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frankfurt

Dr. Andrè Albrecht und das Marathon-Projekt

Unser Tag beim Frankfurt-Marathon

Dr. Andrè Albrecht und das Marathon-Projekt. In Frankfurt wurde der Marathon zum ErfolgserlebnisMit den Teilnehmern unseres Marathon-Projekts sind wir beim Frankfurt-Marathon gestartet. Wie jedes Jahr fahren wir zum Saisonabschluss gemeinsam zu einem größeren Stadt-Marathon wie z.B. auch nach Köln, Dresden oder Amsterdam. Mit dem Frankfurt-Marathon verbindet mich persönlich sehr viel: hier bin ich meinen ersten Marathon gelaufen, hier bin ich meine Bestzeit gelaufen, bin bei einer weiteren Verbesserung der Bestzeit gescheitert und habe zudem einmal einen meiner besten Freunde die ganze Strecke begleitet. Da sich in unserer Marathon-Gruppe jedes Jahr Neulinge auf die Marathon-Strecke wagen, ist es hilfreich, durch einen organisatorischen Rahmen das Marathon-Wochenende zu strukturieren und so die aufkommende Nervosität zu lenken. Dafür ist es sinnvoll, bereits zwei Tage vor dem Marathon anzureisen. Der Anreisestress am Freitag bleibt dadurch begrenzt, denn am Samstag können noch alle wichtigen Dinge in Ruhe erledigt werden. Der Freitag klingt mit einem gemeinsamen Essen in einem italienischen Restaurant bei Nudeln aus. Es ist erfahrungsgemäß notwendig, für größere Gruppen Plätze zu reservieren.

Polizeiaktion gegen Blockupy-Demo in Frankfurt

Blockupy: Demonstrationsrecht wurde in Frankfurt massiv verletzt

Uns erreicht folgende Stellungnahme des Ermittlungsausschusses (EA) Frankfurt zur Demonstration vom 1. Juni 2013. Üblicherweise veröffentlicht der EA Frankfurt nach größeren Demonstrationen eine Bilanz, bei der dargestellt werden soll, was an Fakten während einer Demonstration an uns herangetragen wird. Dieses Mal haben dies jedoch andere schon getan. Dass es eine Vielzahl von Schwerverletzten gab, und Sanitäterinnen der Zugang zu ihnen verweigert wurde, dass Rechtsanwältinnen eingekesselt wurden, dass Journalistinnen ihre Arbeit mit Verletzungen bezahlt haben, dass wahllos Pfefferspray eingesetzt wurde, dass die Polizei zu keiner Zeit beabsichtigte, die Demonstration an der Europäischen Zentralbank (EZB) vorbeigehen zu lassen, dass es sich um ein planmäßiges Vorgehen gehandelt hat usw., ist alles der Tagespresse zu entnehmen.

Ein Augenzeugenbericht von der Demo am 1. Juni 2013

Blockupy Frankfurt: Getreten, geprügelt, mit Kampfgas bekämpft

Axel Köhler-Schnura (64), Ökonom und Aktivist der Coordination gegen Bayer-Gefahren, berichtet live vom Polizeiterror gegen die Blockupy-Demonstration in Frankfurt am 1. Juni. "Eine Armada von hochgerüsteten und vermummten Polizeikriegern hatte im ersten Teil der Demonstration den Block der Interventionistischen Linken aus dem Nichts heraus brutal überfallen und eingekesselt. Mit Freunden stand ich unmittelbar an der Nahtstelle. Vor mir fünf dichtgedrängte Reihen schwarzer Repressionskräfte. Dahinter der Kessel mit vielen hundert Demonstrantinnen, Demonstranten und einem Lautsprecherwagen." (Foto: Blockupy Europe)

Demonstrationsbeobachtung des Komitees für Grundrechte und Demokratie

Stadt Frankfurt missachtet das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit

Schon wieder beginnt die Stadt Frankfurt, Gefahren für die Stadt, ihre Einwohner und Besucher aufgrund der Proteste von Blockupy gegen die autoritäre Krisenpolitik von Bundesregierung und Troika herbei zu imaginieren (Verfügung des Ordnungsamtes an den Anmelder der Demonstration am 1. Juni 2013). Letztes Jahr gründeten die Verbotsverfügungen auf den vom Konjunktiv geprägten Vorstellungen von Ordnungsamt, Polizei und der dahinter stehenden Politik. Nicht konkrete Tatsachen belegten die Gefahrenprognosen der Stadt, noch nicht einmal auf Tatsachen gestützte Indizien. Unter Gefahrenprognose versteht das Frankfurter Ordnungsamt eine Sammlung von Befürchtungen. Da prinzipiell alles möglich ist, meint es damit das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit aushebeln zu können.

