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filme

Online Filmpremiere

Filme online: Virus! Gefahr durch Catastroika

catastroika Die Gruppe von Debtocracy, einem Dokumentarfilm mit zwei Millionen Zuschauern, der online von Japan bis Lateinamerika übertragen wurde, analysiert in "Catastroika" die Verschiebung des Staatseigentums in private Hände. Die Gruppe reist um die Welt um Informationen über die Privatisierung in Industrieländern und um Hinweise über die Zukunft Griechendlands nach dem massiven Privatisierungsprogramm zu sammeln.

Bundeswehr

ARD-Film macht seelische Schäden nach Auslandseinsätzen öffentlich

Der ARD-Film "Willkommen zu Hause" über einen traumatisierten Soldaten hat eine Debatte über einen besseren Schutz für seelisch kranke Soldaten ausgelöst. Verteidigungsminister Franz Josef Jung (CDU) kündigte am Dienstag den Aufbau eines Kompetenzzentrums an, das eine bessere Betreuung für Soldaten gewährleisten soll und ermunterte Betroffene, rasch psychologische Hilfe anzunehmen. Vertreter der Opposition kritisierten, das Verteidigungsministerium habe den "Ernst der Lage" zu lange heruntergespielt. Der Wehrbeauftragte Reinhold Robbe (SPD) dankte der ARD.

"Wirtschaftliche Interessen"

Schaar gegen Weitergabe von Internetdaten an die Musik- und Filmindustrie

Der Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit, Peter Schaar, sieht sich in seinen Befürchtungen zur Ausweitung der Vorratsdatenspeicherung bereits jetzt bestätigt. So steht im Bundesrat, der sich am 30. November mit der Vorratsdatenspeicherung befasst, eine Entschließung zur Abstimmung, die es beispielsweise der Musik- und Filmindustrie ermöglichen würde, zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen auf sämtliche Daten aus der Telekommunikationsüberwachung zurückzugreifen. "Dies ist völlig inakzeptabel", meint Schaar. "Die Verpflichtung zur Vorratsdatenspeicherung soll nach dem verbindlichen EG-Recht ausschließlich der Bekämpfung des Terrorismus und schwerer Kriminalität dienen."

60 Millionen pro Jahr

Subventionen für die deutsche Filmindustrie beschlossen

Ihm Rahmen des am Mittwoch verabschiedeten Haushaltsentwurfs 2007 hat die Bundesregierung Subventionen für deutsche Filmindustrie beschlossen. Sie beruft sich dabei auf den Koalitionsvertrag vom November 2005, in dem eine entscheidende Verbesserung der "Rahmenbedingungen" für die deutsche Filmwirtschaft vereinbart worden sei. Unter dem Titel "Anreiz zur Stärkung der Filmproduktion in Deutschland" sollen ab 2007 für die Dauer der Legislaturperiode jährlich 60 Millionen Euro für ein neues Konzept zur Filmfinanzierung zur Verfügung gestellt werden. In Anlehnung an das seit April diesen Jahres eingeführte britische Modell erhielten Produzenten für die Herstellung eines Kinofilms eine Erstattung zwischen 15 und 20 Prozent der in Deutschland ausgegebenen Produktionskosten.

Menschenrechte

Berlinale-Film prangert Guantánamo an

"Nr. 78, los beweg dich", herrscht der US-Soldat den jungen Mann an. Mit einem Sack über den Kopf wird er weggeschleppt, später werden ihm die Haare geschoren. Mit anderen Häftlingen wird er aneinander gefesselt, in orangefarbenen Sträflingsanzügen zu einem Militärflugzeug dirigiert: Die "Road to Guantánamo" liegt vor ihnen. Vor drei Jahren gewann der britische Regisseur Michael Winterbottom mit seinem Flüchtlingsdrama "In this World" bei der Berlinale den Goldenen Bären. Jetzt ist er zurück auf dem Festival: Mit seinem brisanten politischen Film "The Road to Guantánamo" prangert er mit eindringlichen und heftigen Bildern das US-Gefangenenlager Guantánamo auf Kuba und die dortigen Haftbedingungen an.

Filmpremiere

Umweltschützer warnen: Dschungel bald nur noch im Trickfilm

Nächste Woche startet der neue Animationsfilm "Madagascar" in den deutschen Kinos: Der eitle Löwe Alex und sein bester Freund, das Zebra Marty, landen zusammen mit Giraffe Melman und Nilpferd Gloria unfreiwillig auf der gleichnamigen Insel im Süden Afrikas. Im tiefen Dschungel treffen die vier Freunde, die eigentlich im New Yorker Zoo leben, auf Lemuren und andere Ureinwohner Madagaskars und werden mit der harten Wirklichkeit des Insellebens konfrontiert. Der WWF ist seit 1963 in verschiedenen Naturschutzprojekten auf Madagaskar aktiv und hat nun für die Kinobesucher umfangreiche Informationen über die "Insel, auf der der Pfeffer wächst" zusammengestellt.

