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Afrika

Umweltverbände warnen vor Wasserknappheit am Viktoriasee

Die Umweltverbände Global Nature Fund (GNF) und Global 2000 warnen vor einer neuen Gefahr für Natur und Menschen am Viktoriasee: der Wasserspiegel an Afrikas größtem See sinke kontinuierlich aufgrund von Klimaveränderungen, dem Bau von Staudämmen und weitflächigen Abholzungen. Betroffen hiervon seien 30 Millionen Menschen, die an dem 68.000 Quadratkilometer großen Süßwassersee lebten. Aktuelle Schätzungen gingen von einem Rückgang des Wasserpegels von rund zwei Metern in den letzten drei Jahren aus. Das Seeufer in Kisumu, der größten kenianischen Stadt am Viktoriasee, sei innerhalb weniger als eines Jahres um bis zu 15 Meter zurückgegangen.

25 Jahre Bonner Konvention

Kasachischen Tengis-See schützen damit die Saiga-Antilope überlebt

Vor 25 Jahren wurde in Bonn das "Übereinkommen zur Erhaltung der wandernden wild lebenden Tierarten" beschlossen.. Anlässlich des 25jährigen Jubiläums der Bonner Konvention ruft der Global Nature Fund (GNF) GNF zum Schutz der vom Aussterben bedrohten Saiga-Antilope vor allem am Tengis See in Kasachstan auf. Dabei wird der GNF von namentlichen Unternehmen wie Unilever, DaimlerChrysler und Lufthansa unterstützt. Die Saiga-Antilope ist in den Steppen Zentralasiens durch zunehmende Lebensraumzerstörung und gnadenlose Bejagung extrem gefährdet.

3. Welt-Wasser-Forum

Wirtschaft und Naturschutz als Partner für lebendige Seen

Die Naturschutzstiftung Global Nature Fund (GNF) präsentierte in der vergangene Woche das neu entwickelte Living Lakes Toolkit auf dem 3. Welt-Wasser-Form (3. WWF) in Japan. Dieser in Kooperation mit Unilever entwickelte Leitfaden soll interessierten Organisationen dabei helfen, neue Partnerschaften für den Umweltschutz aufzubauen. Das Living Lakes Toolkit wurde auf der Basis von Erfahrungen entwickelt, die während der letzten vier Jahre in gemeinschaftlichen Projekten, an denen Unilever, GNF und andere Partnerorganisationen beteiligt waren, gemacht wurden.

Hilfe für das Tote Meer

Global Nature Fund warnt vor Austrocknung

Die Umweltstiftung Global Nature Fund (GNF) fordert zum Weltwassertag verstärkte Anstrengungen zum Schutz des Toten Meeres, das an Israel, Jordanien und Palästina angrenzt. Das Tote Meer ist Mitglied im internationalen Seenetzwerk Living Lakes, das vom GNF koordiniert wird. Der Wasserpegel des tiefstgelegenen Binnensees der Welt ist in den letzten 30 Jahren um 25 Meter gesunken.

Naturschutzpreis des Global Nature Fund

Südafrikanischer Wildhüter und Baikalexperte ausgezeichnet

Mit der Auszeichnung "Best Conservation Practice Award" würdigt die in Radolfzell ansässige Umweltstiftung Global Nature Fund (GNF) Personen, die sich in besonderer Weise um den Naturschutz verdient gemacht haben. In diesem Jahr erhielten der südafrikanische Wildhüter Henry Oram vom St. Lucia-See und der russische Baikalexperte Dr. Matvey Alexandrovich Shargaev während der 6. Living Lakes Konferenz am Baikalsee den Preis.