holz
Droht den deutschen Wäldern das Aus?
Papier über Holz für China
Das Bayerische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten hat still und heimlich ein internes Strategiepapier entwickelt, um möglichst viel Umsatz mit den heimischen Wäldern zu erzielen. Die so genannte „Charta für Holz“ soll auf alle Bundesländer übertragen werden. Das so erwirtschaftete Geld zu sparen wandert vor allem in die Kassen der klammen Bundesländer und der wenigen Großgrundbesitzer, für die das Ganze ein Milliardengeschäft ist. Nicht umsonst sitzt Philipp Freiherr von und zu Guttenberg im Deutschen Forstwirtschaftsrat, dem übrigens auch Ministerialdirigent Georg Windisch angehört. Georg Windisch ist Mitarbeiter des Bayerischen Staatsministeriums und wird von Insidern als „Drahtzieher“ dieses Planes ausgemacht.
"Öko-Versprechen"
Umweltschützer verlangen Verbot von "Raubbau-Tropenholz"
Die Umweltschutzorganisation Robin Wood kritisiert, dass mit Frühjahrsbeginn wieder Gartenmöbel zu Dumping-Preisen angeboten würden. Die niedrigen Preise seien "mit Holz aus einer ökologisch akzeptablen und legalen Forstwirtschaft nicht zu machen", schreibt die Organisation und nennt als Beispiele Klappstühle aus Teak für 15 Euro und "den großen Deckchair für 69 Euro". Zwar finde man "etliche Etiketten mit Öko-Versprechen". Damit sollten Bedenken der Kunden hinsichtlich einer Zerstörung des Tropenwalds zerstreut werden. Eigenen Recherchen zufolge seien aber "viele Öko-Versprechen durch nichts zu belegen und irreführend". Von der Bundesregierung fordert Robin Wood ein gesetzliches Verbot des Handels mit Tropenholz aus Raubbau.
FSC-Siegel
Möbelkonzern IKEA stellt künftig auf Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft um
In der Zeitschrift Öko-test vom Oktober wird berichtet, dass der Möbelhersteller Ikea mit Hilfe eines vierstufigen Programms sein Angebot an Holzprodukten auf Holz aus verantwortungsbewußt bewirtschafteten Wälder umstellen will. Die Zertifizierung nach dem hohen FSC-Standard (Forest Stewardship Council) bildet dabei die oberste Stufe.
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