Lohnraub und Angriff auf Gewerkschaftsrechte in Frankfurt

Frankfurt: Arbeitskampf bei Maredo

Gewerkschaft kämpft für Arbeitsrechte bei Maredo in Frankfurt In der Filiale der Maredo Steakhauskette in der Freßgass mitten in der Frankfurter Innenstadt, sind Ende November 32 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die fast alle zwischen 20 und 30 Jahre dort beschäftigt gewesen sind, auf die Straße gesetzt worden. Ihnen wird vorgeworfen den Betrieb bestohlen und betrogen zu haben. Um diese Vorwürfe konstruieren zu können, wurden zwei Privatdetektive in das Kollegium eingeschleust und Kameras im Restaurant installiert

Bocholter Verlag geht innovativen Weg

Ebay Auktion: Autor kann seinen Verlagsvertrag ersteigern

Warum nicht einfach einen Autorenvertrag ersteigern? Die ewigen Leiden der Nachwuchsautoren haben jetzt ein Ende. Wurden noch bis zum heutigen Tag die Leseproben und Manuskripte auf dem Postweg oder via E-Mail an Verlage gesendet, in der Hoffnung auf einen Autorenvertrag, geht der Design Pavoni® Verlag jetzt einen ganz innovativen Weg. Autoren haben jetzt die Möglichkeit, den ersehnten Verlagsvertrag bei E-bay zu ersteigern.

Einwanderer aus GUS-Republiken

Jüdische Gemeinde in Frankfurt (Oder) erhält eigenen Friedhof

In Frankfurt (Oder) wird wieder ein jüdischer Friedhof eingerichtet. Vertreter der Stadtverwaltung und des Brandenburger Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden unterzeichneten am Dienstag (2. Dezember) den Kaufvertrag für ein 2800 Quadratmeter großes Grundstück in der Nähe des Hauptfriedhofs, wie ein Rathaussprecher mitteilte. Der östlich der Oder gelegene frühere jüdische Friedhof gehört seit 1945 zu Polen und wird nicht mehr für Bestattungen genutzt.

Unerwarteter Verschleiß

ICE3-Vorzeigestrecke Köln-Frankfurt wird zum Millionengrab

Eine der Vorzeigeverbindungen der Deutschen Bahn AG, die ICE3-Strecke zwischen Frankfurt und Köln, entwickelt sich für den Konzern zu einem Millionengrab. In den kommenden zwei Jahren müssen offenbar die Schienen auf nahezu der gesamten zweigleisigen, 180 Kilometer langen Strecke vorzeitig ausgetauscht werden. Der Grund dafür ist nach Angaben von Bahninsidern die enorme Belastung der Schienen, die sich aus dem hohen Tempo der Züge, der Geländetopografie und der modernen Zugtechnik ergibt. Experten schätzen die Kosten für den Schienenaustausch auf 60 bis 80 Millionen Euro.

"Erfolg versprechender Therapieeinstieg"

Erfahrungen mit Heroin-Projekt in Frankfurt

Seit vier Jahren erhalten in Frankfurt am Main Heroin-Schwerstabhängige unter ärztlicher Aufsicht das künstlich hergestellte Heroin-Präparat Diamorphin. Gestartet wurde das Projekt im Rahmen einer bundesweiten Studie, an der sechs weitere deutsche Großstädte teilnehmen. Es soll Menschen helfen, die seit langer Zeit Heroin und oft zusätzlich Kokain konsumieren und die mit anderen Therapien oder einer Methadonbehandlung nicht erreicht werden können. Nach Auffassung der Stadtverwaltung sind die Ergebnisse des Projekts eindeutig positiv. Das in der großen Koalition umstrittene Pilotprojekt darf nun in Frankfurt weitergeführt werden.

