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hiv

Pressemitteilung csd-empfang-nrw.de

Welt-Aids-Tag: Aidshilfe NRW fordert Klima der Akzeptanz

Köln, 28. November 2014 - In den vergangenen 30 Jahren haben alle an der HIV-Präventi- on Beteiligten gemeinsam wichtige Fortschritte erzielt, zudem ist die Behandlung von HIV viel einfacher geworden. „Um zu verhindern, dass weiterhin Menschen an Aids erkranken, muss diese Entwicklung weitergehen“, erklärte Arne Kayser, Landesvorsitzender der Aidshil- fe NRW im Vorfeld des diesjährigen Welt-Aids-Tags. „Dazu gehört, dass wir weiter über die Krankheit und den Umgang mit HIV informieren und damit vorhandene Ängste und Unsi- cherheiten in der Bevölkerung abbauen.“ Der selbstverständliche, angst- und vorurteilsfreie Umgang mit HIV sei die entscheidende Voraussetzung dafür, eine Ausgrenzung von Men- schen mit HIV zu verhindern.

Landesverband berät über aktuelle politische Entwicklungen zur Sexarbeit

Aidshilfe NRW gegen Bestrafung von Freiern, Pflichtuntersuchungen und Kondompflicht

Köln, 23. Oktober 2014 - Die Aidshilfe NRW lehnt die Bestrafung der Freier von Zwangsprostituierten ab, wie sie von Union und SPD geplant wird. Damit sieht sie sich im Einklang mit den Empfehlungen des Runden Tisches Prostitution NRW, der vor zwei Wochen die Ergebnisse seiner vierjährigen Bera- tungen vorgestellt hat. „Die wenigsten Kunden werden in der Lage sein, die Situation der jeweiligen Sexdienstleistenden realistisch einzuschätzen“, erklärte Markus Willeke, Geschäftsführer der AIDS-Hil- fe Essen und Vertreter der Aidshilfe NRW am Runden Tisch. „Die Gefahr einer Fehlinterpretation ist viel zu groß. Zudem erzeugt eine solche Strafandrohung Unsicherheit zu Lasten der Prostituierten“, sagte Willeke. „Die Freier können wichtige Partner bei der Bekämpfung von Zwangsprostitution sein. Oft sind es gerade sie, die den Behörden wichtige Hinweise geben oder die Sexdienstleistenden ermu- tigen, Anzeige zu erstatten. Daher ist die geplante Strafvorschrift unnötig und kontraproduktiv.“

Spätfolgen sind nicht zu unterschätzen

Gesundheit: Mediziner fordern Meldepflicht für Chlamydien und Tripper

Bisher bestand in Deutschland nur für die Geschlechtskrankheiten HIV und Syphilis eine Meldepflicht. Doch schon bald könnte dies auch für Chlamydien und Tripper gelten. Denn auch bei diesen Krankheiten können erhebliche Spätfolgen drohen, wenn sie nicht rechtzeitig behandelt werden.

Welt-Aids-Tag

Angeblich weniger Mittel gegen Aids, Tuberkulose und Malaria

Am Dienstag wurde in Berlin der jährliche HIV/Aids-Bericht der Vereinten Nationen (UNAIDS) und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) der Öffentlichkeit vorgestellt. Das Aktionsbündnis gegen AIDS sieht in dem aktuellen Statusbericht ein Alarmsignal, das auch die Bundesregierung endlich aufrütteln sollte. Der Bericht zeige, so Christel Rüder, Sprecherin des Aktionsbündnis, dass die Finanzierung noch immer eine zentrale Schwachstelle sei. Von 18,1 Milliarden US-Dollar, die nach UNAIDS-Schätzungen im Jahr 2007 gebraucht würden, seien aktuell nur 10 Milliarden US-Dollar zugesagt. Die Koalition plane, die Mittel für Aids, Tuberkulose und Malaria zu kürzen.

Weltaidskonferenz

Bündnis gegen AIDS mahnt mit Skulptur auf dem Berliner Breitscheidplatz

"Pillen statt Profit" forderte das Aktionsbündnis gegen AIDS am Freitag mit einer 100 Quadratmeter großen Skulptur auf dem Breitscheidplatz in Berlin. Bundesweit hätten 280.000 Bürger mit ihrer Unterschrift auf der übergroßen symbolischen Medikamentenschachtel den Appell an die sieben führenden Hersteller von Aids-Medikamenten unterstützt. Die zentralen Anliegen der Aktion "Pillen statt Profit" seien die Bereitstellung von angepassten Dosierungen zur Behandlung von Kindern, bezahlbare Preise sowie der verbindliche Verzicht auf die Durchsetzung von Patenten in ärmeren Ländern.