Menschenrechte

Filmpreis für "Paradise Now"

Der Spielfilm Paradise Now hat den Amnesty International Filmpreis auf der 55. Berlinale erhalten. Der Preis ist mit 2.500 Euro dotiert. Der Film des palästinensischen Regisseurs Hany Abu-Assad war im Wettbewerb des diesjährigen Festivals zu sehen. "Paradise Now ist eine kleine Geschichte über einen großen Konflikt - moralisch, aber nicht moralisierend; berührend, aber nicht sentimental", sagte die Schauspielerin Nina Hoss im Namen der ai-Jury bei der Preisverleihung der Unabhängigen Jurys. "Ein Film, der zum Nachdenken zwingt, ohne belehrend zu sein. Ein Plädoyer dafür, dass jeder Einzelne einen Unterschied machen kann."

Ankunft in Neuen

Kiarostami, Loach und Olmi erzählen gemeinsam in "Tickets" vom Reisen mit Schick

Normalerweise sind drei Köche zwei zuviel. In "Tickets" schufen die drei Regiealtmeister Ermanno Olmi, Abbas Kiarostami und Ken Loach gemeinsam ein filmisches Menü, bei denen sich die Zutaten ergänzen. Am Montag stellten Sie ihre Spielfilm-Kooperation über eine Zugfahrt nach Rom bei den Internationalen Filmfestspielen von Berlin vor.

Statt US-Medienfonds

Steuererlasse für Investoren deutscher Filme geplant

Für Investoren soll es künftig attraktiver werden, ihr Geld in deutsche Filme zu stecken. Die Bundesregierung arbeite derzeit an neuen Steuerregeln, um diese Investitionen zu unterstützen, berichtete die "Financial Times Deutschland". Ziel sei es, die bisherige Steuerbegünstigung von Medienfonds abzuschaffen, die überwiegend US-Produktionen zugute kommen, sagte Kulturstaatsministerin Christina Weiss der Zeitung. "In Deutschland eine Steuersubvention zu gewähren, damit in Amerika Filme produziert werden, kann nicht unser Ziel sein", betonte sie.

Erotische Werke

Drehstart für "Klimt"-Film in Bottrop

In Nordrhein-Westfalen haben am Dienstag die deutschen Dreharbeiten für den Kinofilm "Klimt" begonnen. Nachdem Anfang Januar in Wien die Dreharbeiten an Originalschauplätzen starteten, werden nun im Bottroper Movie Park Germany die Studioaufnahmen fertiggestellt, wie die Filmstiftung NRW in Düsseldorf mitteilte. Sie unterstützt die bis voraussichtlich 12. Februar andauernden Dreharbeiten mit 500 000 Euro.

Frankfurt am Main

Festival "Africa Alive" zeigt nordafrikanische Filme

Das Festival "Africa Alive" in Frankfurt am Main steht in diesem Jahr unter dem Motto "Afrikas fließende Grenzen". Der Titel beziehe sich sowohl auf innerafrikanische als auch auf afrikanisch-europäische Beziehungen, teilten die Veranstalter bei der Vorstellung des Programms am Mittwoch in Frankfurt mit. "Denn Millionen Menschen sind stetig gezwungen, ihre afrikanische Heimat zu verlassen. Andererseits überwinden die heutigen neuen Demokratien alte Grenzen. Führt diese Periode der fließenden Grenzen zu neuen Wegen und Chancen in Afrika?" Einen thematischen Schwerpunkt des Filmprogramms bei der elften Auflage des Festivals bilden Länder, die lange von Bürgerkrieg und Unterdrückung geprägt waren und dies in ihren Filmen reflektieren, wie Algerien, Südafrika und Angola.

Hans W. Geißendörfer

Das Buch zum Film - "Schneeland" zeigt die schönsten Szenen

Zum neuen Film von Hans W. Geißendörfer "Schneeland" erscheint schon vor dem Kinostart am 20. Januar ein großformatiger Bildband mit den schönsten Filmszenen. Ebenfalls enthalten ist in dem Band das komplette Drehbuch, wie der Verlag Schwarzkopf & Schwarzkopf am Dienstag in Berlin mitteilte. Die Fotos sind von Hans-Günther Bücking, das Vorwort verfasste Regisseur Geißendörfer selbst.

Schlitzohriger Zocker

Jüdische Filmkomödie "Alles auf Zucker!" feiert Premiere in Köln

Mit viel Schauspielerprominenz feiert die jüdische Filmkomödie "Alles auf Zucker!" von Dani Levy am Mittwoch in Köln ihre Deutschlandpremiere. Zur Aufführung im Kölner Kino Cinenova haben sich nach Angaben des Berliner X-Verleihs neben dem Regisseur unter anderen die Hauptdarsteller Henry Hübchen, Hannelore Elsner und Udo Samel angesagt. Erwartet wird außerdem der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Paul Spiegel.

