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Verhandlungspoker

Kirch-Übernahme durch Saban auf der Kippe

Die Übernahme des ehemaligen Medienimperiums von Leo Kirch durch den US-Milliardär Haim Saban scheint auf wackeligen Beinen zu stehen. Der Verhandlungspoker um die finanziellen Details der Übernahme sowie die Schuldenrückzahlung der Kirch-Gruppe könnte die Verhandlungen noch zu Fall bringen, berichtet die Süddeutsche Zeitung (SZ). Demnach berieten die Gläubigerbanken bereits "Plan B" vor, der eine Zukunft ohne Saban vorsehe. Die Senderfamilie ProSiebenSat.1 sowie der Filmhandel sollten drei Jahre weitergeführt und nach einer Wertsteigerung wieder zum Verkauf angeboten werden. Eine Entscheidung, ob der Deal platzt, wird bis Ende der Woche erwartet.

Im Kaufrausch

Saban will auch DSF

Haim Saban hat nach Berichten der Süddeutschen Zeitung (SZ) ein verbindliches Angebot für das Deutsche Sportfernsehen (DSF) abgegeben. Demnach soll der US- Milliardär mehr bieten als die Essener Handelskette Karstadt-Quelle, die gemeinsam mit Partnern rund 20 Millionen Euro bezahlen will. Die Entscheidung, wer entgültig den Zuschlag erhält, soll spätestens nächste Woche fallen. Saban hat bereits einen Kaufvertrag für die Sendergruppe ProSiebenSat.1 unter Dach und Fach.

Kauf ohne Auflagen genehmigt

Weg frei für Kirch-Übernahme durch US-Milliardär Saban

Der Weg für die Übernahme der ehemaligen Kirch-Gruppe durch den US-Milliardär Haim Saban ist frei. Das Bundeskartellamt hat das Geschäft erwartungsgemäß ohne Auflagen genehmigt. Das bedeutet grünes Licht für die Übernahme der ProSiebenSat.1 Media AG sowie des Film- und TV-Rechtehandels der KirchMedia durch die Saban Capital Group. Da Saban noch nicht auf dem deutschen Markt aktiv ist, sei eine "Entstehung oder Verstärkung marktbeherrschender Stellungen" durch die Übernahme nicht zu erwarten, so das Bundeskartellamt.