G8-Gipfel

Bundesweite Gedenkaktion an Menschen mit HIV/Aids

Während in St. Petersburg auf dem G8-Gipfel die Eindämmung von Infektionskrankheiten auf der Agenda steht, findet zum dritten Mal die "Nacht der Solidarität" statt. Am 15. Juli 2006 findet in deutschen Städten eine Solidaritätsbekundung statt mit den schätzungsweise 40 Millionen Menschen, die weltweit mit HIV/Aids leben. Das Symbol der roten Lichterschleife auf Marktplätzen, in Fußgängerzonen, auf Sportplätzen und vor Kirchen soll über 150 Organisationen und Tausende Bürgerinnen und Bürger in dieser Nacht miteinander verbinden. Aufgerufen zu der Veranstaltung hat das Aktionsbündnis gegen AIDS, ein Zusammenschluss von knapp 100 Organisationen der Aids- und Entwicklungszusammenarbeit sowie mehr als 270 lokaler Basisinitiativen in Deutschland. Regionale AIDS-Hilfen fordern gemeinsam mit entwicklungspolitischen Organisationen, Gesundheitszentren und Kirchengemeinden einen globalen Zugang zur Behandlung für Menschen mit HIV/Aids.

HIV/AIDS

Aktionspläne und Geld für globale Bekämpfung von Aids fehlen

Das AKTIONSBÜNDNIS GEGEN AIDS forderte am Montag die Bundesregierung auf, im Haushalt 2007 mindestens 800 Millionen Euro für die HIV/AIDS-Eindämmung einzustellen. Die Strategiepapiere der Bundesregierung zur HIV/AIDS-Arbeit seien sehr gut, zu ihrer Umsetzung fehlten allerdings konkrete Aktionspläne und ausreichende Finanzmittel. Diese zentrale Aussagen trifft der Bericht "Globale Krise und Deutschlands Beitrag zu globalen Antwort", den das Aktionsbündnis am Montag in Berlin vorstellte. Der Bericht dient zur Vorbereitung der UN-Konferenz zu HIV/AIDS vom 31. Mai - 2. Juni in New York.

Georgien, Armenien & Aserbaidschan

Deutscher Umweltminister kümmert sich um Stabilisierung des Südkaukasus

Nach Darstellung des Bundesumweltministerium möchte Deutschland mit den Kaukasusstaaten Georgien, Armenien und Aserbaidschan die Zusammenarbeit im Umweltschutz weiter vertiefen. "Die Bundesregierung misst der Zusammenarbeit mit den Staaten des südlichen Kaukasus gerade auf dem Gebiet des Umwelt- und Naturschutzes grosse Bedeutung zu", sagte Bundesumweltminister Sigmar Gabriel bei einem Treffen mit den Umweltministern der drei Staaten am Freitag in Berlin. Die Förderung grenzüberschreitender Zusammenarbeit könne einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der biologischen Vielfalt und zur Lösung von Umweltproblemen im Südkaukasus leisten. Darüber hinaus trage die Zusammenarbeit der drei Kaukasusstaaten mit internationalen Partnern zur "Stabilisierung der Region" bei. Die Südkaukasusstaaten hätten ein Interesse, ihre Gesetzgebung an die der EU anzunähern.

Weltfrauentag

AIDS-Stiftung fordert besonderen Schutz für Frauen vor AIDS

Die Deutsche AIDS-Stiftung ruft anlässlich des Weltfrauentages dazu auf, Frauen und Mädchen als besonders verletzliche Gruppe besser vor dem tödlichen HI-Virus zu schützen. Die Benachteiligung von Frauen in vielen Ländern der Erde trage dazu bei, dass sie besonders infektionsgefährdet seien. Der Anteil der betroffenen Frauen weltweit steige weiterhin an. Im südlichen Afrika seien 2005 13,5 Millionen Frauen mit dem HI-Virus infiziert gewesen. Das entspreche einem Anteil von 57 Prozent der HIV-positiven Erwachsenen. Weltweit waren den Angaben zufolge 2005 insgesamt 17,5 Millionen Frauen infiziert - eine Million mehr als im Jahr 2003. Die wachsende Betroffenheit von Frauen mache sich auch in Süd- und Südostasien sowie in Osteuropa und Zentralasien deutlich bemerkbar.