Juden nicht passiv

Schindler-Biograph kritisiert Spielberg Film

Schindler-Biograph David M. Crowe kritisiert die Darstellung von Oskar Schindlers Leben in Steven Spielbergs Film "Schindlers Liste". "Die Liste ist nicht der eigentliche Kern der Lebensgeschichte Schindlers", sagte der amerikanische Historiker dem Nachrichtenmagazin "Focus". Spielberg habe dies dramatisiert und damit einen Mythos geschaffen, der letztlich Schindlers Werk schmälere. "Wirklich ärgerlich" sei das Ende von Spielbergs Film. "Ein sowjetischer Soldat sagt den völlig passiven Schindler-Juden, dass sie frei seien. Diese Juden waren aber eine hochaktive Gruppe. Schindler hatte sie sogar mit Waffen ausgerüstet und zu einer Quasi-Guerilla ausgebildet", stellte Crowe klar.

Newcomer der Filmszene

53. Filmfestival Mannheim-Heidelberg stellt Nachwuchsregisseure vor

Nachwuchsregisseure aus aller Welt sind von heute an beim 53. Internationalen Filmfestival Mannheim-Heidelberg zu Gast. Im Internationalen Wettbewerb und in der Reihe Internationale Entdeckungen sind in diesem Jahr 42 Filme aus 29 Ländern zu sehen. Besonders stark vertreten sind dabei Werke aus Osteuropa.

Leipziger Dokfilmfestival

Dokumentarfilme auf immer späteren Sendeplätzen

Der Leiter des Internationalen Leipziger Dokfilmfestivals, Claas Danielsen, hat Kritik an der Sendeplatzpolitik der Fernsehsender geübt. Reine Dokumentarproduktionen würden auf immer spätere Sendeplätze geschoben, sagte Danielsen am Dienstag in Leipzig zur Eröffnung des 47. Internationalen Festivals für Dokumentar- und Animationsfilm. Dennoch sei das Fernsehen immer noch der größte Abnehmer und zeige sich bei der Erprobung neuer Formate durchaus mutig.

Übermorgen handeln ist zu spät

Filmstart "The Day After Tomorrow" soll zum Gegensteuern anregen

New York versinkt im Eis, Wirbelstürme toben über das Land. Im Kino läuft die Klimakatastrophe. Der neue Roland Emmerich Film "The Day After Tomorrow" führt dem Publikum drastisch vor Augen: Übermorgen handeln ist zu spät. Dass jeder Einzelne schon heute aktiv zum Klimaschutz beitragen kann, darauf verweist die Aktion Klimaschutz. Rund 36 Prozent der gesamten klimaschädlichen CO2-Emissionen werden durch die Privathaushalte verursacht. Hier liegen große Einsparpotenziale.

Verursacher weiter unbekannt

Ölfilm vor Rügen verflüchtigt

Der großflächige Dieselölfilm auf der Ostsee nordöstlich der Insel Rügen hat sich offenbar verflüchtigt. Die Besatzung eines Überwachungsflugzeuges bestätigte am Mittwoch, dass es keine Spur mehr von der am Vortag entdeckten Umweltverschmutzung gebe. Daraufhin wurde ein im Seegebiet patrouillierendes Gewässerschutzschiff aus dem Bereich abgezogen, wie ein Sprecher des Havariekommandos Cuxhaven sagte. Die Suche nach dem Verursacher werde aber fortgesetzt.

"Findet Nemo"

Walt Disney soll für Umweltschäden durch Trickfilm aufkommen

Die Hamburger Umweltorganisation Rettet den Regenwald fordert von Walt Disney, für die Schäden aufzukommen, die der Unterwasser-Trickfilm "Findet Nemo" in dem südpazifischen Inselstaat Vanuatu angerichtet hat. Nach Angaben der Organisation hat der Sprecher der Tourismusindustrie auf Vanuatu, Peter Whitelaw im australischen Rundfunk bestätigt, dass die Nachfrage nach Arten wie dem Clownfisch Nemo sprunghaft zugenommen habe, seit der Ozean-Abenteuerfilm in den US-Kinos läuft.

Terre des Femmes

Filmfest befasst sich mit Frauenrechten

Einblicke in Frauenwelten gibt ab dem heutigen Donnerstag das 3. Filmfest der Menschenrechtsorganisation "Terre des Femmes" in Tübingen und Rottenburg. Aus Anlass des internationalen Tages "Nein zu Gewalt an Frauen" am 25. November werden bis zum 19. November insgesamt 30 Spiel- und Dokumentarfilme aus über 20 Ländern gezeigt, die Frauen und Frauenrechte zum Thema haben. Ein Schwerpunkt ist nach Angaben der Veranstalter die Situation in Afghanistan. So wird etwa in dem Film "At 5 in the Afternoon" die Entwicklung einer jungen Frau nach Ende des Taliban-Regimes erzählt.