"Öffentliches Interesse"

Frankfurt will Heroin-Ambulanz erhalten

Die Stadt Frankfurt am Main kämpft für den Erhalt ihrer Heroin-Ambulanz. "Die Fortführung der Behandlung liegt im öffentlichen Interesse", sagte Gesundheitsdezernentin Manuela Rottmann (Grüne) am Donnerstag. Die notwendige Versorgung der Bevölkerung durch Zugang zu nachgewiesen erforderlichen und hilfreichen Therapien sei eine staatliche Aufgabe und rechtliche Verpflichtung. Damit seien die rechtlichen Voraussetzungen der Ausnahmeregelung des Betäubungsmittelgesetzes erfüllt. Das Modellprojekt läuft nach mehrmaliger Verlängerung zum 30. Juni aus.

Freispruch

Sieg für Airbase-Blockierer beim Oberlandesgericht Frankfurt/Main

Das OLG Frankfurt hat am Freitag zwei Freisprüche des Landgerichts bestätigt, wie die Friedensorganisation Pax Christi mitteilt. Vier Mitglieder der Friedensbewegung, die aus Protest gegen den Irak-Krieg im März 2003 die US-Airbase Frankfurt gewaltfrei blockiert hatten, sind damit endgültig vom Vorwurf der Nötigung freigesprochen. Die Vorsitzende Richterin de Boer-Engelhard begründete dies damit, dass die Kriterien des Nötigungsparagraphen (§ 240 Strafgesetzbuch) durch die Aktion nicht erfüllt würden. Zweifelhaft sei bereits, ob die Aktion als "Gewalt" im Sinne des § 240 gewertet werden könne, jedenfalls liege keine Verwerflichkeit vor, was Voraussetzung für eine Verurteilung wäre.

Oktober

Antiquarische Bücher halten Einzug auf Frankfurter Buchmesse

Die Frankfurter Buchmesse präsentiert in diesem Jahr erstmals auch antiquarische Bücher. Gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft Antiquariat im Börsenverein des Deutschen Buchhandels wird die 1. Frankfurter Antiquariatsmesse vom 19. bis 23. Oktober veranstaltet. Ein Drittel der Standflächen sei bereits reserviert, sagte Detlef Thursch, Inhaber von abooks.de, der die Antiquariatsmesse im Auftrag der Veranstalter organisiert, am Donnerstag in Frankfurt am Main. Bei der ersten Ausgabe soll das gesamte Spektrum des klassischen Antiquariats präsentiert werden.

Landgericht Frankfurt

Sitzdemonstration vor Airbase war keine Nötigung

Das Landgericht Frankfurt hat am 15. September 2004 entschieden, dass der Nötigungsvorwurf der Staatsanwaltschaft gegen Irak-Kriegsgegner nicht haltbar sei. Zwei Angeklagte waren von Amtsrichterin Wild wegen Nötigung zu einer vorbehaltenen Geldstrafe (20/25 Tagessätze) auf zwei Jahre Bewährung sowie zu einer Geldbuße verurteilt worden. Das Landgericht hob diese Verurteilungen nun auf und sah lediglich einen geringfügigen Verstoß gegen das Versammlungsrecht gegeben.

Frankfurter Buchmesse

Neue Texte zur Liberalisierungskritik erschienen

Rechtzeitig zum Beginn der Frankfurter Buchmesse hat das globalisierungskritische Netzwerk Attac neue Bücher und Angebote vorgestellt. So sind in der erfolgreichen Taschenbuch-Reihe "AttacBasisTexte", die wichtige Attac-Themen in komprimierter Form darstellt, drei neue Bände erschienen.

Erfolg für Bürgerbegehren

Frankfurt beschließt völligen Verzicht auf Cross-Border-Leasing

Frankfurt am Main verzichtet künftig komplett auf Cross-Border-Leasing-Geschäfte. Um zu verhindern, dass ein Bürgerentscheid durchgeführt werden muss, hat das Stadtparlament am Donnerstag die Forderungen eines Bürgerbegehrens komplett umgesetzt und beschlossen, "keine derartigen Verträge mehr abschließen, soweit sie kommunales Eigentum der Stadt Frankfurt betreffen". Gegen die Pläne der Stadt, das U-Bahn-Netz für 99 Jahre an einen US-Trust zu verleasen und zurückzumieten, hatte ein Bürgerbegehren rund 48.000 Unterschriften gesammelt.