Welt-Aids-Tag

Bundeszentrale kritisiert Mittelkürzung für Aids-Aufklärung

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) beklagt die anhaltenden Kürzungen öffentlicher Gelder für die Aids-Prävention. Die dramatisch gestiegenen HIV-Infektionen in Deutschland machten deutlich, dass "mehr Mittel" benötigt würden, sagte Bundeszentralen-Direktorin Elisabeth Pott am Donnerstag, dem Welt-Aids-Tag, im Deutschlandfunk. Die finanziellen Mittel ihrer Institution seien aber im Laufe der Jahre von umgerechnet gut 25 Millionen Euro auf gegenwärtig rund neun Millionen Euro zusammengestrichen worden.

UN-Gipfel

Abgabe auf Flugtickets zur AIDS-Bekämpfung

Während die Staats- und Regierungschefs auf dem Gipfeltreffen der Vereinten Nationen um eine konsensfähige Abschlusserklärung ringen, machte das globalisierungskritische Netzwerk Attac "einen kleinen Hoffnungsschimmer" aus. Frankreich, Brasilien, Deutschland und Chile hätten vereinbart, ab 2006 eine Abgabe auf Flugtickets einzuführen und die Erlöse für die Bekämpfung von AIDS zu verwenden. In der Erklärung der vier Länder am Rande des UN-Gipfels, die auch von Spanien und Algerien unterstützt wird, heißt es, dass die Finanzierung der Millenniums-Entwicklungsziele mit traditionellen Mitteln nicht erreicht würden und daher innovative Finanzierungsinstrumente dringend notwendig seien, darunter auch internationale Steuern. Attac ist allerdings der Auffassung, dass die als Tobin-Tax bekannte Spekulationsbesteuerung mehr Geld einbrächte.

Aids bleibt tödlich

Zahl der HIV-Neuinfektionen in Deutschland steigt

In Deutschland steigt die Zahl der HIV-Neuinfektionen an. Im Jahr 2004 betrug die Zahl der Neuerkrankungen 1928, 2002 hatte es 1735 Erstdiagnosen gegeben. Besonders beunruhigend sei "der starke Anstieg der Sexualkrankheiten, die die HIV-Infektion begünstigen", sagte Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) bei der Vorstellung des Berichts zur HIV/Aids-Bekämpfung der Bundesregierung, der am Mittwoch vom Kabinett beschlossen wurde. So habe es allein bei der Krankheit Syphilis einen Anstieg von 14 Prozent im vergangenen Jahr gegeben.

HIV

Frauen im südlichen Afrika sind doppelt von AIDS betroffen

Die dramatische Ausweitung von HIV in Simbabwe betrifft zunehmend Frauen und Mädchen. "In den letzten Jahren mussten wir feststellen, dass die Zahl der infizierten Frauen in der Bevölkerung schneller wächst, als die der Männer, doch besonders erschreckend ist das Verhältnis bei den unter 25jährigen", so Gladys Mabaso, Leiterin der ASW-Partnergruppe Centre for Environment, Preventive Health Care and Counselling (CEPHAC) in Kwekwe. Die gelernte Krankenschwester schätzt, dass ca. drei Viertel der Infizierten dieser Altersgruppe weiblich sind. Gründe hierfür liegen ihrer Ansicht nach nicht nur in der fehlenden Aufklärung, sondern sind ebenso struktureller Natur. Arbeitsmigration und traditionelle soziale Ungleichheiten zwischen Männern und Frauen verursachen ein Abhängigkeitsverhältnis, das Frauen erhöhten Risiken aussetzt.

Medizin und HIV

Deutsche AIDS-Stiftung fordert Therapie-Zugang für alle Betroffenen

Aus Anlass der Vorstellung des Geschäftsberichts für 2004 kritisierte die Deutsche Aids Stiftung am Freitag in Bad Godesberg, dass trotz sinkender Medikamentenpreise viele Betroffene in den weniger entwickelten Ländern keinen Zugang zu antiretroviraler Therapie haben. "Um dies zu ändern, müssen alle Beteiligten an einem Strang ziehen. Die Deutsche AIDS-Stiftung fordert Politik, Pharmaindustrie, Forschung sowie Hilfsorganisationen zu gemeinsamen Anstrengungen und einer besseren Zusammenarbeit im Kampf gegen AIDS auf", so Dr. Ulrich Heide, Geschäftsführender Vorstand der Stiftung.

Schadensersatz für Patienten-Ehefrau

Krankenhaus muss über Aids-Risiko bei Transfusionen aufklären

Wenn Ärzte einen Patienten nicht über das HIV-Infektionsrisiko bei einer Bluttransfusion aufklären, haften sie im Falle einer Ansteckung auch gegenüber dessen Ehepartner. Das hat der Bundesgerichtshof (BGH) am Dienstag in Karlsruhe entschieden. Ärzte hätten die "Verpflichtung, die Weiterverbreitung von gefährlichen Infektionen zu verhindern". Sie müssten deshalb im Falle von Bluttransfusionen dem Patienten nachträglich "zu einem HIV-Test raten".

