genforschung
Genforschung
Britische Forscher entdecken jahrelang gesuchtes Asthma-Gen
Forscher der britischen Oxford University haben ein neues Asthma-Gen entdeckt, das die Erblichkeit der Atemlosigkeit unterstreicht. Eine Mutation des Gens steigert die Anfälligkeit für Asthma und Allergien. Lange Zeit galten sie als klassische umweltbedingte Erkrankungen. Das Gen mit dem Namen PHF11 liegt auf dem langen Arm des Chromosoms 13. Dass das Chromosom ein Asthma-Gen enthält ist bereits seit vielen Jahren bekannt. Das Gen selbst wurde bis dato allerdings nicht entdeckt, heißt es in einer Aussendung der Universität. Es soll die Produktion einer Klasse von Antikörpern beeinflussen.
Genforschung
Der Mensch ist entschlüsselt
Zu 99 Prozent haben Genom-Forscher aus sechs Ländern das Erbgut des Menschen entziffert. Die Endversion der Abfolge aller drei Milliarden DNA-Bausteine im menschlichen Erbgut ist das Resultat von 15 Jahren Arbeit. Das Ergebnis des öffentlich finanzierten Humangenomprojekts (HGP) am heutigen Montag, offiziell in Washington präsentiert. Die Forscher überreichen die Daten anlässlich einer Feierstunde symbolisch an die Öffentlichkeit. Die Sequenz wird für der Öffentlichkeit im Internet frei zur Verfügung stehen. Die Daten sollen helfen, die Erbanlagen für Krankheiten zu identifizieren und wirksam zu bekämpfen.
Meisner
Gesellschaft ist bei einer Art von Kannibalismus angelangt
Der Kölner Erzbischof Joachim Kardinal Meisner hat in seiner Pfingstpredigt im Zusammenhang mit der Genforschung eine "Zivilisation des Todes" angeprangert. Der Kosmos des Lebens sei in das Chaos des Todes zurückgesunken, sagte Meisner am Sonntag im Kölner Dom. Man habe kaum noch Hemmungen, Embryonen künstlich zu produzieren, um sie dann als Ersatzteillager für beschädigte menschliche Existenzen zu missbrauchen. Damit sei man gleichsam bei "einer Art von Kannibalismus angelangt", meint der Kölner Erzbischof. Auch der Eichstätter Bischof Walter Mixa warnt vor der Verwendung menschlicher Embryonen aus Profitgier.
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