Aktionen vor Frankfurter US-Airbase

Verfahren wegen Anti-Kriegs-Sitzblockaden eingestellt

Die für Ordnungswidrigkeiten zuständigen Frankfurter Amtsrichter haben alle anhängigen Verfahren wegen der Blockaden der US-Airbase während des Irak-Krieges eingestellt. Dies teilte das Netzwerk Friedenskooperative am Freitag mit. Die Stadt Frankfurt hatte gegenüber 1.300 Mitgliedern der Friedensbewegung Bußgeldverfahren wegen Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz eingeleitet. Mit den Bußgeldbescheiden forderte die Stadt in allen Fällen einen Betrag von jeweils 118,50 Euro. Nahezu alle Betroffenen hatten Einspruch eingelegt, was jetzt zum Erfolg führte. Die Koordinatoren der Blockadekampagne von "resist the war" vermuten "eine Mischung aus Arbeitsüberlastung und Einsicht", die zu der richterlichen Entscheidung geführt habe. Die Verfahrenseinstellungen sind rechtskräftig und können auch von der Staatsanwaltschaft nicht angegriffen werden.

Cross-Border-Leasing

Verleasung des Frankfurter U-Bahn-Netzes geplatzt

Die Pläne der Stadt Frankfurt, das U-Bahn-Netz für 99 Jahre an einen US-Trust zu verleasen und zurückzumieten, sind offenbar vom Tisch. Das berichtet das globalisierungskritische Netzwerk Attac. Nachdem ein von der Organisation mitinitiiertes Bürgerbegehren gegen das so genannte Cross-Border-Leasing-Geschäft mobilisiert und mehr als 45.000 Unterschriften gesammelt habe, hätten die Frankfurter Grünen ihre Zustimmung zu diesem Geschäft zurückgezogen. Weil auch die SPD das Geschäft ablehne, gebe es im Frankfurter Römer damit keine Mehrheit mehr für das Cross-Border-Leasing (CBL). Attac wertet die Entwicklung in Frankfurt als großen Erfolg im Kampf gegen dieses Finanzierungsinstrument.

Folter

Neue Vorwürfe gegen Frankfurter Polizei

Gegen die im Mordfall Jakob von Metzler unter Folter-Verdacht geratene Frankfurter Polizei sind erneut Gewalt-Vorwürfe bekannt geworden. Nach einem Bericht der "Frankfurter Rundschau", den der Sprecher der Frankfurter Staatsanwaltschaft, Job Tilmann, bestätigte, habe ein 30-Jähriger aus Frankfurt am Main Anzeige wegen Körperverletzung im Polizeigewahrsam erstattet. Beamte des im Bahnhofs- und Rotlichtviertel gelegenen 4. Polizeireviers sollen den körperbehinderten Mann, der in einer Ausnüchterungszelle war, am 14. Februar mit einem Metallrohr auf das rechte Becken geschlagen haben. Dabei habe er einen Oberschenkelhalsbruch erlitten.

EU-Komission gibt grünes Licht

Millionen-Beihilfen für Frankfurter Chipfabrik genehmigt

Bei der Finanzierung der geplanten Chipfabrik in Frankfurt (Oder) ist ein entscheidender Durchbruch gelungen. Die EU-Kommission genehmigte am Mittwoch staatliche Beihilfen für das 1,5-Milliarden-Euro-Projekt. Damit können 371 Millionen Euro öffentliche Gelder fließen. Zugleich stellte die EU das Vertragsverletzungsverfahren gegen die Bundesregierung als unbegründet ein. Brüssel hatte nach einer Bürgerbeschwerde geprüft, ob gegen EU-Umwelt-Richtlinien verstoßen worden war.

Europäisches Theaterfestival

"Magic Love" in Frankfurt

Das erste Theaterfestival "Magic Love" beginnt heute in Frankfurt (Oder). Zu dem viertägigen Treffen erwarten die Veranstalter 15 freie Gruppen aus 14 europäischen Ländern. Morgen zeigen die Theatergruppen Ausschnitte aus Dramen ihrer Länder, die sich dem Thema Liebe widmen. Am Samstag bringt das Krakower Teatr Mumerus erstmals seine multimediale Adaption "A trip to the Moon" nach Jules Verne auf die Bühne. Ein Höhepunkt des Festivals wird am selben Tag eine Parade "Love in Europe" über die Grenzbrücke nach Polen zum Collegium Polonicum sein.