Afrika

Spendensammlung gegen häufige HIV-Infektionen während der Geburt

Trotz großer internationaler Anstrengungen breitet sich AIDS weiter aus - das ist die ernüchternde Bilanz des UNAIDS-Reports 2004. Im letzten Jahr haben sich 4,9 Millionen Menschen angesteckt, das sind knapp zehn Prozent mehr als noch 2002. Dieser Trend ist seit vielen Jahren ungebrochen, teilt Aktion medeor am Donnerstag mit. Die eigentliche Katastrophe sei, dass in den am schlimmsten betroffenen Ländern die Aidskranken nicht behandelt werden können, obwohl es die Medikamente gibt. Jede sechste HIV-Infektion in Afrika erfolgt während der Geburt.

"Ungebremste Ausbreitung"

Bundessozialministerium sieht neue Aids-Gefahr

Das Bundessozialministerium hat angeblich in einem Bericht an den Gesundheitsausschuss des Bundestages vor einer Zunahme der Aids-Infizierten in Deutschland gewarnt. Wie die Zeitschrift "Focus" unter Berufung auf eine Vorlage der Parlamentarischen Staatssekretärin Marion Caspers-Merk (SPD) berichtet, sind in Deutschlands Nachbarregion Osteuropa bereits 1,5 Millionen Menschen mit dem HI-Virus infiziert. Am stärksten betroffen von der "ungebremsten Ausbreitung" sei mittelfristig Deutschland, heiße es in dem Bericht. Vor allem in Russland und der Ukraine breite sich Aids im weltweiten Vergleich am schnellsten aus. Auch die heterosexuelle Übertragung könnte "nicht zuletzt wegen der zunehmenden Prostitution" in Zukunft eine größere Rolle spielen, zitiert das Blatt aus dem Papier.

Medien

Tsunami-Unglück verdrängt Aids, Tschetschenien und Co.

Unter den vielen Berichten über die verheerende Flutwelle in Südostasien geht die Berichterstattung über andere Katastrophen oder Konflikte unter. Wie eine Studie von Reuters Alert Net ergab, fand das Tsunami-Unglück in den ersten zwei Monaten in 200 englischsprachigen Zeitungen in 34.992 Artikeln Erwähnung. Über den Krieg in der Demokratischen Republik Kongo, in dem mittlerweile über vier Millionen Menschen getötet wurden, hat die internationale Presse im gesamten vergangenen Jahr dagegen nur mit 3.119 Artikeln berichtet, heißt es im Media Guardian. Daran sei nicht nur die einfache Darstellbarkeit der Tsunami-Katastrophe schuld, sondern auch die geringen Budgets, autoritäre Regime und die Redaktionen, die solche Themen nur klein und auf den hinteren Seiten behandeln.

"Zwangsouting"

"Hartz IV" setzt HIV-Infizierte und Aids-Kranke unter Druck

HIV-Infizierten und Aids-Kranken droht durch die Arbeitsmarkreform "Hartz IV" ein Zwangsouting. Denn für gesundheitlich begründete Mehrbedarfszuschläge, die bislang das Sozialamt gewährte, sei nun die Bundesagentur für Arbeit zuständig, erläuterte der Kölner Rechtsanwalt Jacob Hösl im Nachrichtenmagazin "Focus". Das bringe arbeitsfähige Infizierte und Kranke "in ein Dilemma".

Welt-Aids-Tag 28.11.

660.000 Kerzen für die HIV-infizierten Kinder Südafrikas

Um am Weltaidstag die Aufmerksamkeit auf die 660.000 mit dem HI-Virus infizierten Kinder Südafrikas zu lenken, wollen WORLD VISION und andere südafrikanische Organisationen am 28. November je eine Kerze für jedes dieser Kinder entzünden. "Ziel der Veranstaltung ist es, gerade die südafrikanische Bevölkerung aus ihrer Lethargie und Sorglosigkeit gegenüber der Aids-Seuche wachzurütteln", sagt der Deutsche Robert Michel von WORLD VISION Südafrika, der diese Veranstaltung initiiert hat. "5,3 Millionen der 42 Millionen Südafrikaner sind derzeit mit dem Virus infiziert. Von allen HIV-Infizierten weltweit leben 13 Prozent allein in der Südafrikanischen Republik", so Robert Michel weiter.