass der Rheingraben auch ein Erdbebengebiet ist und dass Umweltschützer auf beiden Seiten des Rheins schon vor dem Bau des AKW auf diese gefährliche Tatsache hingewiesen hätten. Auch wenn das Beben nur kleine Schäden angerichtet hätte und das Epizentrum weit entfernt von Fessenheim in grosser Tiefe lag, seien große schwere Beben jeden Tag möglich. Erst im Jahr 2000 hätten Kontrollbehörden und Betreiber des AKW Fessenheim festgestellt, dass wichtige Teile des AKW und des Notkühlsystems seit der Inbetriebnahme 1977 nicht erdbebensicher ausgelegt worden waren.